Mitglied inaktiv
hallo liebe werdende mamis, bin mama von 2 kindern (5 jahre und 8 monate) und möchte mich zur DOULA ausbilden lassen. die doula-geburtsbegleitung nimmt eine alte tradition wieder auf, bei der die gebärende frau zusätzlich zur hebamme (und mann) von einer geburtserfahrenen frau begleitet wird, die sie über all die stunden, die eine geburt dauert, unterstützt, motiviert und umsorgt. in deutschland noch total unbekannt, aber hoffentlich schwer im kommen, da sich die frauen wieder immer mehr auf alte traditionen und ihr eigenes gefühl und ihre intuition verlassen, als auf aparate, krankenhaus etc. natürlich gut daß wir all das haben, aber da gibt es noch viel mehr, was eine geburt erleichtert und zu einem unvergeßlich schönen erlebnis macht. meine kleine umfrage: könntet ihr euch vorstellen, euch auf so etwas einzulassen? interessante infos auch auf www.doula.de bitte anwortet zahlreich, würde mich sehr motivieren für mein neues ziel! liebe grüße pupppi
Ich hab in meiner dritten schwangerschaft verzweifelt nach einer doula gesucht..allerdings keine gefunden :-(( ich hätte mri so jemanden an meiner seite gewünscht..vielleicht wäre mir so der ks doch erspart geblieben..ich würde es auf jeden fall nutzen!! und ich find es gut dass es langsam immer aktueller wird! lg silvi
also für alleinstehende ist es sicher toll.....wenn sie es sich leisten können....die preise nur für die Anwesenheit sag ich mal, sind für meine Begriffe alles andere als menschlich...entschuldige bitte
freut mich so sehr zu hören und macht mir hoffnung, das es sich in deutschland durchsetzten kann. ich kann mir das so schwer vorstellen, da die deutsche mentalität sich doch sehr von der amerikanischen unterscheidet, wo eine doula gang und gebe ist.
vielleicht trägt irgendwann einmal die krankenkasse einen teil der kosten. ich bin auch deiner meinung, würde es auch gerne erst mal ehrenamtlich machen, aber das problem ist, das die ausbildung ca. 2000 euro kostet.
ich finde das super, es ist genau das, was ich mir für die geburt wünschen würde! leider gibt es hier in der stadt keine beleghebammen, die mit ins krankenhaus gehen und so weit ich weiß auch keine doula. ich finde 400 euro für die bereitschaft ab 2 wochen vor dem termin bis nach dem errechneten termin absolut nicht zu viel. die doula muss sich ja komplett danach richten und alles stehen und liegen lassen wenn es so weit ist. weisst du, ob es in anderen städten auch so etwas wie doulas gibt und wo kann man diese ausbildung denn machen? lg maryam
Hallo, für mich wäre das nix. Ich brauche jemanden, der mich kennt. Deswegen würde ich eine Hausgeburt nur mit Hebamme und Mann vorziehen, eine Doula zusätzlich wäre für mich ein "Fremdkörper". Einige Vortreffen würden mir nicht reichen - auch bei der Hebamme brauche ich die ganzen Vorsorgen, um sie kennenzulernen. Ich sehe das kritisch. Für alleinstehende Frauen sicherlich prima. Aber wo bleibt bei Paaren die Rolle des Mannes? Wo bleibt die Rolle der Hebamme als Geburtsbegleiterin - nicht nur "Entbinderin"? Wenn ich eine familiäre Geburtsbegleitung wünsche, wähle ich den Weg über die freiberufliche Hebamme. Das ist preiwerter und intensiver in der Betreuung. Als angehende Hebamme sehe ich das auch aus dieser Sicht kritisch: Muss ich mich dann mit 3 Personen auseinandersetzen? Frau, Partner und Doula? In wieweit greift die Doula in das Geburtsgeschehen ein, um nicht zu sagen: Behindert sie mich? Es kann in manchen Situationen hilfreich sein, wenn eine Doula dabei ist - aber ich denke, in anderen Situationen wiederum nicht. LG, Silke
Hallo, finde ich super! Ich hatte bei meinen ersten drei Geburten immer meine Freundin als doula dabei und ich glaube wirklich, dass mir das ungemein geholfen hat ruhig zu bleiben und ich werde auch das 4. nicht ohne doula kriegen! Super Sache und toll das du das machen willst! Liebe Grüße DAGI