Frage im Expertenforum Frauenarzt / Frauenärztin an Dr. med. Christiane Mallmann:

Nasennebenhöhlen entzündet in der 29 ssw

Frage: Nasennebenhöhlen entzündet in der 29 ssw

Stela89

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Hallo Dr Mallmann,  am 23.05 hab ich mich bei meinem Sohn mit einem grippalen Infekt angesteckt. Es fing an mit Halsschmerzen erhöhte Temperatur und Schnupfen ..nach 5 Tagen wurde der Schnupfen schlimmer so das ich zum Hausarzt bin der meinte es wäre noch vom Virus Infekt ..es ist so dass entschuldigen sie für Details das Nasensekret ist dick zäh gelb grünlich ich mache schon alles aber es wird nicht besser. Ich war auch bei der Frauenärztin die sagte ich soll inhalieren..wie gesagt ich mach Nasen Spülung, inhalieren, meersalz Spray und nehme abends Kindernasenspray. Ich weis nicht mehr weiter. Noch dazu hab ich Angst weil heute Meine Schwägerin da war um uns einen Kühlschrank zu bringen da unserer kaputt ist, sie hat mit mir gesprochen in der Küche und ich habe so Angst vor einer pneumokokken Meningitis weil ich mal gelesen hatte das eine schwangere junge Frau an sowas starb. Da Mein Körper gerade so angeschlagen ist hab ich jetzt bedenken dass sie mir was überträgt.. wir standen auf Abstand in der Küche und das Fenster war auf Kipp .. Bin echt fertig langsam..  was kann ich noch machen ?  lg Danke 


Dr. med. Christiane Mallmann

Dr. med. Christiane Mallmann

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Guten Tag, Schnupfen kann manchmal äusserst hartnäckig und störend sein! Die genannten Maßnahmen sind bei einer infektiösen Sinusitis sinnvoll- viel trinken (am besten warmer Tee), inhalieren, Nasenspülungen und Kindernasenspray zur Nacht sind die klassischen symptomatischen Maßnahmen bei einer Sinusitis in der Schwangerschaft. Falls Fieber, Schmerzen der Stirn- oder Kieferhöhlen hinzukommen und es zu keinerlei Besserung bzw. eher noch zu einer Verschlechterung kommen sollte, sollten Sie sich nochmal bei Ihrem Hausarzt oder einem HNO-Arzt vorstellen, da dann ggf. ein Antibiotikum nötig werden könnte.  Was die Situation mit Ihrer Schwägerin anbelangt sehe ich hier aber keinen Grund zur übermäßigen Sorge. Im Allgemeinen ist es so, dass das Risiko für eine schwer verlaufende Pneumokokken-Infektion vor allem bei Babys/Kleinkindern und älteren Personen erhöht ist, weshalb man hier eine Impfung empfehlen würde. Hinzu kommen Personen, mit schweren chronischen Erkrankungen, wie z.B. Diabetes, Lungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen usw. Gesunde Schwangere zählen zum Glück nicht zu dieser Risikogruppe und auch ein grippaler Infekt macht Sie nicht automatisch anfällig für eine Meningitis.   Ich wünsche Ihnen gute Besserung und noch eine schöne Schwangerschaft!


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