Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Mallmann, ich bin 30 Jahre alt und hatte vor 12 Jahren eine tiefliegende Thrombose im Oberschenkel. Damals nahm ich die Pille (weiß aber nicht mehr, was für eine - war, glaub ich, eine Drei-Phasige oder so ähnlich), hatte ´nen neuen, sehr stressigen Job und rauchte. Nach der Thrombose habe ich die Pille sofort abgesetzt und seitdem mit Kondomen verhütet bzw. auch nicht (ich stille momentan mein 2. Kind, es ist 8 Wochen alt). Momentan rauche ich natürlich nicht, weil ich ja stille, ich glaube aber nicht, daß ich das nach dem Stillen weiter durchhalte, so schlimm, wie´s auch ist! Leider ist das noch lange nicht alles, hinzu kommen noch Migräne (momentan sehr selten, aber wenn ich nicht mehr stille ...) starke depressive Verstimmungen (momentan auch nicht). Außerdem "neige" ich zu Pilzinfektionen. Ich bzw. wir sind nun jedoch nach 12 Jahren wirklich "Kondom-und rechen-müde" und ich möchte am liebsten mit einer Pille verhüten (Spirale ängstigt mich, auch wegen der "Infektionsneigung"). Bin ich ein "hoffnungsloser Fall" oder können Sie der noch (hoffentlich lange) stillenden, Kondommüden, zu Thrombose und Infektionen neigenden und nach der Stillzeit sicher wieder rauchenden und Migränegeplagten sowie etwas depressiven Frau+Mutter helfen ????? Auf jeden Fall schon vielen Dank für die Geduld beim lesen dieser, doch sehr lang gewordenen Frage und in der Hoffnung auf ´nen guten Rat von Ihnen, Jule
Liebe Jule, geben Sie sich einen Schubs und versuchen die Spirale. Pilzinfekte stellen keine Gefahr bei der Spirale dar. Vor Experimenten mit der Pille würde ich mich wahrlich mehr fürchten. Gruß Dr. Mallmann
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