Mitglied inaktiv
Hallo, Herr Dr. Mallmann, habe heute auch mal eine Frage. Ich bin 39, mein Sohn ist 3. Habe Faktor-V-Leiden, von daher ist die hormonelle Verhütung bei mir nicht so einfach. Nach der Schwangerschaft habe ich ein paar Monate die Cerazette genommen (und davon zugenommen), ansonsten gut vertragen, keine Periode mehr. Da ich jedoch "hormonmüde" wurde und immer mehr merkte, wie ich die Einnahme ablehnte, beschlossen wir, auf Kondome umzusteigen, haben damit auch kein Problem. Sehe also nicht ein, weshalb ich meinem Körper wieder Hormone zuführen soll ;-) Meine Periode kam wieder regelmäßig nach Absetzen der Pille, über 1 Jahr, bis dieses Jahr das Theater losging. Ich bekam keine Periode mehr, aber anhaltende Schmierblutungen. Da wurde die 1. Eierstockzyste festgestellt. Weil ich ja nicht alles nehmen darf, verordnete man mir Duphaston 10 mg, 1 tägl., 14 Tage lang. Schmierblutungen hörten auf, nach Beendigung der Einnahme Periode. Das war im Juni. Im Juli nix. August dann erneut wochenlange Schmierblutungen, Ergebnis: Wieder eine Zyste, dicke Schleimschicht an der Gebärmutter. Also muss ich wieder 14 Tage diese Tabletten nehmen. Was mir überhaupt nicht passt und ich frage mich, ob das nun Dauerzustand werden soll? Auf meine Frage, weshalb ich plötzlich solche Probleme (aber zum Glück keine Schmerzen!) habe, sagte mir die Ärztin, das sei nun eben das Alter (na danke *g*), da beginnen bereits die hormonellen Veränderungen. Ich könnte nun also wieder die Cerazette nehmen (will ich nicht), oder mir die Spirale einsetzen lassen (sträub ich mich auch dagegen), damit die erneute Zystenbildung verhindert wird, erklärte man mir. Alternativ gäbe es die Möglichkeit der Akupunktur, ca. 12 Sitzungen erforderlich, nicht ganz billig (aber das ist die Spirale auch nicht) und erfolgversprechend. Kennen Sie noch andere Alternativen? Und stimmt es wirklich, dass das nun altersbedingt auftritt? Danke vorab, Chey
Liebe Chey, mit 39 erwartet man nicht ständig Zysten. Wenn Sie z.Zt. viel Stress haben, sollten Sie an entsprechenden Lösungen arbeiten. Ansonsten sind Hormone, Naturheilhkunde usw. denkebar. Fragen Sie auf jeden Fall Ihren FA, ob bei Ihnen individuelle Gründe dagegen sprechen. Gruß Dr. Mallmann