Mitglied inaktiv
Lieber Herr Mallmann, ich verhüte seit über 20 Jahren (nur unterbrochen von zwei Kindern) mit einer Mikropille (Minisiston), hatte nie Probleme damit und vertrage sie gut. Wegen meiner Hautprobleme (schnellfettend, großporig) habe ich mal eine kurzen Versuch mit Valette und auch Belara gemacht, bin aber schnell wieder zu Minisiston zurückgekehrt, nicht zuletzt aufgrund des fast doppelten Preises. Mein Frauenarzt rät mir nun zur Abkehr von der Pille, auch wegen der Wirkung der Hormone auf die Hypophyse und zur Mirena oder Implantat. Ich habe mich auch mit dem Thema beschäftigt und bin aber immer noch unsicher, ob ich überhaupt die Methode wechseln sollte (leider wird eine Sterilisation ja nicht mehr von der Kasse bezahlt, sonst wäre das die Methode meiner Wahl). Warum sollte ich mit fast 40 eine niedrig dosierte Pille absetzen, wenn einige Jahre später wieder evt. Hormone in Form einer Hormonersatztherapie gegeben werden? Besteht dazu wirklich die Notwendigkeit? Was würden Sie mir raten? Vielen Dank!
Die Hormonersatztherapie nicht mit der Pille zu vergleichen. Diese ist so schwach, dass der Eisprung nicht unterdrückt wird. Die Pille kann nach dem 35ten Lebensjahr nur Nichtraucherinnen ohne Gesundheitsrisiken verordnet werden. Das gilt es abzuwägen. Da Sie doch noch einige Jahre verhüten müssen, rechnet sich vielleicht doch eine Sterilisation. Die Kosten liegen bei 600 bis 800 €. Gruß Dr. Mallmann
Mitglied inaktiv
Hallo Buhzi, falls deine Entscheidung noch nicht gefallen ist, dann bitte weiterlesen... Ich würde jeden davon abraten, die Mirana einsetzen zu lassen. Besonders, da du ja scheinbar eine Verhütungsmethode gefunden hast, mit der du zufrieden bist. Die Mirena ist eine Hormonspirale, also setzt du damit auch nicht die Hormone ab. Hast du eine vergrößerte Hypophyse oder woher kommen die Bedenken deines Arztes? Bei der Mirena gibt es übrigens auch einen nicht zu unterschätzenden Eigenbetrag, den die Krankenkasse nicht übernimmt. Warum ich ganz besonders skeptisch bin: Ich (30 und noch kinderlos) hatte mich aus Bequemlichkeit für Mirena entschieden (nicht jeden Tag daran denken...). Vom ersten Tag an stellten sich bei mir neuartige Kopfschmerzen ein - ich vermute(te) Migräne. Ansonsten saß sie laut Arztauskunft eigentlich wunderbar, aber trotzdem wurde ich jede Stunde an sie erinnert: dauerhafte Schmierblutungen, unerträgliche Unterleibskrämpfe, Bildung einer Zyste,...). Daher habe ich nach einem Jahr trotz der Kosten entschieden, sie wieder rausnehmen zu lassen. Alle Beschwerden waren damit weg, aber leider nicht die Kopfschmerzen. Nun wollte ich das noch ne Weile nicht richtig ernst nehmen und dachte, ist eben Migräne, hat ja auch meine Mutter..., bis sich das ganze so steigerte, dass ich zum MRT geschickt wurde. Und das mag sich ja wie eine Verschwöhrungstheorie anhören und vielleicht suche ich ja nur verzweifelt einen Grund für meine neue Krankheit... Ergebnis: Ich habe einen Hypophysentumor, der so groß ist, dass ich noch dieses Jahr operiert werden muss. Ich suche im Internet gerade nach anderen Leuten mit ähnlichen Erfahrungen, so bin ich auf deinen Beitrag gestoßen. Ich kenne auch zwei Frauen, die haben bisher keine Probleme mit Mirena. Also, nicht jeder ist gleich, das ist schon klar. Aber die Risiken (z.B. Migräne), die man auf der Packungsbeilage liest, bezieht man meist nicht auf sich selbst. Es fällt schwer, sich vorzustellen, dass abstrakte Worte konkret werden können... Alles Gute, Anke
Mitglied inaktiv
Hallo Buhzi, falls deine Entscheidung noch nicht gefallen ist, dann bitte weiterlesen... Ich würde jeden davon abraten, die Mirana einsetzen zu lassen. Besonders, da du ja scheinbar eine Verhütungsmethode gefunden hast, mit der du zufrieden bist. Die Mirena ist eine Hormonspirale, also setzt du damit auch nicht die Hormone ab. Hast du eine vergrößerte Hypophyse oder woher kommen die Bedenken deines Arztes? Bei der Mirena gibt es übrigens auch einen nicht zu unterschätzenden Eigenbetrag, den die Krankenkasse nicht übernimmt. Warum ich ganz besonders skeptisch bin: Ich (30 und noch kinderlos) hatte mich aus Bequemlichkeit für Mirena entschieden (nicht jeden Tag daran denken...). Vom ersten Tag an stellten sich bei mir neuartige Kopfschmerzen ein - ich vermute(te) Migräne. Ansonsten saß sie laut Arztauskunft eigentlich wunderbar, aber trotzdem wurde ich jede Stunde an sie erinnert: dauerhafte Schmierblutungen, unerträgliche Unterleibskrämpfe, Bildung einer Zyste,...). Daher habe ich nach einem Jahr trotz der Kosten entschieden, sie wieder rausnehmen zu lassen. Alle Beschwerden waren damit weg, aber leider nicht die Kopfschmerzen. Nun wollte ich das noch ne Weile nicht richtig ernst nehmen und dachte, ist eben Migräne, hat ja auch meine Mutter..., bis sich das ganze so steigerte, dass ich zum MRT geschickt wurde. Und das mag sich ja wie eine Verschwöhrungstheorie anhören und vielleicht suche ich ja nur verzweifelt einen Grund für meine neue Krankheit... Ergebnis: Ich habe einen Hypophysentumor, der so groß ist, dass ich noch dieses Jahr operiert werden muss. Ich suche im Internet gerade nach anderen Leuten mit ähnlichen Erfahrungen, so bin ich auf deinen Beitrag gestoßen. Ich kenne auch zwei Frauen, die haben bisher keine Probleme mit Mirena. Also, nicht jeder ist gleich, das ist schon klar. Aber die Risiken (z.B. Migräne), die man auf der Packungsbeilage liest, bezieht man meist nicht auf sich selbst. Es fällt schwer, sich vorzustellen, dass abstrakte Worte konkret werden können... Alles Gute, Anke
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