Frage im Expertenforum Allergien, Asthma u. Atemwege an Prof. Dr. med. Ulrich Wahn:

Walnuss Allergie

Frage: Walnuss Allergie

Tini1707

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Sehr geehrter Professor Wahn, meine Tochter 6 Jahre, leidet unter einer Walnussallergie. Wenn sie Walnüsse isst, beginnen zunächst sämtliche Schleimhäute zu triefen und im weiteren Verlauf bekommt sie dann am ganzen Körper eine Urtikaria. Beim erstmaligen Auftreten musste sie sich auch übergeben. Nun bekomme ich unterschiedliche Angaben, was die weitere Behandlung (Notfallmedikation) angeht. Die Allergie wurde mit einem Bluttests bestätigt. Ich würde gerne wissen, ist in diesem Fall ein Pen unbedingt notwendig? Momentan haben wir in der Notfallmedikation Fenistil Tropfen, Kortison Zäpfchen und einen Pen. Vielen Dank für ihre Antwort.


Prof. Dr. med. Ulrich Wahn

Prof. Dr. med. Ulrich Wahn

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Mit der Nuss-Allergie ist nicht zu spaßen, da mitunter versteckte, unbeabsichtigte Kontakte mit sehr unangenehmen Folgen beobachtet werden. Auch ich hätte Ihrer Tochter einen Adrenalin-Pen verordnet. Statt Fenistil empfehle ich ein modernes Antihistamin (z. B. Levocetiricin oder Desloratadin etc.). Alles andere ist vernünvtig. Gruß, Ulrich Wahn


Prof. Dr. med. Ulrich Wahn

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Mit einer Nussallergie ist, auch nach Ihrer Schilderung, nicht zu spaßen, zumal enbeabsichtigte, versteckte Kontakte mit Walnüssen möglich sind. Auch ich hätte einen Adrenalin-Pen verordnet. Wichtig ist, dass Sie damit umgehen können. Als Antihistaminikum gibt es heute bessere Präparate als Fenistil (Cetirizin, Loratadin etc.) Gruß, Ulrich Wahn


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