Mitglied inaktiv
Hallo auch... Ich habe am 23.01.01 eine Tochter per Kaiserschnitt bekommen. Daher darf ich, laut der Ärzt im Krankenhaus, das nächste Jahr auf keinen Fall Schwanger werden. Dies steht meinen eigenen Plänen nicht im Weg, da ich sowieso vor hatte, das nächste Kind erst in 2-3 Jahren zu bekommen. Das ich ein nächstes Kind haben möchte, steht auser Frage. Ich möchte meine Tochter solange wie möglich Stillen, wobei ich noch erwähnen muß, daß meine Tochter die Nächte bereits durchschläft. Sie bekommt zwischen 23 und 0 Uhr die letzte Mahlzeit und zwischen 7 und 8 Uhr dann wieder die erste. Welche Möglichkeiten habe ich zur Verhütung und wie Sicher sind diese Möglichkeiten? Ich habe bereits etwas über die Mini-Pille gehört, bin da aber etwas skeptisch, wegen der stündlich genauen einnahme (oder habe ich das falsch verstanden?). Dann wurde auch die Drei-Monats-Spritze erwähnt, da weiß ich aber nicht sehr viel drüber und hier im Forum habe ich noch etwas zu Drei-Jahres-Stäbchen gelesen, aber auch da weiß ich nichts näheres drüber. Über diese beiden Sachen würde ich gerne etwas näheres erfahren. Und natürlich auch über den Zeitpunkt, wann man mit dem Verhüten anfangen muß.
Liebe Cindy, das Hormonimplantat (Stäbchen) darf beim Stillen nicht verwendet werden, Die Drei-Monats-Spritze wird nur in Ausnahmefällen empfohlen. Die Verhütung soll ja das Stillen nicht unterdrücken. Die meiste Erfahrung liegt mit der Mini-Pille vor. Sie bietet eine Sicherheit bis zu einem Pearl-Index von 0,3. Das ist ganz schön sicher. In Ihrem Fall würde ich empfehlen, jetzt mit der Mini-Pille zu beginnen. Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie Ihre Zeitvorstellung für das nächste Kind einhalten können. Machen Sie sich aber bitte keinen zu großen Stress, wenn Sie doch im ersten Jahr nach dem Kaiserschnitt schwanger werden. Kein Arzt würde Ihnen z.B. zu einem Schwangerschaftsabbruch raten. Gruß Dr. Mallmann
Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Mallmann Wegen der Drei-Monats-Spritze und dem Ausnahmefall: Ich hatte eine Geburt per Kaiserschnitt. Diese OP wurde als NotOP durchgeführt, weil die Herztöne meiner Tochter kaum noch zu hören waren. Dabei scheine ich sehr viel Blut verloren zu haben. Die Ärzte im Krankenhaus fanden mein Blutbild garnicht gut. Danach hatte ich 5 Wochen lang Blutungen die fast Regelstärke angenommen haben. Mein Frauenarzt hat dann per Ultraschall festgestellt, daß wohl noch reste der Nachgeburt in meiner Gebärmutter waren. Ich habe dann Tabletten bekommen, die dafür gesorgt haben, daß die Blutungen aufhören und diese Reste abgestoßen wurden. Dies ist mitlerweile auch geschehen, dummerweise ist das abstoßen mit neuen Blutungen verbunden. Wenn ich richtig informiert bin, bleibt bei der drei-monats-Spritze doch auch die Regel aus. Wäre das nicht ganz sinnvoll? Vielen Dank für die schnelle Antwort meiner ersten Frage und auch schon mal für die zweite Antwort. Tschüß Cindy
Liebe Cindy, wenn die Ursache Ihrer Blutung eine nicht erfolgte Abstoßung ist, wird die Blutung auch unter der Drei-Monats-Spritze nicht aufhören. Welche Tabletten haben Sie zur Abstoßung bekommen? Bitte mailen Sie mir. Ich antworte dann erneut. Gruß Dr. Mallmann
Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Mallmann die Tabletten heißen Orgametril. Tschüß Cindy
Liebe Cindy, da Sie stillen, sind die theapeutischen Möglichkeiten sehr begrenzt. Vielleicht ist es in Ihrem Fall doch besser alle Hormone noch einmal für 2 Zyklen abzusetzen und erst dann wieder zu beginnen. Gruß Dr. Mallmann
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