Entwicklung im 1. Lebensjahr

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Geschrieben von Annalena am 17.04.2001, 20:53 Uhr

Hilfe, mein Kind ist dauernd am Schreien!!!

Hallo zusammen,

ich könnte ausrasten. Mein Kleiner ist ständig am Schreien. Nicht an einer Tour, aber ich habe das Gefühl, er ist, bis auf ganz kurze Momente nie zufrieden. Die letzte STunde vor dem Stillen ist er eigentlich nur am Heulen, es sei denn, man geht mit ihm auf und ab. Die Ärztin sagt, er hat die 3-Monats-Koliken, aber ich kann nicht immer Bauchweh "feststellen" wenn er schreit. Laut Buch "Oje, ich wachse" ist jetzt wieder Zeit für einen Entwicklungsschub (8. Woche). Ich halte das bald nicht mehr aus. Ich bin den ganzen Tag damit beschäftigt, daß mein Kleiner sich nciht einschreit und mit dem Schreien nicht mehr aufhört. Und darauf hat man sich 9 Monate lang gefreut!!! Ich zähle die Tage, bis diese verfluchten 3 MOnate vorbei sind. Wie geht es Euch so mit Euren Kindern? Sind die auch soviel am Schreien?

Grüße,
Annalena

 
11 Antworten:

Re: Hilfe, mein Kind ist dauernd am Schreien!!!

Antwort von Petra30 am 17.04.2001, 21:13 Uhr

was heißt denn "die letzte stunde vor dem stillen"?
hast du nen stundenrhytmus beim stillen?
ich hab irgendwie immer dauergestillt, auch wenn meine mama meinte, ich sollte das kind mal richtig hungrig werden lassen, damit es nicht alle 2 std kommt.
vielleicht hat dein baby ja hunger? versuchs mal mit stillen nach bedarf, dh, wenn er anfängt zu schreien. wenn er nix will, dann trinkt er ja auch nix.
oder schreit er ne stund erst rum, bevor er was trinken will, obwohl du ihm was anbietest?
ich hab meine meistens gestillt wenn sie geschrien hat.
auf jeden fall wir es nur besser und einfacher, das kann ich dir versprechen!!!
ich hab die ersten 7 moante gleich rum...
liebe grüße
petra

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Re: Hilfe, mein Kind ist dauernd am Schreien!!!

Antwort von Pampy am 17.04.2001, 23:12 Uhr

Hallo Annalena,

ich kann Dich gut verstehen, irgendwann liegen die Nerven blank ! Meine Tochter war auch nur am schreien, und war durch nichts zu beruhigen. Sie hatte auch die drei Monatskoliken, ich habe Ihr Sab Simplex Tropfen vor den Mahlzeiten mit einem Löffel verabreicht.Bei meinem kleinen Sohn ( auch Koliken ) bin ich auf flaschennahrung Milupa comformil umgestiegen, habe zusätzlich noch Sab Simplex verabreicht, die aber nach zwei tagen überflüssig waren, denn die Nahrung ist echt super !! Er hatt keine Blähungen mehr und schläft seit dem auch super durch. Jetzt weiß ich aber nicht ob Du deswgen gleich abstillen möchtest ? Hoffe das ich Dir trotzdem ein wenig helfen konnte !

Viel Glück
Pampy

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Re: Hilfe, mein Kind ist dauernd am Schreien!!!

Antwort von AngelaD. am 18.04.2001, 8:35 Uhr

Liebe Annalena,
wie Petra schon schrieb, würd ich auch nach Bedarf stillen, falls Du das nicht schon tust. Mir hatte der KA erst gesagt, ich solle bloß nicht öfter als alle 2 Stunden stillen und erst als ich mich nicht mehr dran gehalten habe, schrie sie auch weniger und die Stillabstände wurden dann auch ganz von alleine größer und regelmäßiger.
Gegen die Blähungen hab ich auch immer Sab Simplex vor dem Stillen gegeben. Hat wunderbar geholfen.
Hast Du denn ein Tragetuch ? Das hilft auch super. Mama hat die Hände frei und das Baby fühlt die Nähe und sich geborgen.
Ich wünsch Dir gute Nerven und glaub mir, es geht irgendwann vorbei und dann weisst Du auch , worauf Du Dich solange gefreut hast.
Alles Liebe
Angela

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Re: Hilfe, mein Kind ist dauernd am Schreien!!!

Antwort von daniela m. sarah am 18.04.2001, 11:02 Uhr

Guten Morgen,
ich kann Dich so gut verstehen, meine Maus ist 7 Wochen alt und ich habe kaum Zeit mal hier drin zu lesen geschweige denn zu schreiben, da sie permanente Aufmerksamtkeit braucht. Wahrscheinlich liegt da der Fehler bei mir. Momentan liegt sie vor dem Schrteibtisch und hat ein kleines Mobile unter sich und weint in schüben, ich habe ihr gerade gesagt sie müsse weinen, da alle Grundbedürfnisse gedekct sind derzeit.
Die Koliken hat sie auch. Ich gebe ihr derzeit ein Fläschchen Comformil am Tag, auch wenn es nicht so effetkiv ist wie komplett, aber ich möchte sie nicht gleich abstillen. Dazu bekommt sie ab heute 1 Zäpfchen Virbucol, soll super sein dagegen und helfen.
Stillen würde ich auch nach Bedarf. Meine hat manchmal permanent Hunger manchmal 5 Stunden nicht. Unterschiedlich.
Viel Glück weiterhin!
Daniela

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Danke für Eure Antworten

Antwort von Annalena am 18.04.2001, 11:28 Uhr

Ihr habt nach meinem Stillrhytmus gefragt. Ich versuche nur alle 3 Stunden zu stillen, da mir die Ärztin das bei Koliken empfohlen hat. Sonst käme auf halb vergorene Milch wieder frische drauf und das wäre nicht gut, sagte sie. Deshalb versuche ich mich daran zu halten. Ich habe auch das Gefühl, daß seine Koliken etwas besser geworden sind. Ich glaube nicht, daß seine Schreistunden vor dem STillen Hunger sind. Aber ich werde jetzt nochmal verstärkt darauf achten und eventuell auch versuchen dann wieder öfter zu stillen. Das Ding ist aber, daß er auch oft wenige Minuten nach dem Stillen wieder anfängt zu weinen. Tja, ich muß wohl weiter probieren, beobachten und auf das Ende der 3 Monate warten.

Grüße,
Annalena

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Re: Hilfe, mein Kind ist dauernd am Schreien!!! Sehr lang

Antwort von cdundkathrin am 18.04.2001, 12:28 Uhr

Hallo Annalena,
da unsere Juliane ein Schreibaby ist, kann ich Dir gut nachfühlen! Bei einem Kind das wirklich viel schreit würde ich Dir allerdings absolut davon abraten, es nach Bedarf zu stillen, denn meine hat manchmal auch direkt nach dem Stillen angefangen zu schreien und stundenlang nicht mehr aufgehört. Dann weißt Du ja gar nicht wann Du überhaupt wieder stilllen sollst! Unsere Kleine hat im Gegensatz zu Deinem aber keine Koliken u. nur ganz selten mal Blähungen. Wenn Du das Gefühl hast das Schreien wurde mit einem Rhythmus etwas besser, dann würde ich unbedingt zumindest grob einen Rhythmus einführen, und zwar nicht nur was das Stillen angeht. Bei unserer Kleinen denke ich sie kommt meist nicht zur Ruhe und kann dann nicht einschlafen oder schläft sogar unruhig, deswegen habe ich ziemlich feste Zeiten eingeführt und sie macht zumindest was das Füttern angeht auch gut mit. Ich habe jetzt allerdings abgestillt, da meine Tochter nur noch rumgesponnen und nach dem Stillen (oft 1 Stunde lang) alles wieder gespuckt hat. Das tut sie jetzt mit der Flasche zwar selten, aber das Schreien ist deswegen kein bischen weniger geworden, also laß Dich nicht verrückt machen. Sie hat jetzt zwischenzeitlich gelernt, daß wir alles immer in der gleichen Reihenfolge machen, egal ob sie schreit oder nicht. Ich hole sie 1 Stunde vor dem Füttern aus dem Bett und spiele so lange mit ihr. Nach dem Füttern und Bäuerchen wickle ich sie und dann ist wieder Spielen angesagt bis zum nächsten Nickerchen. Ich lege sie dann nach 2 Stunden Wachsein ins Bett und sie hat jetzt kapiert, daß sie dann auch da so schnell nicht wieder rauskommt. Zwar schreit sie meist noch ein paar Minuten, aber früher waren es ja Stunden. Es hat mich aber allerdings sehr viel Nerven gekostet bis das so funktionierte (klappt natürlich auch jetzt noch nicht immer zuverlässig). Ich habe sie halt wirklich genau nach Plan schlafen gelegt und ließ sie den Schlaf auch nicht während einer Wachphase nachholen, falls sie mal durchgeschrieen hatte. Dann beim nächsten ins Bett gehen war sie nämlich so müde, daß sie nur noch kurz gemeckert hat. Aber als alleroberstes Gebot rate ich Dir das nach Deinem Gefühl zu machen, denn ich habe mich von anderen fast verrückt machen lassen. Meine Hebamme meinte immer sie habe bestimmt Blähungen, und obwohl ich das nicht feststellen konnte dachte ich immer sie müsse das ja besser wissen als ich und habe während der Stillzeit meine Ernährung von Woche zu Woche verändert (das machte mich aber leider nur fertiger). Ich habe ein Buch bekommen, das ich nicht übel finde "Babyjahre" (von Remo H. Largo, Piper Verlag). Darin steht auch und das finde ich sehr wichtig: Das Schreien kommt vom Baby und nicht vom Verhalten der Eltern und manche Babys reagieren auf Beruhigungsversuche nur mit mehr Geschrei. Vielleicht tröstet Dich daß ich bereits von einigen Seiten gehört habe, das Schreien wird bis zum Alter von 6 oder 7 Wochen immer mehr - egal was man tut - und nimmt von da an ab bis ca. 13-16 Wochen und hört dann meist völlig auf. Ich wünsche es Dir (und egoistisch wie ich bin mir selbst natürlich auch) sowie allen anderen Eltern von kleinen Schreihälsen.
Kathrin

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An cdundkathrin

Antwort von Annalena am 18.04.2001, 13:44 Uhr

Hallo Kathrin,

vielen Dank für Deine Antwort. Besonders der Satz "...manche Babies reagieren auf Beruhigung noch mit mehr Geschrei" finde ich echt interessant. Das konnte ich bei meinem kleinen auch feststellen. Zumindest was Worte angeht. Ein stetiges Streicheln der Wangen kann u. Umständen zu Erfolg führen, sofern er meine Hände nicht ständig wegschlägt. Ich bewundere uns Mütter, deren Kinder viel schreien, denn das ist eine wahnsinnige Geduldsprobe, findest Du nicht? Bestimmt kennst Du auch extreme Wut gegen Dein Kind, oder?
Hoffen wir, daß unsere Kids ab den 3 Monaten wirklich umgänglicher werden. Mein Kleiner war an Ostern total lieb und ruhig und schläft auch heute schon recht lange. (vielleicht sind das die ersten Zeichen!! Er ist jetzt 6 Wochen und 2 Tage. :-))
Wie alt ist Dein Kind?

Liebe Grüße,
Annalena

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Re: An Annalena

Antwort von cdundkathrin am 18.04.2001, 15:00 Uhr

Hallo Annalena,
ich bin ja so froh, daß es doch jemanden gibt, der das nachvollziehen kann und vielleicht manchmal auch so eine Stinkwut im Bauch hat wie ich (sag mir jetzt bitte nicht du hattest das noch nie)! Unsere Juliane wird morgen 12 Wochen alt und ich habe zur Zeit den Eindruck es wird etwas besser. Zumindest tut mir unser regelmäßiger Tagesablauf gut, ich kann dann besser mit den Schreiphasen umgehen, weil ich dazwischen jetzt auch mal wieder etwas Zeit für mich oder den Haushalt habe. Wenn´s mal wieder ganz schlimm um meine Nerven steht schaue ich die Fotos unserer Maus durch und stelle fest, daß sie eigentlich ja soooo süß wäre. Ich wollte sie ja eigentlich auch gerne bei den Geburtsanzeigen reinsetzen mit einem soooooooooooooooo süßen Foto von der Taufe, aber bin PC-technisch nicht gerade begabt und mein Mann kam leider noch nicht dazu, vielleicht wird´s ja heute oder morgen noch was!
Zu Deiner Frage: Mütter die Schreibabys großgezogen haben sollten meiner Meinung nach einen Orden verliehen kriegen (Väter, die sie unterstützen aber auch). Mein Mann ist GOTT-SEI-DANK superlieb und schmeißt oft den Haushalt noch neben der Arbeit, obwohl ich ehrlichgesagt manchmal meine ganze Wut an ihm auslasse wenn er ein falsches Wort sagt - der Ärmste tut mir dann immer furchtbar leid.
Sorry, meine Maus wacht auf! Liebe Grüße Kathrin

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Re: An Annalena

Antwort von IrisE am 20.04.2001, 12:59 Uhr

Hallo, ihr Mitmamis,
ich kann unglaublich gut nachvollziehen
wie`s Euch geht! Habe auch einen kleinen
Schreihals, der mir das Leben schwer macht.

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Re: Hilfe, mein Kind ist dauernd am Schreien!!!

Antwort von IrisE am 20.04.2001, 19:55 Uhr

Hallo Annalena,
ich kann es wie gesagt super gut nachvollziehen wie es einer Mami mit Schreikind geht.
Mein kleiner Dominik (fast 6 Wochen alt)
ist nämlich auch so eins. Unser Kinderarzt hat gemeint, das seien 3-Monatskoliken und hat uns dagegen Sab Simplex verschrieben, die aber wie ich meine keine große Wirkung zeigen -zumindest was das Schreien angeht. Ich
habe manchmal das Gefühl, es liegt garnicht an den Blähungen. Obwohl seine
Grundbedürfnisse meiner Meinung nach gedeckt sind, schreit und schreit er.
Tricks wie Autofahren, Kinderwagenwippen,
Maxi-Cosi-Schaukeln und auf der Schulter
herumtragen helfen zwar, aber meistens
nur für kurze Zeit. Lege ich ihn in seinen Stubenwagen geht das Geschrei erst recht los, obwohl er gähnt bis zum Anschlag. Es hat den Anschein, daß er
sich richtig gegen das Einschlafen wehrt. Falls er einmal friedlich ist, lege ich ihn unter ein Mobile oder sein
Spielereck aber die Neugier für solche
Dinge hält nur kurze Zeit an und dann weint er wieder. Nimmt man ihn aber auf die Schulter und trägt ihn durch die Gegend ist er meistens hellwach und beobachtet alles ganz genau. Ich frage mich dann, ob er einfach nur beschäftigt sein will und dabei die Nähe
seiner Mutter spüren. Tja, im Endeffekt
kann`s das ja aber auch nicht sein! Die
meiste Zeit das Kind durch die Gegend
schleifen nur damit es ruhig ist, und alles bleibt liegen, weil man für andere Dinge wie Haushalt, Einkäufe oder Wäsche gar keine Zeit bzw. Lust mehr hat. Ich weiß manchmal wirklich nicht mehr, was ich noch tun soll und meine Nerven liegen entsprechend blank.
Auch in der Nacht ist er unglaublich schwer wieder in den Schlaf zu kriegen.
Er ist wirklich müde, will aber partout nicht einschlafen, selbst bei uns im Ehebett nah an mich gekuschelt, hat es keinen Wert. Wenn er schreit macht er sich oft steif wie ein Brett und schlägt mit den Händen nach einem, erst
wenn man ihn ganz fest an sich drückt, gibt er für kurze Zeit Ruhe. Es war schon oft genug der Fall, daß wir ihn
schreien haben lassen bis er sich von selber beruhigt hat und davon so erschöpft war, daß er eingeschlafen ist.
Aber davon halte ich auf Dauer auch nicht sehr viel. Ich kann wohl nur wie ihr alle Mitmamis darauf hoffen, daß sich dieser Zustand nach den besagten 3
Monaten ändern wird und ich wieder einem
halbwegs geregelten Tagesablauf nachgehen kann.
Wenn mein Kleiner mich nicht ab und zu
ganz lieb ablächeln würde (macht er das
eigentlich schon bewußt?), dann wäre bei
uns wohl die meiste Zeit miese Stimmung
und ich wüßte nicht wo ich die Kraft, das durchzuhalten hernehmen sollte.
An sich ist er ja eigentlich ein ganz
süßer Knopf!
Viele Grüße an alle übernächtigten Mitleidenden
von Iris mit Dominik

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Hallo Iris

Antwort von Annalena am 20.04.2001, 20:57 Uhr

Hast Du meinen Beitrag oben im Forum gelesen "Seine Mitte finden". Vielleicht ist es bei Deinem Kind ja auch so?! Nachdem ich heute mit einer Mutter gesprochen habe, die die Einwickelmehtode erfolgreich bei ihrem Sohn angwendet hat, werden wir das auch versuchen. Ich habe heute bereits begonnen, meinen kleinen viel im Tuch zu tragen und ihn ganz bewußt zu berühren und immer mit einem sanften Druck. Auch nachts lege ich beim Einschlafen meine Hand mit Druck auf sein Körperchen. Er hatte heute zwar 2 mal eine Schreiphase, die waren aber nicht so extrem, wie sonst. Er hat sogar auch mal gelächelt. Und das als er gerade heftig dabei war, sein Köpfchen zu heben und in die Welt zu schauen. Vielleicht ist es ja bei Deinem Kind auch so, wie bei meinem, daß er zuviele Reize bekommt?

Würde mich freuen, wenn Du mir Deine Meinung schreibst.

Liebe Grüße,
Annalena

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