Frage im Expertenforum Frauenarzt / Frauenärztin an Dr. med. Helmut Mallmann:

Sterilisation des Mannes - Kostenübernahme ab 2004

Frage: Sterilisation des Mannes - Kostenübernahme ab 2004

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Hallo, nach der Geburt unseres zweiten Kindes (jan. 2004) wollte sich mein Mann eigentlich sterilisieren lassen, weil unsere Familienplanung damit abgeschlossen ist. Nun ist es aber so, dass (wenn ich richtig informiert bin) die gesetzliche KK ab Januar 2004 die Kosten einer Sterilisation nur noch übernimmt, wenn diese medizinisch begründet bzw. notwendig ist. Wir wollen aber jetzt keine Sterilisation "übers Knie brechen". Sind überhaupt Fälle (Diagnosen) denkbar, in denen die Sterilisation des Mannes medizinisch erforderlich ist (da der männliche Organismus ja durch Schwangerschaft und Geburt, Verhütungsmaßnahmen und deren Nebenwirkungen in der Regel nicht belastet wird, Ausnahme vielleicht eine Latexallergie)- oder werden am Ende wieder wir Frauen die Leidtragenden sein, die sich "opfern" müssen ?? Andere längerfristige Verhütungsmaßnahmen scheiden bei uns aus. Da ich schon über 35 (und nicht gerade untergewichtig) bin und unser Kind auch stillen möchte, kommt eine hormonelle Verhütung nicht in Betracht, Minipille ist mir zu unsicher (wg. Zeitabweichung), Kupfer-IUP hat mir zwischen den Schwangerschaften schon Probleme bereitet und Mirena scheint auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein. NFP fällt auch flach, weil wir eigentlich kein drittes Kind wollen. Bleibt sonst noch was außer Kondomen (ist aber wohl keine Dauerlösung) und Enthaltsamkeit bis zu den Wechseljahren (ist noch lange hin) ? Sorry, dass es so lang gewordenn ist und Danke im Voraus für die Antwort !!! Gruß, Joanna


Dr. med. Helmut Mallmann

Dr. med. Helmut Mallmann

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Liebe Johanna, so teuer wird eine Sterilisation des Mannes auch nicht werden. Eine medizinische Begründung ist allemal schwer und hängt letztlich von der Gnade der Krankenkasse ab. Gruß Dr. Mallmann


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