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Kt
Hallo, aufgrund meiner Endometriose muss ich Hormone nehmen. Im Oktober 2025 habe ich zur Slinda gewechselt. Seit November leide ich nun jedoch unter starker Akne, die sich zusehends verschlechtert. Kann es sein, dass sich die Haut auch nach 6 Monaten Einnahme noch daran "gewöhnt" und nur Zeit braucht? Ich erwäge einen Wechsel zurück zur Kombinationspille. Oder gibt es evt. antiandrogen wirkende, östrogenfreie Alternativen/ Medikamente, die sich nicht so negativ auf meine Haut auswirken? Über eine Antwort wäre ich dankbar. Viele Grüße
Guten Tag, die Slinda enthält das Gelbkörperhormon Drosperinon, was bereits eine antiandrogene Wirkung hat und dadurch eigentlich einen positiven Effekt auf die Haut haben kann. Nach ca 6 Monaten würde man aber erwarten, dass sich die Haut auf die neue Hormonsituation eingestellt hat. Zur Behandlung einer Endometriose wäre eine Dienogest-haltige Pille die Medikation der Wahl, wobei es sich bei den Monopräparaten streng genommen nicht um ein Verhütungsmittel handelt, sondern um ein Medikament zur Behandlung der Endometriose. Dienogest ist ebenfalls antiandrogen wirksam und kann sich auch günstig auf Hautprobleme auswirken. Vielleicht wäre das eine Option, die Sie mit ihren Vor- und Nachteilen mit Ihrem Gynäkologen/ Ihrer Gynäkologin besprechen könnten. Ich würde zudem aber auch empfehlen, die Akne hautärztlich abklären zu lassen. Alles Gute für Sie!
Kt
Guten Morgen Frau Dr. Mallmann, herzlichen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung und Einschätzung. Eine hautärztliche Abklärung ist bereits erfolgt und bisherige Behandlungsversuche haben keinen Erfolg gebracht, sodass ich fürchte, dass ich die ursächliche hormonelle Dysbalance in den Griff bekommen muss. Bleibt die Frage, ob "nur" der Austausch des Gestagens in meinem Fall ausreicht, um die Androgenisierungserscheinung zu beheben, oder ob die Kombination mit einem Östrogen notwendig ist? In der Kombinationspille hat mir Dienogest geholfen. Liebe Grüße!
In der Kombination ist der Effekt meist etwas stärker. Hier müssen Sie nun zwischen Hausproblemen und Endometriose abwägen. Für die Endometriose wäre eine reine Gestagentherapie günstiger.
Kt
Liebe Frau Dr. Mallmann, auf Anraten meiner Gynäkologin habe ich vor drei Wochen letztendlich auf die Maxim zurückgewechselt. Meine Frage nach einem alternativen Monopräparat hat sie verneint. Auf das Hautbild lässt sich leider bislang keinerlei positive Wirkung feststellen. Ich hatte mich darauf eingestellt, dass dies dauern würde, stattdesssen haben sich aber unmittelbar mit dem Wechsel sämtliche unerwünschte Nebenwirkungen des Östrogens gezeigt: Am belastendsten für mich sind starke Wassereinlagerungen. Ich fühle mich aufgeschwämmt und werde nachts alle 1-2 Stunden wach, weil ich zur Toilette muss. In meinen Händen habe ich immer wieder Pelzigkeitsgefühle und Krämpfe in Waden und Füßen. Dieser Zustand hatte sich im letzten Herbst (vor dem Wechsel zur Slinda) nach einem Jahr Einnahme der Maxim schleichend ebenfalls schon gezeigt. Aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass es jetzt adhoc mit dem Wechsel sofort wieder so massiv sein würde. Ich habe daher allerdings nun wenig Hoffnung, dass sich dieser Zustand mit der Zeit bessern könnte. Entsprechend ratlos und verzweifelt bin ich gerade, weil mir die Optionen ausgehen. Mein Körper scheint völlig aus der Balance zu sein. Denn die Akne blüht weiterhin und Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen, falsches Körpergefühl, Verschlechterung meiner Senkungsbeschwerden etc. sind nun noch on top hinzugekommen. Ich habe noch 4 Pillen im Blister, dann ist Pillenpause. Selbst diese 4 Pillen nehme ich nur noch sehr widerwillig. 1. Welche Pille/Medikament kommt denn für mich dann überhaupt noch in Frage? Eine Kombinationspille aus Drosperinon und einem Östrogen? Oder wieder die Slinda plus ergänzend ein Östrogen? 2. Und kann ich/sollte ich nahtlos von der Maxim auf die nächste Pille wechseln? 3. oder ist es sinnvoller, erst einmal keine Pille zu nehmen, bis sich die natürliche Balance wieder hergestellt hat, und dann einen neuen Ansatz zu starten? Dann baut sich jedoch auch das Endometrium wieder auf und damit die Blutungen. Auch habe ich Angst, dass die Akne dann völlig aus dem Ruder läuft. Über einen erneuten Rat wäre ich sehr dankbar. Herzliche Grüße!
Guten Tag, 3 Wochen nach Einnahmebeginn ist noch ziemlich früh, die endgültige Wirkung auf die Haut und die allgemeine Veträglichkeit zu beurteilen. Ein so frühzeitiger Wechsel ist auch, aufgrund des vor allem zu Beginn einer Pilleneinnahme zusätzlich erhöhten Thromboserisikos, nicht empfehlenswert. Deshalb sollten Sie mit Ihrer Frauenärztin gemeinsam sorgfältig abwägen, ob ein frühzeitiger Pillenwechsel in Ihrem Fall alternativlos ist. Wenn dem so ist, erfolgt ein Wechsel am besten ohne Pause. Durch einen Wechsel zurück auf Drosperinon (Slinda oder in Kombination), wäre ich aufgrund Ihrer vorherigen Erfahrung eher verhalten, was die Haut betrifft. Was die Wassereinlagerungen anbelangt, könnte es aber durchaus vorteilhaft sein. Bei einer Kombination aus Slinda und einem Östrogengel könnten Sie dieses vorsichtig dosieren; bei einer Kombintionspille wäre die Dosis fix- was Vor- und Nachteile hat. Bekanntlich sollte man mit Östrogen bei bestehender Endometriose vorsichtig sein. Ein Absetzen und Wiederansetzen halte ich für wenig zielführend. Insgesamt haben Sie viele Optionen schon selbst genannt, die potentiell in Frage kämen, aber letztendlich können nur Sie in Absprache mit Ihrer behandelnden Frauenärztin die Entscheidung treffen, wie Sie fortfahren. Ich würde keinen zu schnellen Wechsel zwischen den Präparaten empfehlen, da die endgültige Wirkung, die verschiedenen Symptome betreffend, nicht sofort eintritt. Leider muss man manchmal ein bisschen probieren und mit Geduld schauen, welche Lösung individuell passend ist. Ich wünsche Ihnen dafür alles Gute!
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