Sehr geehrte Frau Dr. Mallmann, ich bin aktuell in der 39. SSW mit meinem zweiten Kind schwanger. Die Schwangerschaft verläuft bis dato Gott sei Dank total komplikationslos. Seit mein Baby tiefer ins Becken gerutscht ist und es mir dadurch wieder besser geht (mehr Luft, prinzipiell fitter), versuche ich die Zeit mit meiner Großen (22 Monate) noch so gut es geht zu nutzen, bevor unser Baby dann kommt. Wir lieben es daheim zusammen zu tanzen. Dabei wird gerne gesprungen, gehüpft, auch mal in die Hocke „gehüpft“ etc. Ich achte extrem darauf, dass mein Kind nicht zu nah an meinen Bauch kommt und auch darauf, dass ich natürlich nicht stürze/stolpere/mich irgendwo stoße. Aber ansonsten genieße ich die Bewegung, auch wenn es manchmal etwas „wild“ aussieht/ zu geht. Mir geht es dabei auch sehr gut. Ab und an bekomme ich mal eine Übungswehe, aber nicht mehr als sonst auch. Jetzt hat das eine Freundin gesehen und gemeint, sie würde sich das nicht trauen, aus Angst vor einer frühzeitigen Plazentaablösung. Habe mir darüber vorher nie Gedanken gemacht, weil ich keinerlei Beschwerden dabei habe und ich dachte, dass es für eine Plazentaablösung einen Unfall/Sturz o.ä. bräuchte..  Jetzt bin ich aber doch sehr verunsichert und habe Angst, damit meinem Baby geschadet zu haben.  Den nächsten Termin habe ich erst am 02.09. (mein ET).  Wie sehen Sie das? Wenn ich beschwerdefrei bin, muss ich mir Gedanken machen? Sollte ich das lieber bleiben lassen? Und wie kann man normale beginnende Wehen von einer vorzeitigen Ablösung der Plazenta unterscheiden? Wenn die Geburt losgehr, ist man während der Latentphase ja oft noch mehrere Stunden daheim, wo das Baby ja nicht direkt überwacht wird. Das Ganze hat mich jetzt doch sehr verunsichert und ich habe ein schlechtes Gewissen meinem Baby gegenüber.. Vielen Dank schon vorab!