Frage im Expertenforum Frauenarzt / Frauenärztin an Dr. med. Helmut Mallmann:

Verhütung bei Prothrombinmutation und Endometriose

Frage: Verhütung bei Prothrombinmutation und Endometriose

FriedaSa

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Lieber Herr Dr. Mallmann, ich habe im September 2020 meine Tochter entbunden. Da ich aufgrund meiner Ausbildung nicht sofort ein zweites Kind haben möchte, würde ich gerne eine sichere Verhütungsmethode finden, die zu mir passt. Vor der Schwangerschaft habe ich jahrelang mit der Temperaturmethode gute Erfahrungen gemacht. Nun stille ich allerdings und habe auch meine Periode noch nicht bekommen. In dem Fall sollte man von der Temperaturmethode absehen oder? Die Pille kommt aufgrund des Thromboserisikos nicht in Frage. Ich habe eine Prothrombinmutation und einen weiteren Faktor. Die Kupferspirale ist bei Endometriose aufgrund der möglicherweise verstärkten Blutung auch nicht zu empfehlen oder? Bleibt mir nur die Verhütung mit Kondom? Ab wann kann man wieder mit der Temperaturmethode verhüten? Das Diaphragma ist mir aufgrund möglicher Fehler beim Einsetzen/Verrutschen zu unsicher. Ich danke Ihnen. Herzliche Grüße


Dr. med. Helmut Mallmann

Dr. med. Helmut Mallmann

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Das ist wirklich eine schwere Situation. Man könnte die Hormonspirale erwägen. Fragen Sie bei Ihrem Hämatologen nach, ob er die für verantwortbar hält. Ansonsten bleiben nur Kondome. In der Stillzeit ist der Zyklus eher unzuverlässig. Temperaturmethode frühestens 3 Monate nach völligem Abstillen, wenn´s sicher sein soll. Gruß Dr. Mallmann


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