Frage im Expertenforum Babyschlaf an Dr. med. Daniela Dotzauer:

Schlimmer Schlaf seit Monaten..

Frage: Schlimmer Schlaf seit Monaten..

Ximena

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Meine Kleinkinder haben schon immer einen super schlechten Schlaf. Sie schlafen aktuell oder besser gesagt seit Oktober letzten Jahres im Kinderwagen, weil sie nirgendwo anders zu Ruhe kommen und stundenlang weinen, vorm einschlafen. Jetzt haben sie allerdings angefangen, die letzten Nächte/Wochen ständig abends zu weinen extrem zu weinen. Sie mögen es langsam nicht mehr im Kinderwagen, aber im Bett schlafen sie einfach nicht und brüllen stundenlang also wirklich 3-4/5 Stunden durch weil sie nicht einschlafen können. Und sie wachen aktuell immer gegen 23 und 3:00 Uhr auf und weine dann entweder ewiglang oder fangen im Elternbett zu spielen und dann auch zu weinen, weil sie nicht einschlafen können. Ich habe so mit selbstzweifeln zu kämpfen und denke mir die ganze Zeit nur, wir haben alles falsch gemacht.. was könne wir machen damit sie besser schlafen aber nicht immer Party machen und sie auch aus dem Kinderwagen entwöhnen?


Dr. Dotzauer

Dr. Dotzauer

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Guten Tag, um diese Frage sinnvoll beantworten zu können, müsste ich das Alter ihrer Kleinkinder wissen. Schlaf ist altersabhängig und ändert sich laufend. Der letzte Oktober ist nun schon wieder ein halbes Jahr her und es kann sein, dass weniger Schlaf benötigt wird, als angeboten. Oder die Wachzeiten sich verschieben. In jedem Fall ist stundenlanges Weinen besorgniserregend. Die Kinderwagen-Einschlafgewohnheit ist eine von vielen, die manchmal das gleichzeitige Einschlafen erleichtern kann. Allerdings lernen die Kinder dadurch nicht, wie sie nachts im Bett mit allen "Feiheitsgraden" zu recht kommen können. Bei schon länger bestehenden regelmäßigen mehrstündigen Schreiattacken, würde ich ihnen dringend professionelle therapeutische Unterstützung empfehlen. ZB an den sozialpädiatrischen Zentren der Kinderkliniken, die sich auf regulationsschwierige Kinder spezialisiert haben. Auch Hausbesuche von den frühen Hilfen können hilfreich sein. Am besten Sie besprechen die möglichen Hilfsangebote mit ihrer Kinderärzt:in vor Ort.  Ich wünsche Ihnen alles Gute Daniela Dotzauer


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