Mitglied inaktiv
hallo zusammen... hab schon in nem anderen forum gepostet doch leider kaum antworten bekommen - vielleicht hab ich hier mehr glück ;) also: mein kleiner (im oktober 2) bekommt sehr schnell panik... es ist mir schon früher aufgefallen dass er sich sehr leicht erschreckt, aber im moment frag ich mich echt ob das noch normal ist... ein paar beispiele: -morgens wachen wir auf, er fragt mich wo garfiel (unsere katze) ist, und ich sage ihm dass wir ihn rufen müssen... und wenn ich dann "garfield" rufe (ich schreie nicht, so gross ist unsere wohnung nicht ;)) dann bekommt er angst, und dreht sich zu mir und klammert sich fest oder kriecht in den hintersten ecken vom bett... -wenn man ihn die luft wirft (auch wenn man ihn kaum loslässt) bleibt ihm die luft weg und wenn er wieder im arm ist klammert er sich so fest, dass man ihn kaum mehr wegbringt... -wenn er mit jemandem fangen spielt, und denjenigen aber nicht mehr sieht (manchmal auch einfach so), dann kommt er immer mit dem panischem ausdruck zu mir gerannt, und will hoch. kaum sieht er die person aber wieder ist alles ok, er geht runter und rennt wieder mit... -laute geräusche (nahes hundebellen, naher helikopter...) erschreckt ihn auch total, ist aber danach wieder ok wenn ich ihm erklär was es ist (wobei das wohl normal ist ;)) -gestern sass er auf nem stuhl vor dem aquarium (im esszimmer) ist steh in der küche und er erzählt mir dass der blaue fisch kommt, und dann sag ich aus der küche "ja schau, da kommt der grosse skalar" und da schaut er mich mit riesen augen an, und ich seh grad wieder diesen ausdruck und versuch ihn von der ferne zu beruhigen, es sei ja nix schlimmes, der schwimme nur vorbei, er hat sich ganz kurz beruhigt aber rannte dann doch noch zu mir um zu klammern... das ist doch nicht mehr normal... es kommt nicht ab und zu mal vor sondern wirklich täglich mehrmals momentan... ich kanns mir nicht erklären, es ist ja nicht so als ob wir ihm ständig angstmachen, wenn er fern sieht, dann nur kindersendungen oder tiersachen (tierdoktoren und so) es streitet sich niemand vor ihm, er schläft bei uns im bett, ist also nicht so, dass er irgendwo mal allein gelassen wird... es gab kein gröberer vorfall wie autounfall oder so... er kam zwar per KS auf die welt, aber nur ein sekundärer, ich hatte seeehr lange wehen, also wurde er nicht einfach rausgerissen, sondern war selbst bereit... ist das noch normal, haben das eure kinder auch, oder sollte man sich da schon sorgen machen??
Also mein ältester hatte ne ganze Zeit lang auch viele Ängste und auch heute(er wird im Oktober 9)ist es noch oft so.Allerdings waren es bei uns damals bestimmte Umstände die zu seinen Ängsten geführt haben.Ich hatte mich damals mit viel Palaver(u.a.auch gewalt vom Vater mir gegenüber)von seinem Erzeuger getrennt.Sein Erzeuger hat ihm und seinen Geschwistern auch oft versprochen zu kommen usw.und hat es selten bis garnicht eingehalten.Ich durfte ne zeitlang nichtmal zum Mülleimer gehen,ohne das er Panik bekam.Er hatte halt Angst,das ich ihn auch,wie sein Vater im Stich lasse.Hat dein Sohn vielleicht Angst euch jetzt zu verlieren,wenn das Baby jetzt kommt?Was anderes fällt mi jetzt grad nicht ein.Sonst sprech wirklich mal mirt dem Kinderarzt. LG und Alles Gute Nicole
Guten Morgen, Also ich weiß das ich damsl als Kind auch sehr schreckhaft war, besonders bei lauten Geräuschen, wir waren zwar damals beim Ohrenarzt aber da war alles okey. Ich habe das heute noch das ich mich erschrecke, muss auch dazu sagen das ich unter Platzangst leide, liegt eventuell daran. Naja, vielleicht wäre es mal gut wenn Ihr mit dem Kleinen zum Kinderarzt geht. Ihm die sachlage erklärt, vielleicht hat er eine erklärung dafür ? Und noch eine andere Frage, warum schläft der Kleine bei euch mit im Bett ? Ist denn mal was anderes passiert, das er mal alleine war, so das Ihr vielleicht zb. im Garten wart und er euch gesucht hat ?
Das ist ganz normal. Eine Entwicklungsphase. Sprich am besten mal mit der Kindergartenerzieherin oder dem Kinderarzt darüber. Manchmal fehlt dem Kind einfach nur Selbstvertrauen!
Hallo! Also ich würde auf jeden Fall mal Deinen Kinderarzt darauf ansprechen. Wenn er Bedenken hat, werden weiterführende Untersuchungen veranlaßt und ich bin der Meinung, das es nie schaden kann auch einmal mehr mit dem Kind zum Arzt zu gehen! Lieber 3 mal umsonst gerannt, als auch nur ein mal zu wenig!!! Was Du aus den Befunden für Schlüße ziehst, oder zum Bsp. verschriebene Medikamente gibst, ich nachher Deine Entscheidung... aber anschauen lassen würde ich das auf alle Fälle-man weiß ja nie!!! Ich selbst habe einen sehr schwierigen 7 jährigen. Bemerkt haben wir das schon mit 2 1/2 bis 3 Jahren, da ist er sogar im Kindergarten auffällig geworden. Bin dann aus lauter Verzweiflung auch zu verschieden Ärzten und zum Psychologen, allerdings ohne wirklichen Erfolg. Ein mal bekam ich ein Medikament mit sehr starken Nebenwirkungen verschrieben (da war er 4), aber ich habe es ihm dann doch nicht gegeben (nach Rücksprache mit unserer Hausärztin), sie meine viel zu gefährlich. Ja, nun ging es bis zur Einschulung, auffällig war er wie gesagt schon immer und man hoffte ja doch insgeheim mit der Schule legt sich das, wird besser... Denkste! Nachsitzen, immer wieder zum Direktor und weitere solche Ataken und das in der 1.Klasse.... Naja, nadem ich nun das ganze nach ewigen Abwarten und rumärgern Jahrelang ertragen habe und sich einfach nichts von allein gibt, habe ich mit unserer Hausärztin über dieses Problem gesprochen und nun haben wir endlich einen Termin wo er von Kopf bis Fuß durchgescheckt wird. Warteliste bei nem 3/4 Jahr, aber das schaffen wir jetzt auch noch. Es ärgert mich sehr, das ich zwischenzeitlich einfach "abgewartet" habe, aber nun ist es wie es ist. Warscheinlich wird er Medikamente nehmen müssen, aber wenn er dann wenigstens schulisch klar kommt und sich nicht das auch noch versaut, dann muß es eben sein. Er ist oft unerträglich, hoch kompliziert und will einfach nicht. (Es ist bei ihm aber auch ne vererbte Sache, leider, sein Erzeuger ist heute noch so, und das mit mitlerweile 35 Jahren.) Es muß ja gar nichts sein, aber wozu gibt es denn die Ärzte!!! LG von Kathrin
Hallo, Meine beiden Kinder sind sehr unterschiedlich. Der Grosse ist eher aengstlich (wenn auch nicht sehr schreckhaft), der Kleine kennt keine Angst. Aber auch der Grosse, der z.B. in fremder Umgebung immer eine Weile zum Auftauen braucht, neulich zwei Abende schlecht einschlafen konnte, weil er (mit 4 3/4) "Lars, der kleine Eisbaer" gesehen hat, haette wohl keine solchen Angstattacken gehabt, wie Du sie beschreibst. Kann er gut sehen? Ich kenne mich da nicht so aus, koennte mir aber vorstellen, dass vieles angsteinfloessend ist, wenn man es nicht gut sehen kann. Ansonsten wuerde ich auch mal einen Arzt fragen - was man dann draus macht, ist ja Deine Entscheidung. Alles Gute, Sabine
@mucki84: er schläft eigentlich schon immer bei uns im bett... erst im zimmer im stubenwagen und als er dann so 8 monate war, bei uns im bett... ich hab ihn auch nie allein gelassen, wenn er geschlafen hat (höchstens mal aufm balkon, haben keinen garten - leider ;)) er ist aber nie aufgewacht und hat uns gesucht - wir gehn auch immer sofort zu ihm wenn er weint und haben ihn nicht weinen lassen... wir schmusen sehr oft, er schläft nicht allein ein, er braucht und bekommt sehr viel nähe... kann mir also nicht vorstellen dass er angst hat alleine zu sein... dass es was mitm kommenden baby zu tun hat, kann ich mir auch nicht vorstellen da er ja eigentlich noch zu klein ist um das zu verstehn! er weiss, dass "nives" da drin ist, und dass sie ein zimmerchen hat usw, aber ich denke er ist noch zu jung um zu verstehn, dass er nicht mehr der einzige sein wird - oder?? zu seiner persönlichkeit (weil jmd geschrieben hat wg fehlendem selbstbewusstsein).. ist schon so dass er sich kaum mal wehrt... er hat schon ohrfeigen von gleichalterigen bekommen, spielzeug an den kopf geschmissen, umgeschubst, usw... er wehrt sich bei fremden kinder nie, er kommt immer und heult als wäre er ausm 5ten stock gefallen, auch wenn eigentlich kaum was war, er versteht die welt absolut nicht mehr und beruhigt sich kaum... ansonsten kann er kopfvoran die rutsche runterfallen oder was weiss ich, wenn er sich an gegenständen weh tut, dann ist er total hart im nehmen und weint wenn dann nur sehr kurz - aber wie gesagt, wenn ihm jemand was tut, dann bricht für ihn ne welt zusammen.. er selbst hat bisher (zum glück) noch nie ein kind geschlagen oder ähnliches beim spielen... ich werd wohl mal den kinderarzt fragen, die nächste untersuchung steht eh bald an... heute hat er grad wieder angst "nur" weil er die katze hörte (hat ein halsband mit gklöckchen) und dann hat er garfield gerufen und ist aber voller panik zu mir gerannt... ansonsten liebt er die katze wahnsinnig... ?!?!? kommt mir vor als hat er angst vor "unsichtbarem"... meine schwester meinte auch schon, wenn er so gerannt kommt, dass er aussieht als würde er stimmen hören ;) naja... einerseits denk ich es gehört zur entwicklung (ich selbst war als kind und auch heute noch, ein totaler angsthase wenn um so "mysteriöses" geht)... und auf der andernseite, find ich es langsam bisschen extrem, auch wenns gleich wieder vergessen ist, bei ihm, aber dennoch... naja mal sehn was der arzt meint... danke euch, für die antworten :)
Hi, mein Sohn ist auch zwei und das Ebenbild von deinem ! Aber schon immer gewesen. Er war schon immer sensibel und ruhig in fremder Umgebung. Bei lauten Geräuschen hält er sich sogar die Ohren zu, wenn es bei uns klingelt hängt er brüllend an meinem Bein, weils laut ist und er sich erschreckt und es muss auch immer jemand in Sichtweite. Ich mache mir da keine Gedanken, manche Kinder sind eben keine Draufgänger! Wir handhaben das so: Wenn es gleich laut wird (wenn ein Motorad wird oder Papa sein Rasierer anwirft) sagen wir ihm vorher: "Vorsicht, Roman gleich wird`s laut" Das hat er verstanden! Wir ermutigen ihn immer auch alleine auf Entdeckertour zu gehen... Bis auf unvorhergesehene Sachen klappt das sehr gut. Bei uns kann es nicht am Baby liegen, denn erstens weiß er noch nichts davon und zweitens war er schon immer so, deswegen stürzen wir ihn auch nicht unvermittelt in große Menschenmengen. Manchmal kann es auch sein, dass man einfach "zu gut" hört. Dann bedeutet Krach großen Stress für die Kleinen , weil es für sie alles viel lauter ist. Sowas vermute ich eher bei meinem Sohn, aber leider kann man es jetzt noch nicht richig testen... LG, Katja