Mitglied inaktiv
Hallo, die Kinderärztin hat heut festgestellt, daß mein Sohn Ringeröteln hat. Jetzt kann ich davon ausgehen, daß mein Jüngster die vor zwei Wochen auch hatte. Hatte gleichen Ausschlag, aber nur einen Tag, deshalb hab ich es als Hitzepickel abgetan... Nun ist meine FA im Urlaub und ich kann erst am 11. Juli wieder hin... Hat es so lange Zeit mit dem Bluttest? Hatte noch keine Ringelröteln und auch keine Antikörper... Oder sollte ich besser zu nem Vertretungsarzt? Wie schnell könnte sich das auf meine Prinzessin auswirken? LG, DaniB.
Hallo, etwa eine Woche nach der Ansteckung kann man wohl bereits Antikörper nachweisen, falls Du Dich angesteckt hättest. Ich würde nicht bis zum 11. Juli warten, sondern beim Vertretungsarzt anrufen und fragen, wie Du jetzt vorgehen sollst. Es ist ja keine Kleinigkeit, sondern schon ein ernsthaftes Risiko, eh? Zögern wäre jetzt Fehl am Platz. Trotz allem brauchst Du aber nicht zuviel Angst zu haben - meist stecken sich Erwachsene nicht an bei den Kindern. Und wenn doch, steckt sich nicht unbedingt auch das Ungeborene bei der Mutter an. Unterm Strich ist die Wahrscheinlichkeit nicht sehr hoch. Abklären lassen würde ich es aber trotzdem jetzt bald. Grüßle, Hexe
Ich würd zum Vertretungsarzt gehen oder zum Hausarzt und nicht abwarten. Lg Melanie
Hallo Dani, hab dir mal was aus´m Netz kopiert. Wenn ich das so lese, würde ich schleunigst zum Arzt. Der Hausarzt ist ja auch erstmal vollkommen ausreichend. Weiteres wird dann da besprochen. BITTE GEHE ZUM ARZT! Ganz liebe Grüße Andrea Welche Komplikationen können auftreten? * Bei erkrankten Kindern sind kaum Komplikationen * Schwangere, die nie Ringelröteln hatten, sind gefährdet. Erkranken sie an Ringelröteln, kann in 5 bis 10 Prozent das Virus auch den Fötus infizieren, die Blutbildung beim Ungeborenen beeinträchtigen und im schlimmsten Fall zu einer Fehl- oder Totgeburt führen. Eine mögliche Infektion lässt sich durch eine Blutuntersuchung feststellen. bekannt. Dr. med. Carolina Toepfer, Fachärztin für Kinderheilkunde: Was sind Ringelröteln? Ringelröteln sind eine gutartig verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren (Parvo-Viren) verursacht wird. Sie tritt im Winter und im Frühjahr gehäuft auf. In Kindergärten oder Schulen kann es zu richtigen Epidemien kommen. Die Infektion ist am charakteristischen Hautausschlag auf Wangen und Nase in Form eines Schmetterlings zu erkennen. Die Krankheit betrifft vor allem Kinder zwischen 5 und 15 Jahren, aber auch andere Altersgruppen können sich anstecken. Eltern kleinerer Kinder und Personen, die mit Kindern arbeiten, tragen ein besonders großes Risiko, an Ringelröteln zu erkranken. Wer einmal an Ringelröteln erkrankt ist, besitzt lebenslangen Schutz gegen die Krankheit. Wie werden Ringelröteln übertragen? * Die Viren werden durch Tröpfcheninfektion beim Niesen, Husten oder Sprechen übertragen. * Zwischen Ansteckung und Auftreten des Hautausschlags vergehen 4 bis 14 Tage (Inkubationszeit). * Die Krankheit ist bereits etwa eine Woche vor Auftreten des Hautausschlags ansteckend. Sobald der Hautausschlag erscheint, besteht keine Ansteckungsgefahr mehr. * Ringelröteln sind nur wenig ansteckend. Alle paar Jahre treten aber bei Klein- und Schulkindern kleinere Epidemien auf. Was sind die Anzeichen für Ringelröteln? * Die schmetterlingsförmige Hautrötung beginnt im Gesicht, auf Wangen und Nasenwurzel. Nach einem bis vier Tagen breitet sich der Ausschlag auf Arme, Beine und den gesamten Körper aus. Ausgespart bleiben Handinnenflächen und Fußsohlen. Besonders stark betroffen sind die Streckseiten von Armen und Beinen. Der Hautausschlag erscheint girlandenartig und kann in seiner Ausprägung stark schwanken. * Nur 15 bis 20 Prozent aller infizierten Personen erkranken mit dem typischen Ausschlag. * Dauer und Intensität des Ausschlags sind sehr unterschiedlich. Er kann wenige Tage bis - wenn auch sehr selten - mehrere Wochen andauern. Bei körperlicher Belastung, Sonnenbestrahlung, Hitze oder Stress kann er wiederholt auftreten. * Manche Kinder verspüren einen starken Juckreiz, andere haben keine Beschwerden. * Einige Kinder bekommen überhaupt keinen Hautausschlag. * Manchmal begleiten mildes Fieber, Gelenkschmerzen und geschwollene Lymphknoten die Krankheit. * Die Krankheit verläuft in der Regel leicht. Für Kinder ist sie harmlos. Manchmal wird die Krankheit überhaupt nicht entdeckt. In diesen Fällen zeigen Kinder keine der genannten Symptome. Da sie den Virus trotzdem in sich tragen, können sie auch andere anstecken.
dann weiß ich mehr... LG, DaniB.