Mitglied inaktiv
ja ein blödes Posting, da ichs mir eigentlich selber beantworten kann, aber ich muss es mir trotzdem mal von der Seele schreiben. Ich habe lange mit mir gerungen, mich aber nun RELATIV fest dazu entschlossen, nicht zu stillen diesmal. Bei meiner Tochter hab ichs mit aller Kraft versucht, stand zwar nie ganz dahinter, aber habe mein Bestes (samt Stillberaterin) gegeben. Es war jedoch oft ein Desaster! Muss es ja nicht näher ausführen.... Nun würde sich mein schlechtes Gewissen auch in Grenzen halten, WENN....ja WENN da nicht meine Allergien wären. Mein Mann hat zum Glück nichts! Aber ich bin allergiegeplagt und mache mir somit natürlich große Sorgen! Erhöhe ich damit das Risiko für meinen Süßen, dass er später auch an Allergien leidet? Oder ist es gar nicht SOOOOOOOOOOOOOOOOO bedeutend, dass man stillt? Ich verwende natürlich eine HA-Nahrung.....aber genügt das? Ach ich weiß nicht.....ich hege Gedanken, wie dass ich wieder ein "normales" Leben führen möchte nach der Entbindung (nur, was meinen KÖRPER betrifft meine ich selbstverständlich) und schäme mich für diese Gedanken! Ich muss auch Medis nehmen, auf die ich in der Stillzeit verzichten muss....und und und.....ich rede also nicht vom rauchen und trinken..... Puh.....nagut.....soweit mal zu meinen Gedanken. Bin für alles offen (auch für Kritik.....aber seid milde....:-)) LG Flocke
Hallo, Also eine schlechte Mutter bist du auf keine Fall - sonst hätte unsere Generation ja nur schlechte Mütter und wäre garnicht groß geworden!!! Überleg´s dir halt! Ich weiss ja nicht, was du für Allergien hast und wie schlimm die sind! Bin auch Heuschnupfen geplagt und mach das dann jetzt samt 2 SS also zum 4. Mal ohne Medis durch :-((( LG Moni
Nein, deswegen bist du doch keine schlechte Mama. Ich werde mein nächstes Baby auch nicht stillen. Daniel ist nie an die Brust gegangen, weil er als Frühchen geboren worde und die ersten 10 Tage im Wärmekasten liegen musste. Ich hab dann 9 Wochen mit ner elektrischen Pumpe abgepumt und war dann am Ende meiner Kräfte (Abpumpen-füttern-1,5 Stunden schlafen-abpumpen-füttern-usw.usw). Meine Hebi stand dann damals mit ner Packung Pre-Ha vor der Tür und meinte ich sollte mich nicht weiter quälen und das ich ja versucht habe zu stillen, aber das mein Sohn die Brust halt nicht möchte und immer abpumpen ist auch nicht der Sinn des stillens. Ich habe für mich bemerkt, dass ein Baby mit der Flasche viel zufriedener ist und daher werde ich nicht mehr stillen. Da bin ich dann einfach ganz egoistisch. Ich selber habe Neurodermitis und etliche Allergien, aber mein Sohn hat bis heute (1 Jahr und 10 Tage alt) keine einzige Allergie. Also hat ihm die HA-Nahrung wohl nich geschadet oder ? Ich denke wenn man stillen möchte, dann muß man es auch wollen und wenn man es nicht möchte, dann darf man es auch sein lassen. Ich kenn genügend Mamis die gestillt haben und die Kinder haben nun so einige Allergien. Lieben Gruß Manuela mit Daniel *16.06.05 www.daniel-bendlin.de.vu
Natürlich bist Du keine schlechte Mutter, bloß weil es mit dem Stillen nicht klappt! Aber wie wäre es, wenn Du diesmal vorher Kontakt zu einer Stillberaterin aufnimmst, die Dich von Anfang an begleitet und unterstützt? Mit der Du vielleicht auch aufarbeiten kannst, wie es bei Deiner Tochter gelaufen ist? Du kannst ja immer noch jederzeit auf Flaschennahrung umsteigen, aber dann hast Du es wenigstens versucht! Hört sich für mich so an, als ob Du weder von dem einen noch von dem anderen so richtig überzeugt bist. LG mera
Och Mensch...*knuddel* ICH persönlich bin der Meinung, wenn man nicht 100%ig hinter dem Stillen steht, dann soll man sich "den Stress" (denn es ist ja nunmal Stress, den man sich macht) nicht antun. Ich denke, dass es dein Baby auch merken wird, wenn du nicht mit Liebe die Brust gibst. Klar wird MuMilch das Beste sein, aber ist es denn gesagt, dass dein Kind so keine Allergien bekommt? Vielleicht ist das Risiko geringer, aber SICHER kannst du dir trotzdem nicht sein. Würde an deiner Stelle auch zur Pulle greifen, und DIE dann wenigstens mit Liebe und einem schönen Gefühl füttern :-)
Du bist schon allein eine gute Mutter, weil Du Dir so viele Gedanken machst!! Darum sei beruhigt!!! Ich kenne einige Mütter die gestillt haben und die Kinder trotzdem die eine oder andere Allergie entwickelt haben, das muß nicht heißen, das es immer so ist, aber auch das kann sein, und Flaschenkinder hingegen haben dann vieleicht auch garnichts. Ich kenne und akzeptiere voll und ganz das eine und auch das andere, denn es muß wirklich jeder für sich entscheiden!! Und das mußt Du auch, stehe hinter Deiner Entscheidung und lass Dich nicht verunsichern, egal ob Flasche oder Brust! LG Alex
Hallo :-) Ach Süße, das mit der schlechten Mutter beantworte ich jetzt mal gar nicht erst (so ein Schmarrn :-) ). Also ganz ehrlich (Du wolltest doch ehrliche Meinungen?), ich persönlich finde das Stillen besonders bei allergiegefährdeten Kindern schon recht wichtig, da diese Allergien das Leben schon beeinträchtigen können und wenn man auch nur den Hauch einer Chance hat, dass diese Allergien vermieden werden oder zumindest nicht so stark ausgeprägt sind, würde i ch es versuchen. Aber wenn man nicht gerne stillt, ist es wirklich besser, auf Flaschennahrung umzusteigen, denn quälen sollst Du Dich auf keinen Fall, dann läuft die Milch sowieso nicht. Also entweder Du stillst gerne und möchtest das auch wirklich tun, oder es wird wahrscheinlich nicht funktionieren und dann sollte man es, Allergien hin oder her, besser lassen, denn sonst ist man irgendwann völlig am Ende mit seinen Kräften, das hat gar keinen Wert! Bei mir war das beim ersten Mal mit dem Stillen auch nicht einfach, wir hatten solchen Stress in der Familie (Schwiegerdrachen lässt grüßen!), dass meine MIlch nicht mehr ausgereicht hat und Viviana zwar nich vernünftig getrunken hat, aber die Milch gar nicht mehr verwertet hat, sie ist einfach so "duchgelaufen" und sie har ab- statt zugenommen. Ich habe dann fünf Monate lang gestillt, davon natürlich lange Zeit Zwiemilch-ernährt, dann hat sich meine Gro´ße abgestillt und ich habe erst mal Rotz und WAsser geheult. Ich weiß also wie frustrierend das sein kann. Bei meinem Sohn war es vom ersten Tag an überhaupt kein Problem. Er hat gesoffen wie ein Loch und ich hatte immer genug Milch, ich habe ihn ange gestillt und dann mit 14 Monaten abgestillt, weil ich meine Mens endlich wieder bekommen wollte, um Nr. 3 in Angriff zunehmen. Du siehst also, es muss nicht immer schief gehen, manchmal läuft es beim nächsten MAl viel besser :-) Entscheide in Ruhe für Dich, was Du willst, ganz egal wie die Entscheidung ausfällt, sie sollte von Herzen kommen, denn wenn Du mit Dir im Reinen bist, fühlt sich auch das Baby wohl. Liebe Grüße :-) Eva
Also meine Große Tochter habe ich versucht zu stillen. Sie nahm aber seit der Entlassung aus dem Krankehaus nicht mehr zu und abends war sie nur noch am schreien. Habe dann Einfach eine Flasche gemacht und da hat sie ganze 120ml weggesoffen. Die Hebamme meinte nur sie wäre wohl einfach nicht mehr satt geworden. Innerhalb einer Woche hatte sie sich selber abgestillt. Da war sie 6 Wochen alt. ich habe auch Allergien habe aber bei der Ernährung immer darauf geachtet was mir die Hautärztin geraten hatte keine Zitrusfrüchte im ersten Jahr etc. Meine Tochter hat minimal!Neurodermitis. Seit anderthalb Jahren aber hat sie Ruhe. Bei meinem wollte ich eigentlich nicht stillen. Dann kam er allerdings in der 35. SSW zur Welt. Ich hatte Sorge und dachte ihm würde etwas fehlen... Er bekam zwar, weil er auf Intensivstation lagf am Anfang Frühchennahrung aber ich habe das dann doch verucht mit dem Stillen. Totales Disaster - der Kleine schlief völlig erschöpft nach 10 Minuten ein. Er war einfach zu schwach. ALso habe ich abgepumpt... für die Flasche brrauchte er auch fast eine Stunde. ICh war nervlich am Ende, weil ich wusste das meine Tochter,wenn ich zu hause bin mir nicht die Ruhe gönnen würde erst abzu pumpen und dann noch ewig zu füttern. ALso habe ich beschlossen nicht zu stillen. Er hat sich prächtig entwickelt und hat gar keien PRoblem bezüglich Allergien. BEi No 3 werde ich auch nicht stillen. Du solltest vielleicht nur darauf achten nicht in einem "stillfreundlichen Krankenhaus" zu entbinden... LG Bettina
Vielen vielen Dank für eure Antworten.....:-) Hätte gar nicht mit soviel direktem und indirektem Zuspruch gerechnet:-) Ja ich mag schon genau überlegen, was das Beste für mein Baby ist. Trotzdem fehlt mir momentan die Kraft, mich dermaßen zu verbiegen. (Vielleicht kommt das ja mit der Entbindung ganz plötzlich). Lieben Dank nochmals an euch alle! LG Flocke
Also ich bin die absolute Stillbefürworterin, ich stille meinen Sohn 11 Monate immernoch 2x am Tag und genieße es total. Allerdings finde ich es auch vollkommen ok, wenn jemand sagt, das möchte ich nicht. Muss jeder für sich selber entscheiden. Du musst dich wohlfühlen, sonst bringt die ganze Stillerei nichts und du hast nur Probleme dabei. Es gibt genug Allergiemütter die gar nicht erst Stillen "können", für sowas hat man ja schließlich die HA-Nahrung erfunden, oder? Also macht dir keinen Kopf, du wirst eine tolle Flaschenmama sein ;-)