Mitglied inaktiv
Du schreibst "ich glaube, dass Du für alles, was in Deinem Leben passiert, eine Bereitschaft vorhanden sein muß - gleich, ob es sich um eine Krankheit, eine Schwangerschaft oder eine sonstwie geartete große Veränderung in Deinem Leben handelt." Ich nehme Bezug auf die Krankheit - Ich hab eine große Veränderung in meinem Leben erfahren als ich mit 26 an einer chronischen, unheilbaren Krankheit erkrankt bin.... ...und ich war mit Sicherheit nicht bereit dazu und diese Krankheit war mir so ganz und gar nicht Willkommen... Mein Schwiegervater ist an der selben Krankheit gestorben und hatte auch nicht die Bereitschaft dazu. Also ich glaube, da solltest Du (als wahrscheinlich nicht betroffene?!) ziemlich vorsichtig mit Deinen Äußerungen sein... Und schreib jetzt nicht irgeneinen tiefenpsychologischen Kram, wenn Du keine Ahnung davon hast wie es ist, chronisch krank zu sein... lG, Katja
Liebe Katja, wir haben unser erstes Kind kurz vor seinem dritten Geburtstag an Krebs verloren. Wir sind einen sehr langen und manchmal auch sehr schweren Weg gegangen. Unser Sohn hat uns in all der Zeit gelehrt, dass das Leben, so wie es ist, und nicht so, wie man es gerade gerne hätte, lebenswert sein kann - wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen. Sein Schicksal hat uns gelehrt, dass wir nicht das Mindeste unter Kontrolle haben -weder unser Leben, noch das unserer Kinder-, uns aber dem Leben als solches anvertrauen dürfen, weil am Ende eines jeden Weges ein Licht steht. Ich würde mich gewiß nicht soweit aus dem Fenster lehnen, wenn ich nicht wüsste, wovon ich rede. lieben Gruß yvonne
" Unser Sohn hat uns in all der Zeit gelehrt, dass das Leben, so wie es ist, und nicht so, wie man es gerade gerne hätte, lebenswert sein kann - wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen. Sein Schicksal hat uns gelehrt, dass wir nicht das Mindeste unter Kontrolle haben -weder unser Leben, noch das unserer Kinder-, uns aber dem Leben als solches anvertrauen dürfen, weil am Ende eines jeden Weges ein Licht steht." Das hat aber so rein gar nichts damit zu tun, dass man eine Bereitschaft zu einer Krankheit haben muss, "sonst bekommt man sie nicht..." Man muss DANN, wenn man sie hat, die Bereitschaft dazu haben, diese KH anzunehmen da es sonst auch keinen Sinn machen würde, dagegen zu kämpfen. Aber dieser Psychokram aus Deinem vorerigen Posting ist als nicht-Kranke vermessen. lG, Katja
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