Mitglied inaktiv
Hallo an alle ... Bin neu hier. Hat von euch jemand die Nackenfaltenmessung machen lassen ? LG sanni
Hallo. Ja, habe ich. Es wird mit einem US-Gerät die Dicke der Nackenfalte gemessen. Die Untersuchung an sich ist nichts wildes (halt US), aber du solltest dir vorher im klaren darüber sein, ob du Konsequenzen aus dem Ergebnis ziehen möchtest. Denn die Untersuchung des Ergebnisses in einem Pränatallabor und der US in der Klinik sind mit Kosten verbunden. Bei mir waren das etwas über 50 Euro. Wenn für dich von vorneherein kein Abbruch in Frage kommt, würde ich mir das Geld sparen.
Hallo, ich habe sie auch messen lassen und es war zum Glück alles ok. Ich finde aber nicht,das man die NF nur messen lassen sollte,wenn ein Abbruch in Frage kommt.Ich möchte schon wissen,ob ein Gesundheitsrisiko besteht oder eben nicht.Denke man sollte schon die Möglichkeit einer bewußten Entscheidung haben,denn wenn eine Behinderung vorliegt,ist das ein Einschnitt für die ganze Familie und darauf sollte man sich durchaus vorbereiten. LG Andrea
Hallo Sanni, Ich habe sie nicht machen lassen. Das Kind haette ich sowieso nicht abgetrieben, da kann ich mir den Diagnoseschnickschnack sparen. Mit Sparen meine ich nicht nur die Kosten, sondern vor allem die Nerven, denn die Idee "ich lasse nur mal schauen, dass auch alles in Ordnung ist" geht ziemlich oft nach hinten los. Und dann steht man da mit so einem unklaren Statistik-Ergebnis und muss sich ueberlegen, ob man eine der aussagekraeftigeren, aber risikobehafteten Untersuchungen vornehmen laesst oder nicht. Ich habe den US in der 20. SSW machen lassen, um grobe Herzfehler etc. soweit wie moeglich ausschliessen zu koennen. Beste Gruesse, und alles Gute fuer die Entscheidungsfindung, Sabine
Hallo, was das heißt, wurde im SS-Forum schon mehrfach beschrieben, auch von mir, die eine Bekannte habe, der man aufgrund dieser Untersuchung zu einem Abbruch geraten hat, sogar von mehreren unabhängigen Ärzten! Gott-sei-dank hat diese Freundin das nicht getan, denn sie hat ein absolut gesundes Kind bekommen. Und das, obwohl man ihr gesagt hatte, dass dieses Mädchen zu 95 % (!) entweder einen Herzfehler, einen offenen Rücken oder das Down-Syndrom haben würde. Bei ihr trafen aber eben die 5% Wahrscheinlichkeit, gesund zu sein, zu. Wenn Du unbedingt wissen möchtest, ob Dein Kind behindert auf die Welt kommt, um Dich darauf entsprechend vorzubereiten, reicht auch der große US in der 20. Woche aus. Wenn Du aber die Möglichkeit eines Abbruchs in Erwägung ziehst, solltest Du nach einer Nackenfaltenmsssung mit negativem Ausgang vielleicht doch lieber noch eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Denn nur die kann Sicherheit geben. Aber die wird erst später durchgeführt (soweit ich weiß) und birgt auch immer ein kleines Risiko einer FG. Vielleicht sollte man auch wissen, dass eine solche Fruchtwasseruntersuchung erst dann ausgeführt wird, wenn die Babys schon relativ groß sind. In diesem Fall würde ein Abbruch bedeuten, dass man die Kinder tatsächlich gebären muss! Ich wußte das bisher nicht und habe es erst neulich nachgelesen. Finde das schon ziemlich heftig, zumal nicht alle Kinder durch den Geburtsvorgang sterben (so stand es im GU-Ratgeber, das ist also nicht von mir). Ich finde, man muss das alles wissen, um genau entscheiden zu können, was man will. Ich wusste, dass ich diese Entscheidung einfach nicht treffen könnte, weil ich für mich nie wüsste, ob ich das Richtige tue. Jeder darf das ja auch anders sehen. Ich wollte aber einfach keine Sorgen-SS, um dann hinterher festzustellen, dass es dem Baby gut geht. Und mein FA hat mir erzählt, dass es tatsächlich Frauen gibt, die aufgrund der Nackenfaltenmessung abgetrieben haben um dann festzustellen, dass es dem Baby gut ging. Ganz liebe Grüße, Julia
Hallo, das mit der Fruchtwasseruntersuchung stimmt nicht ganz: die kann man ca. ab der 14. Wo. machen lassen. Eine Chorionzottenbiopsie geht schon ab der 11. Wo. Lebensfähig sind die Kinder frühestens ab der 23-24. Woche. LG Inge
Habe die Untersuchung auch nicht machen lassen, da für mich von Anfang an feststand, dass ich das Kind bekomme, egal ob gesund oder krank. Zudem weiss man selbst mit dieser Untersuchung nicht hundertprozentig bescheid, sondern muss, wenn man es wirklich genau wissen will, noch weitere Untersuchungen machen lassen, bei denen die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass etwas schief läuft, als dass das Kind krank zur Welt kommt. Halte solche Sachen für Schnickschnack, aber das kann jeder für sich selbst entscheiden, finde es verständlich, wenn andere Frauen sich dafür entscheiden, nur für mich kam es einfach nicht in Frage. Gruss Tanja
Ich habe sie bei der ersten SS nicht machen lassen und handhabe es auch jetzt wieder so. Ein Abbruch würde für mich auch aufgrund dieser Untersuchung nicht in Frage kommen. Die Messungen sind wie schon beschrieben nicht 100%ig genau. Ich will auch lieber eine unbeschwerte schöne SS erleben. Die meisten Behinderungen kommen aufgrund von Sauerstoffmangel während der Geburt zustande. Dieses Risiko kann man leider auch nicht ausschließen. Gruß Ramona