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Geburtshaus???

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Hallo Habe mal eine Frage! Ich bin noch ganz am Anfang der SS (6.SSW). Würde sehr gerne diesmal, wenn alles gut geht, im Geburtshaus entbinden!Die Frage ist, muss man die ganzen Kosten selber Tragen - 400,betriebskosten und 200, - Bereitschaft!? Und wie ist das mit der Schmerzbekämpfung, was kann die Hebamme machen. Hatte bei der ersten SS eine BEL, habe aber trotzdem spontan entbunden mit PDA! Wie lief das ganze ab, was habt ihr für Erfahrungen? Würde mich über viele Antworten freuen!!! Danke nulk


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Also ich habe mein erstes Kind im Geburtshaus entbunden und werde bestimmt auch das nächste dort kriegen wollen. Ich fands sehr toll. Wegen den Kosten musst du bei deiner Krankenkasse nachfragen. Das ist wohl sehr unterschiedlich. Unsere Krankenkasse (TK) hat die Betriebskosten übernommen und die Bereitschaftskosten mussten wir selber zahlen. Aber das war es uns allemal wert. Wie das mit der Schmerzbekämpfung ist, weiß ich nicht genau. Ich glaube meine Hebamme meinte, sie hätten auch schmerzdämpfende Mittel. Ich hatte da allerdings nichts, deswegen weiß ich das nicht so genau. Meine Hebamme meinte auch, dass die meisten im Geburtshaus da gar nichts brauchen, weil sie sich dadrauf eingestellt haben ohne Schmerzmittel zu entbinden. War bei mir eben auch so. Du musst halt gewisse Kriterien erfüllen dass du im GH entbinden darfst. Darfst zB nicht risikoschwanger sein. Bei BEL dürftest du glaube ich auch nicht. Und darfst ja auch erst ab der 38. SSW bis zur 42. SSW dort entbinden. Vorher nicht. Also ich würds jederzeit wieder machen und kanns nur empfehlen. Besuch doch mal nen Infoabend in dem GH in deiner Nähe. Und telefonier mit der Krankenkasse. LG Chloe


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Zum vorherigen Beitrag: "Also ich habe mein erstes Kind im Geburtshaus entbunden und werde bestimmt auch das nächste dort kriegen wollen. Ich fands sehr toll." -> Ich auch : ) "Wegen den Kosten musst du bei deiner Krankenkasse nachfragen. Das ist wohl sehr unterschiedlich. Unsere Krankenkasse (TK) hat die Betriebskosten übernommen und die Bereitschaftskosten mussten wir selber zahlen. Aber das war es uns allemal wert." -> Soweit ich weiß, bezahlen die KKen mit der Gesundheitsreform die Betriebskosten. Musst du nur auslegen und dann bekomst du es wieder. Allerdings nur, wenn du es in Anspruch nimmst (so wars bei meinem GH). "Wie das mit der Schmerzbekämpfung ist, weiß ich nicht genau. Ich glaube meine Hebamme meinte, sie hätten auch schmerzdämpfende Mittel. Ich hatte da allerdings nichts, deswegen weiß ich das nicht so genau. Meine Hebamme meinte auch, dass die meisten im Geburtshaus da gar nichts brauchen, weil sie sich dadrauf eingestellt haben ohne Schmerzmittel zu entbinden. War bei mir eben auch so." -> Habe auch keine Schmerzmittel bekommen. War auch nciht nötig. Viele arbeiten mit Akupunktur. Bei mir hätts auch ne PDA geben können. Ist vom GH abhängig. Nachfragen. "Du musst halt gewisse Kriterien erfüllen dass du im GH entbinden darfst. Darfst zB nicht risikoschwanger sein. Bei BEL dürftest du glaube ich auch nicht." -> Ja, so wars bei mir auch. "Und darfst ja auch erst ab der 38. SSW bis zur 42. SSW dort entbinden. Vorher nicht." -> Nein, bei mir konnte man ab 36+0 entbinden. "Also ich würds jederzeit wieder machen und kanns nur empfehlen. Besuch doch mal nen Infoabend in dem GH in deiner Nähe. Und telefonier mit der Krankenkasse." -> Hier schließ ich mich an. Ach ja. Eine Bereitschaftspauschale gabs bei meinem GH nicht. In Berlin habe ich hier ja eine größere Auswahl. Weiß ja nicht, wo du wohnst. Guck mal bei anderen, wieviel du da bezahlen musst. Alles Gute! : )


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Hallo, ich werde diesmal auch im GH entbinden. Die Betriebskosten zahlt die KK - nur die Bereitschaftspauschale müssen wir selber zahlen. Das ist in den meisten Fällen so. In unserem GH gibt es keine PDA. Dazu müßte man ins KH. Im Geburtshaus, setzt man eher auch Entspannung anstatt Schmerzmittel. Viel wird über Akkupunktur und Homöopathie gemacht. Aber sowas wie Buscopan haben die meist auch da. Entbinden darf man im GH ab 36+0. Also genau 4 Wochen vor ET. Ich habe auch die Vorsorge gleich bei der Hebi im GH gemacht und ich fühle mich dort sehr wohl; ich mach auch den GVK dort. Ich fühle mich in dieser SS (unser 3. Kind) einfach wohler und sicherer durch die Vorsorge bei der Hebi und gehe alles viel entspannter an. Liebe Grüße 3Pampersrocker


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Hallo, prima, dann such dir eine Geburtshaushebamme :-) Seit der Gesundheitsreform müssen alle Krankenkassen die Betriebskosten der Geburtshäuser übernehmen. Du brauchst also nur noch die Rufbereitschaft zu bezahlen. An schmerzlindernden Mitteln kann die Hebamme natürliche Heilmittel einsetzen bis hin zu Buscopan und auch Akupunktur. Darüber würde ich mir aber keine Gedanken machen. Da die Geburt im Geburtshaus in einer viel entspannteren Athmosphäre stattfindet, werden grundsätzlich weniger Schmerzmittel benötigt und Verlegungen, weil die Frau doch eine PDA möchte sind äußerst selten. Alles Gute! Silke


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... und würde es immer wieder tun. Schöne Atmosphäre, vertraute Hebammen, Ruhe und Zeit, was will man mehr? Auch für die werdenden Väter ist das Geburtshaus ein Gewinn. Ich hatte zu keiner Zeit der Geburt das Gefühl etwas gegen Schmerzen haben zu müssen. Zahnschmerzen sind meines Erachtens schlimmer (Dauerschmerz). Und nach der Geburt zusammen als Familie nach Hause zu gehen war sehr, sehr schön. Liebe Grüße, Katja