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Kinderarzt Dr. Posth

Dr. Rüdiger Posth - Entwicklung von Babys und Kleinkindern

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Startschwierigkeiten und Auswirkungen

Hallo,
nach einer BilderbuchSS war die Geburt leider katastrophal.Aurelia wurde per NotKS entbunden,musste reanimiert werden und kam sofort auf die Intensivst.,kein Bonding,ich sah sie erst 16h später. Da sie Krampfanfälle hatte,war sie 10T auf der Kinderstat.Ich selbst konnte sie wg.40° Fieber kaum versorgen, dies übernahm komplett ihr Papa. Wg.versch.Umst.nur 8W (Teil-)Stillen.Ich befürchtete daher in der Entwicklung das Schlimmste.
Inzw. ist A.6M alt u.ein Traumkind,keine Probl.beim schlafen,essen, lacht viel,nie krank,Entwickl.super.Unsere Bindung scheint mir top, sie orientiert sich sehr an mir, kann aber auch mal ohne mich sein(z.B. 2h bei Oma),auch Papa-Bdg top. Insges.wirkt sie sehr ausgeglichen und glücklich,fällt auch anderen positiv auf.Kann es nach diesem traumatischen Start wirklich sein,dass A. das so gut verkraftet hat,oder muss ich mit Spätfolgen rechnen?Woran würde ich erkennen, dass die Geburt doch Spuren hinterlassen hat,bzw.wie kann ich entgegen wirken?
Danke schru

von Schru am 30.08.2010

*Antwort:

Re: Startschwierigkeiten und Auswirkungen

Hallo, eine wichtige und interessante Beobachtung, die Sie an Ihrer Tochter machen. Das Bonding ist sicher ein wichtiger Moment im Leben zwischen Mutter und Kind, aber aber sicher nicht der einzig entscheidende am Anfang des Lebens. So schmerzlich der Start gewesen, so liebevoll wurde Ihr Tochter offenbar in den nächsten Wochen versorgt. Daran hat Ihr Mann einen großen Anteil, was dafür sorgt, dass er jetzt auch eine gute Bindung zu seiner Tochter hat. Es lohnt sich also immer, auch noch schwierigen Phasen wie z.b. auch Krankenhausaufenthalten des Kindes oder Krankheitsphasen der Eltern im Nachhinein die Bindung wieder sicher zu machen.
Was Ihre Tochter außerdem beweist, ist die ungeheure Regenerationskraft von Säuglingen nach komplizierten Geburten. Das Gehirn ist in dieser Entwicklungspahse besonders widerstandsfähig gegen ungünstige Einflüsse von außen und zwar durch sog. Neuroplastizität. Gehen irgendwo Zellen durch Zerstörung verloren, kann, wenn der Schaden nicht zu groß ist, die damit verbundene Funktion durch neu ausschwärmende Zellen oft zur Gänze kompensiert werden. Auch wir Ärzte sind davon oft freudig überrascht. Viele Grüße

Antwort von Dr. Rüdiger Posth am 30.08.2010
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