Mitglied inaktiv
Hallo ihr Lieben, wir sind dabei eine Hausgeburt zu planen und vorzubereiten. Ich habe schon eine 6 jährige Tochter, die bei der Geburt ihres Brüderchens dabei sein möchte - ich habe ihr schon viel erzählt - kann mir vielleicht jemand erzählen, wie er bzw, sie das ältere Kind auf dieses Ereignis vorbereitet hat und ob´s evtl. passende Internetseiten gibt? Vielen Dank und liebe Grüße Melanie
Hi, ich bin zwar gerade erst dabei, mein erstes Kind "auszubrüten", aber ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Geburt für ein sechsjähriges Kind das Richtige ist. Sie hat keine Vorstellung davon, und die Dinge, die du ihr erzählst, wird sie auch nicht einordnen können, dafür ist sie einfach zu klein. Das ist meine persönliche Meinung, aber ich finde, es gibt Dinge, die müssen kleine Kinder nicht wirklich sehen. Trotzdem alles Gute!! LG.
hi ähnliche gedanken machen wir uns auch gerade :-) meine grosse wird sechs. leider hab ich keine seiten dazu! unsere hebamme aber spricht viel mit unserer tochter und erklärt ihr ganz viel. wir werden noch die oma einladen, die sich um die grosse schwester kümmern soll. kann ja unter umständen lange dauern und ich vermute, dass unsere tochter zeitweilig überhaupt kein interesse mah haben wird ;-) wir werden auch schauen, dass sie nicht so einfach den vollen blick auf das geschehen haben wird, logisch. wenn ich was finde im netz, lass ich es dich wissen;-) grüsse nicole
Hallo, Kennst du das Buch 'Runas Geburt'? Wenn nicht, solltest du es dir besorgen. Wenn ich grad nicht irre, handelt es von Hausgeburt wo Geschwisterchen dabei ist. Bei ebay hab ich es auch schon gesehen. Wünsch es dir zu Weihnachten. Was ich von Geburten gehört hab, wo älteres Geschwisterchen dabei ist, ist es wichtig, dass für das große Kind auch eine Betreuungsperson anwesend ist, da sie mal die Geduld verlieren können, wenn Wehen "zu lange" dauern oder so ähnlich. Würde jedoch nicht dagegen sprechen, dass es anwesend ist. Immerhin ist sie schon sechs Jahre. Wenn sie deine Schwangerschaft miterleben durfte, kann eine Geburt für sie auch zum Erlebnis werden. Vor allem, wenn sie dabei sein will. Nimm sie doch mit zu Hebammenvorsorgen. Aber, ich glaube, dass machst du bestimmt schon. Die Hebi weiß auch immer Rat. Ich habe auch zu Hause entbunden, wenn auch ungeplant (also nix drauf vorbereitet). Aber da es mein erstes war, war keiner weiter da außer Freund, Hebi und ich. Liebste Grüße
Ich glaube nicht das eine Geburt etwas für die Kinder ist! Da kippt doch manch Erwachsener aus den Latschen... :-O Ist doch okay, wenn sich die Geschwisterkinder in der Nähe bei Oma oder Tante aufhalten und dann als einer der ersten das Geschwisterchen begrüßen dürfen, aber bei der Geburt dabei zu sein... Sehen wie die geliebte Mama leidet und Schmerzen hat??? Gruß Emilia
Hallo ihr Lieben, danke für Eure Tipps - all das, was ihr geschrieben habt, machen wir schon :-)) Sie ist so neugierig war auch schon des öfteren bei der VU dabei und hat dann immer interessiert geguckt, was der Arzt da an Mamas "Mumu" (Scheide) macht - das Buch kenne ich, habe es aber noch nicht gelesen - habe eine Bekannte, die´s hat - werde es mit meiner Tochter gemeinsam lesen. Meine beste Freundin oder meine Schwester werden mit anwesend sein und sich um meine Tochter kümmern und sie notfalls aus dem Haus entführen, falls es wirklich nix für sie sein sollte.... Liebe Grüße Melanie
Kinder sehen eine Geburt mit völlig anderen Augen als Erwachsene. Sie haben - wenn sie nicht durch Erwachsene dahingegen "erzogen" wurden - ein völlig unvoreingenommenes Verhältnis dazu. Erwachsene kippen deshalb "aus den Latschen", weil sie Angst haben vor dem, was kommt und weil sie mit "Geburt" unweigerlich die ganzen Horrorstories verbinden, die so gerne erzählt werden. Das ist bei Kindern nicht so. Ich kenne ein paar Familien, in denen die Geschwisterkinder bei den Geburten dabei waren und alle Familienmitglieder berichten darüber durchweg positiv - auch die Kinder! Wenn die Kinder richtig darauf vorbereitet sind und eine Person dabei ist, die ihnen auch während des Geschehens alle Fragen beantworten kann, dann ist das gar kein Problem. Natürlich ist es aber abhängig vom Kind und auch von der Mutter. Eine Freundin von mir hatte ihren 3jährigen absichtlich nicht bei der Hausgeburt dabei, weil er schon in Tränen ausbrach, wenn sie sich gestoßen hatte o.ä. und sich dann an sie klammerte - das hätte man bei der Geburt natürlich net brauchen können. Ich selber würde meinen Sohn nicht dabeihaben wollen, weil ich schon meinen Freund teilweise als "eine Person zu viel" empfand. Also ich könnte mich glaube ich nicht fallen lassen, wenn neben Hebamme und Partner noch mindestens zwei weitere Personen im Raum wären - unabhängig davon, wer das nun ist. Das finde ich irgendwie auch schade, denn ich stelle es mir als sehr schön vor, bei der Geburt des Geschwisterchens dabeisein zu dürfen. Ich wäre bei meinen Brüdern gerne dabei gewesen, aber ich durfte nicht ;-)
Hallo Melanie, ich denke, Du bist für so ein "ohgottohgottdasgehtdochnicht-Tabu-Thema" hier im falschen Forum. :-) Das RUB ist ein Riesenportal und bedient die Sparte der alternativ denkenden Menschen nicht unbedingt. Differenzierte, aufgeklärte und durchdachte Ratschläge könntest Du eher hier finden: www.rabeneltern.org Auf der Hauptseite findest Du oben rechts einen Link zu den Foren, wo es auch ein spezielles Forum für Schwangerschaft und Geburt gibt. Dort würde ich die Frage nochmal stellen. LG yvonne
Hallo Melanie, Mein Sohn war zwar damals bei der Geburt seines Bruders erst 3, aber auch jetzt mit 4 liest er das Buch noch gerne, und vielleicht ist es ja auch noch was fuer 6jaehrige? Kann ich aber nicht so abschaetzen. Aber dieses Bilderbuch ist sehr schoen gemalt und erzaehlt, und meinem Sohn hat es wohl gut geholfen zu verstehen, was da passieren wird. Wir haben auch noch andere Buecher angeschaut, z.B. mit echten Fotos, und natuerlich viel drueber geredet. Er war dann bis ca. 10 Minuten vor der Geburt dabei, dann hat er mir zu viel Quatsch gemacht, so dass ich ihn ins Wohnzimmer zu unserem Aupair geschickt habe, und die Geburt selber kam dann so ueberraschend, dass keiner von uns beiden dran gedacht hat, ihn rechtzeitig zu rufen. So kam er erst etwa 1 Minute nach der Geburt, und das erste, was er nach ehrfuerchtigem Staunen sagte, war: Ich will die Nabelschnur durchschneiden! Darauf ist er heute noch sehr stolz. Ich fand es ein bisschen schade, dass er das Ereignis selber verpasst hat (haette ihm bestimmt nichts ausgemacht), aber er hat das scheinbar nicht so empfunden, darum ist es wohl OK. Euch wuensche ich eine wunderschoene Hausgeburt, viele liebe Gruesse, Sabine
Meine Tochter ist 4 und ich würd sie bei der Geburt wohl nicht dabei haben wollen, einfach, weil ich da keine Zeit hätte, mich wirklich um sie zu kümmern und meinen Mann hätte ich dann auch gerne ganz für mich. Allerdings denk ich nicht, daß es SCHADET, wenn Deine Tochter dabei ist - eher im Gegenteil, wenn ihr auch sonst natürlich und offen mit diesem Thema umgeht. Habt ihr jemanden dabei, der sich um Deine Große kümmert, der ihr vielleicht erklären kann, was da passiert und vielleicht auch mit ihr rausgeht, wenn sie doch nicht mehr zugucken will? Glaub, das ist ganz wichtig. Kann schließlich ja auch Stunden dauern... Ich wünsch Dir eine schöne Geburt! ent-chen
Hallo, eine Freundin von mir hatte ihre Dreijährige bei der Geburt ihres Schwesterchens dabei und die Kleine hat das super überstanden. Sie hat wohl ein paar Nächte unruhig geschlafen, aber das kann ja auch einfach durch die neue Situation kommen, man weiß es nicht... Die Kleine erzählt immer ganz stolz davon, wie sie mit dem Papa die Nabelschnur durchschnitten hat:-) Ich gebe zu das ich, als ich von dem Plan meiner Freundin hörte, zuerst entsetzt war, aber dann habe ich mich mal schlau gemacht wie das vor Jahrhunderten wohl ablief und heute noch bei Naturvölkern und bin zu der Erkenntnis gekommen, das Kinder das wahrscheinlich als ganz natürlich empfinden. Für mich wäre es nichts, aber das hängt mehr mit mir als mit dem Kind zusammen;-) Alles Gute für die Geburt, Trisha
Wie schön, dass du zu den alternativ denkenden Menschen gehörst, die immer differenzierte, aufgeklärte und durchdachte Ratschläge von sich geben. Daher kommt wahrscheinlich auch deine unglaubliche Toleranz gegenüber deiner Meinung nach eher konservativen Einstellungen zu heiklen Themen- ein Charakterzug, den ich schon immer extrem schwach ausgeprägt fand bei den sogenannten alternativ denkenden Menschen. VlG
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