Mitglied inaktiv
Hey! Da hast du vollkommen recht mit den ganzen Geschichten! Bei mir war es so das Fiona erst falsch lag und wir uns schon auf einen KS eingestellt hatten. Dann hat sie sich aber im letzten Moment noch gedreht und es hieß dann sie kann normal kommen. Da waren mein Mann und ich ehrlich schon enttäuscht. Als es dann so weit war lag ich 12h in den Wehen, der Muttermund wollte einfach nicht weiter aufgehen und plötzlich wurden Fiona`s Herzschläge immer schlechter. Dann hieß es wir machen jetzt einen KS und zwar schnell. Mein Kreislauf machte auch nicht mehr ganz mit. So dann lag ich da mit meiner PDA auf den OP-Tisch, bekam noch etwas Sauerstoff und etwas für den Kreislauf. Als mein Bauch steril gemacht wurde und es los ging war noch echt gut drauf aber dann... Beim öffnen des Bauches setzte die PDA aus! Nach einem lauten Schrei gab mir der Narkosearzt sofort und eine Vollnarkose. War zwar jetzt nicht der tollste KS konnte ja auch keiner ahnen das die PDA aussetzte, aber trotzdem haben mein Mann und ich gesagt, das wir das nächste auch per KS bekommen. Fiona wurde am 21.12.03 geboren um 17:14 Uhr, am nächsten morgen bin ich dann schon über den Flur geschlendert und am 24.12.03 war ich dann zuhause. Ich hatte keinerlei Probleme, ich konnte stillen hatte keine Scmerzen. Außerdem mußte ich und Du bestimmt auch nicht mehre Tage lang noch ein Sitzbad machen. Jeder soll es so machen wie er will, aber für mich bleibt der KS!!!! LG Steffi
genau solche sachen schwebten mir in kopf herum, als ich mich das erste mal für einen ks u. gegen die einleitung entschied. ich habe nämlich schon etliche male gehört, daß solche geschichten dann ausser kontrolle geraten u. die frauen stundenlang in den wehen liegen, bevor sie dann doch den ks bekommen. sehr effektiv das ganze.... ich hatte halt von anfang an angst, daß was mit luca unter der geburt sein könnte u. die herztöne runtergehen(wie bei dir). mir erschien der ks von anfang an sicherer, wennauch er für mich wohl ein etwas größeres risiko, als eine normale geburt darstellt?! als ich auf meinen ks wartete (aufgrund des trubels dort immerhin 4 std.), saß ich auf der geburtenstation und bekam 3 normale geburten mit. es war die hölle: die frauen haben so geschrien, so habe ich noch NIEMAND je schreien gehört - die mussten mir ein glas wasser geben, sonst wäre ich auf dem boden gelegen...nur wg. dem geschrei...! eine davon kriegte dann auch noch einen not-ks direkt vor mir... ich muss sagen, nachdem ich das mitbekam, war meine ganze rest-angst vor dem ks verflogen! denn da wusste ich, okay, bei mir ist alles schön geplant u. man kann sich zeit lassen. (fast) alles ist kontrollierbar u. ich werde nicht solche qualen leiden müssen. ich bin sowas von ruhig in den op gelatscht, das hat selbst die ärzte erstaunt. zum glück wirkte meine pda u. luca war nach 2 minuten da. ich war zwar von den ganzen beruhigungsmittelchen ziemlich benebelt, aber sonst war alles echt sehr schön. ist ja schade, daß du dann doch noch eine vollnarkose bekommen musstest. war die pda denn extra neu gemacht worden, oder nur nochmal aufgespritzt? ich hatte eine spinal-anästhesie - quasi eine einmalige betäubung, wo sie auch ganz genau alles vorher abgeprüft hatten, ob's auch wirklich wirkt (das war nämlich auch meine grösste sorge :o)) aber an unseren beispielen sieht man mal wieder, daß ein ks keine schlimme sache sein muss. man kann ihn zweifellos dazu machen, aber es muss mit ein bisschen eigenem willen nicht sein... (man muss sich eben aufraffen u. wieder fit sein wollen, dann geht es auch!) du warst ja auch nur 3 tage im kh - wie ich (der chefarzt war damals soooo erstaunt, als er mich nicht im bett vorfand, sondern am tisch in der ecke, frühstückend u. angezogen, daß er so aus spass zu dem oberarzt meinte: notieren sie bitte - patientin nicht in bett vorgefunden, sondern sehr vital am frühstückstisch. patientin möchte heute entlassen werden - bitte arztbrief fertig machen! ich hab das dann gleich zum anlass genommen, daß ganze nochmal zu bestätigen u. war 3 std. später daheim mit kind u. mann). ich finde, mehr muss eigentlich auch nicht unbedingt sein. es sei denn, man hat einen dammriss.............. die frauen mit dammriss sind im rollstuhl zu ihren kindern gebracht worden u. das noch am 3. tag danach! ich war echt schockiert, wie schlimm das sein muss. also für mich ist auch von vorneherein klar gewesen, daß ich nur wieder per ks entbinden werde. was ja jetzt aufgrund des abstands dazwischen eh so sein wird (aber sonst hätte ich eben einen wunsch-ks machen lassen - bin privat versichert, also ist das kein problem :o)) aber ich freu mich auch, daß ich da mit meiner meinung nicht allein dastehe... :)))) lg