Frage im Expertenforum Hautfragen an Prof. Dr. med. Dietrich Abeck:

Handelt es sich hier um erste Anzeichen einer drohenden Neurodermitis?

Frage: Handelt es sich hier um erste Anzeichen einer drohenden Neurodermitis?

Eliana81

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Lieber Prof Abeck, Ich habe Mitte Juni mein drittes Kind geboren. Meine Tochter (fast 5) hat Neurodermitis, ich hatte es als Kind. Meine fünf Wochen alte Tochter hat seit über einer Woche ganz viele kleine Pickelchen im Gesicht, Hinterkopf, Hals und bis runter zu den Schultern/Dekolletébereich. Die Ohren sind am stärksten betroffen, dort hat sich vor ein paar Tagen auch ein gelber trockener Belag gebildet (Eiter?). Jetzt schält sich dort die Haut. Da sie empfehlen Babies schon möglichst früh einzucremen um einer Neurodermitis im besten Fall zu entkommen, mache ich dies (fast täglich) mit der Creme die auch meiner großen Tochter (momentan zumindest) hilft (von Eucerin die atopi control). Meine Hebamme meinte nun ich soll die Ohren mit Wasser abwaschen und die Creme auftragen. Reicht das? Handelt es sich hier wirklich nur um eine Neugeborenenakne? Meine Erstgeborene hatte das auch (nur etwas stärker ausgebrägt) und dort haben sich die Pickelchen nicht nur an den Ohren "zusammen getan" um dann Ekzeme zu bilden. Damals hieß es dann dass sie eine atopische Haut hat. Deswegen bin ich jetzt natürlich besorgt.


Prof. Dr. med. Dietrich Abeck

Prof. Dr. med. Dietrich Abeck

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Bei Ihrer Tochter besteht dien neonatale Pustulose, eine Erkrankung hervorgerufen durch den Hefepilz Malassezia furfur. Die Erkrankung ist im Prinzip selbstlimitierend, heilt bei Verwendung eines Antiomykotikums wie Clotrimazol jedoch schneller ab.


Eliana81

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Noch zur genaueren Beschreibung der Pickelchen: sie sind klein, grieselig, im nicht aufgeregten Zustand Hautfarben, wenn sie weint oder schwitzt sind sie (und die Haut drum rum) knallrot.


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