Anide24
Sehr geehrter Herr Professor, mein Baby wird diese Woche 12 Wochen alt und seit einigen Tagen plagen ihn Hautprobleme. Bis zur Impfung in März war alles ok, nach der Impfung hatte er zwei mal hintereinander ein Infekt, unklar was der Auslöser war. Er hatte erhöhte Temperatur aber kein Fieber, Durchfall und ganz leichten Schnupfen. Es hat vom Kinderarzt Mutaflor bekommen und irgendwann waren die Beschwerden weg. Kurz darauf zeigte sich an einem Oberarm ein Ekzem. Es schien ihn nicht zu jucken, er war wie immer drauf. Ich habe weiterhin mit Mandelöl eingecremt, intensiver als sonst und die Stelle wandelte sich in trockene raue Stelle um. Dazu kamen noch andere Stellen an den Armen und Brustkorb dazu. Der Kinderarzt schrieb eine Creme mit Zinkoxid, Glycerin und Mandelöl auf, woraufhin die Stellen größer wurden. Er hat am Kopf nehme ich an Kopfgneis, der Kinderarzt hat dazu nichts gesagt ob es nun eine ist oder Milchschorf. Der kleine wird voll gestillt, der Papa hat Heuschnupfen und ein leichtes allergisches Asthma. Neurodermitis hat keiner in der Familie. Seit ein paar Tagen kratzt sich der kleine am Brustkorb und Gesicht/Auge. Ich ziehe ihn zum schlafen Socken über. Tagsüber kratzt er sich nicht. Die Stelle am Brustkorb wo er sich kratzt ist auch trocken, ich weiß nicht was zuerst war: hat er sich aufgekratzt oder juckt es dort und kratzt deswegen. Er schläft auch total unruhig seit dem und auch im Dämmerzustand zappelt er und fuchtelt mit den Händen. Nun zu meiner Frage: lohnt es sich eine Blutuntersuchung, kann es Neurodermitis sein? Oder ist es einfach trockene Winterhaut (Aussage des Kinderarztes). Aktuell Creme ich mit Dr Hauschka Mittagsblume-Creme ein und mache Milch-Mandelöl-Bäder. Vielen Dank im Voraus
Da es sich um ein jetzt juckendes Ekzem handelt, liegt eine Neurodermitis vor. Die Therapie bedarf jetzt zusätzlich zur Hautppflege zur suffizienten Behandlung der juckenden Ekzeme einer ANTIENTZÜNDLICHEN CREME, die verordnet werden muss. Auslöser ist hier der Infekt, der neben der Impfung und dem Zahnen der häufigste Provokationsfaktor der Neurodermitis darstellt!
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