Dieechtecleo
Hm, ich bin ja "schon" 35 und sollte laut Ärztin eine FU machen lassen aber ich habe mal gelesen das die Gefahr "über 35 und down Syndrom" eher für Frauen gild die über 35 das erste Kind bekommen aber ich hab ja schon 5 gesunde Kinder. Was meint ihr FWU ja oder nein und warum denkt ihr so????? GGLG Cleo+5Kids und einem Krümelchen
Hallo Cleo, ich denke, daß du es ganz für dich allein entscheiden mußt. Dein Alter ist mit Sicherheit nicht ausschlaggebend für die FU. Ich bin 36 Jahre alt und habe aufgrund von familiären Vorbelastungen eine FU machen lassen. Du kennst bestimmt die Risiken der FU und auch ebenso die Problematik, daß du nach einem "unschönen" Ergebnis vor einer Entscheidung stehen könntest. Dessen mußt du dir bewußt sein. Die FU selbst war bei mir schmerzfrei und komplikationslos. Ich habe mich für die HSK in Wiesbaden entschieden, da die Fehlgeburtenrate nach der Untersuchung bei unter 0,3% liegt. Liebe Grüße Marja
Ich bin 36 und habe mich dagegen entschieden, das Risiko einer Infektion und drohenden Fehlgeburt liegt wohl bei 1-3 : 100, das ist schon enorm, oder? Wir haben uns für die kostenpflichtige FD inklusive Triple-Test entschieden und erhielten so eine recht intensive Risiko-Analyse! Danach könnte man immer noch entscheiden ob eine FW-Untersuchung anzuregen wäre! Wir waren bei einem Professor in einer guten Pränatal-Diagnostik-Klinik und fühlten uns sehr gut aufgehoben und informiert! Auch das Organ-screening ließen wir dort durchführen und trotz meines "hohen" Alters von 36 J und meiner ersten SS ist alles absolut bestens und es hätte zu keinem Zeitpunkt die Rechtfertigung gegeben eine FW-Analyse machen zu lassen! Noch kurz zum Nachdenken....eine Bekannte von mir ließ in 2 SS diese FW-Analyse machen und verlor beide male das Kind!! Schrecklich!!! Liebe Grüße Katja
hm, die Frage hab ich mir auch schon gestellt. Bei unserer Tochter war ich 34, als sie zur welt kam, jetzt bin ich 36 und wenn der Zwerg zur Welt kommt 37. Und meiner Kollegin wollte der Doc schon eine FWU aufdrücken, obwohl sie erst 3 Wochen vor Entbindungstermin 35 geworden ist (sie hat keine machen lassen). Da ein Cousin meines Mannes ein Kind mit Down-Syndrom hat, war ich bei der Großen auch erst etwas beunruhigt, aber habe ich diese Nackenfalten-Messung machen lassen und hatte das große Glück, an einen Humangenetiker zu geraten. Nach einer Stunde Vererbungslehre und einem Riesenultraschall war ich so beruhigt, dass ich sogar die dazugehörige Blutuntersuchung sausen hab lassen. Der Mann war echt klasse. Bei der FWU muss man sich halt im klaren sein, was man macht, wenn das Ergebnis nicht das erhoffte ist....bin da auch noch nicht so recht weiter gekommen.
Hallo Cleo, meine FÄ wollte mir auch eine FU aufschwatzen, da ich zum ET dann schon 38 bin. GsD hab ich auch schon 3 gesunde Kids und da wir sowieso gegen Abtreibungen sind, kam diese Untersuchung für uns nicht in Frage. Ich könnte sowas einfach nicht machen, ein Kind zu töten. Stattdessen bekomme ich eine Feindiagnostik mit Überweisung in einer Pränatal-Praxis, die Ärzte dort sind auch Human-Genetiker und da wird gut 45 Minuten geschallt, sogar meine kleinen Kids darf ich nicht mitnehmen, damit der Arzt sich gut konzentrieren kann. Den Termin hab ich am 16.2., da bin ich dann in der 21 SSW. Alles Gute für Euch, dass auch Nr. 6 ein gesundes Baby ist. lg Khadi
Definitiv nein. Es würde an meiner Entscheidung für das Kind eh nichts ändern. Und auch wenn das FG Risiko sehr gering ist, ist es aber doch vorhanden und das Risiko ist mir einfach zu groß. LG Kerstin
Nein, ich bin zwar schon 42, aber das Risiko einer FG ist mir trotz 0,x % immer noch zu hoch. Ich habe eine Bekannte, die hat eine FU machen lassen und verlor 4 Tage später ihr Kind. Ein Zusammenhang konnte natürlich nie bewiesen werden. DAS würde ich mir nie verzeihen.
Hi, also ich krieg mein 1. Kind und beim ET frisch 39, aber eine FU wär für mich nie in Frage gekommen, 1. weil ich eine private Feindiagnostik gemacht habe und daraus keine Auffälligkeiten entstanden sind, und 2. haben wir uns so sehr ein Kind gewünscht und ich hätt es mir nie verziehen es wegen einer Untersuchung zu verlieren und dann zu wissen es wär gesund gewesen. lg Muschu
Das musst du ganz allein für dich entscheiden. Ich habe bei beiden Kindern nur die Feindiagnostik machen lassen, bei meinem Sohn noch nicht mal den Bluttest. Es war für uns egal, weil wir die beiden so oder so bekommen hätten. Und das Risiko einer Fehlgeburt nach der Fruchtwasseruntersuchung war mir persönlich einfach zu groß. Bei der Geburt meiner Tochter war ich knapp 38, bei meinem Sohn 39 Jahre alt.
Hab dann mal über die FWU Nachgedacht und dank euren Antworten mich dagegen Entschieden. Ich werde wohl die Nackenfalte messen lassen und dann sehen wir weiter. Bitte Versteht mich nicht falsch: ich liebe meine Kinder alle und wenn eines nicht gesund wäre, dann wäre es halt so aber da wir ja schon 5 Kinder haben möchte ich das Risiko "krankes Kind" gerne umgehen. Wenn es wirklich so wäre weiß ich noch nicht wie wir entscheiden würden aber ich wüste das Gerne vorher. GGLG Cleo+5Kids und einem Krümelchen
Ich habe mein erstes mit 38 einhalb bekommen. Eine Fruchtwasseruntersuchung habe ich nicht gemacht (ebenfalls nicht beim zweiten mit 42 einhalb).
Seltsame Ärztin, die nur wegen "über 35" zur FU rät. Ich bin 40, wollte auf jeden Fall eine FU machen lassen. Meine FÄ riet erstmal zur Nackenfalte plus dazugehörigen Untersuchungen und dann könne man immer noch sehen. Die Werte konnten lt.ihren Worten " nicht besser sein in Ihrem Alter" und riet mir von einer FU ab, da die Wahrscheinlichkeit einer daraus resultierenden Fehlgeburt viel größer ist als die einer Behinderung. Soweit ich weiß vertritt dieses Vorgehen auch der Pränataldiagnostiker Prof.Hackelöer hier im Forum. Dazu kommt auch noch der große Organultraschall um die 20.Woche wo man nochmal mehr sehen kann. Trotzdem bleibt natürlich immer ein Restrisiko.
@Laube72:
also scheinbar gibts doch noch gescheite Ärzte/innen, die einem nicht zwanghaft irgendwelche Untersuchungen aufdrücken wollen. Schätze Dich glücklich, dass Du so ein Exemplar erwischt hast
Ich wäre, wenn es jetzt irgendwann mal klappt, auch 35. Und nun meine Geschichte: Anfang 20 bekam ich mein 1. Kind. Wir ließen die FEIN-Diagnostik machen. Alles gut. Aber mein Kind ist behindert. Selbst die FU hätte das nicht zeigen können. Weil es nicht in den Standardtests gewesen wäre. Anfang 20 und behindertes Kind... Jetzt habe ich natürlich Angst davor, dass ich in meinem höheren Alter ein weiteres behindertes Kind bekomme. Und ganz ehrlich- ich würde es mir nicht zutrauen, NOCH ein Kind so leben lassen zu müssen. Ich sage momentan, ich lasse dann eine FU machen. Und alle Diagnostiken. Aber wenn es so ist, wie bei Kind Nr.1 (eins SO liebes Engelchen, die ich um kein Geld der Welt hergeben würde. Es ist mein LEBEN). kann man eh nix machen. Bei dem 1. Kind war es mir noch "egal". Ich hätte es so oder so bekommen. Jetzt bin ich ehrlich. Ich weiß es nicht. Denn ich trage bereits die Verantwortung für Kinder (gesund und behindert) und es hngt so viel dran, was man erst merkt,w enn man drin lebt. Man kann nicht "eben" zum Friseur. Auch, wenn das Kind älter ist. Oder einkaufen. KG, Ergo, Logo -Termine. Krankenhausaufenthalte, Arzttermine. Schlaflose Nächte. Unendliche Sorgen. Mitgefühl. Zukunftsängste..... jaa, ein Recht auf LEBEN.... Aber eben auch für die Geschwister und einen selbst. Man muss das von Schwangerschaft zu Schwangerschaft und von Einzelfall zu Einzelfall für sich entscheiden. Mein Kind hat ein so sonniges Wesen und einen einzigartigen Charakter. Ein behindertes Kind heißt auch ganz viel Tolles. Aber meine Ehe hat es (wie bei vielen Ehen mit behinderten Kindern) nicht überlebt. C'est la vie und ich bin dankbar, es nicht gewußt zu haben damals!
Ich hab mit 35 das erste Kind bekommen und wir haben zunächst das Ersttrimesterscreening und später Organfeinultraschall machen lassen. Hätte es da irgendwo Auffälligkeiten gegeben, hätten wir eine FU hinterhergeschoben. Ich fand es nur blöd, dass ich, weil Ü35, beim Organfeinultraschall extra dafür unterschreiben musste, dass ich KEINE FU will.
Wieso fandest du das blöd? Ich versteh das schon, dass ein Arzt sich absichern will, dass Eltern, die ein Kind mit Trisomie bekommen haben nicht hinterher kommen und fragen, warum er keine FWU gemacht hat. Mein Arzt hat mir in der Schwangerschaft mit 35 auch gesagt, ich müsse ihm unterschreiben, dass ich keine Pränataldiagnostik wolle. Als ich (ich hatte schon ein (verstorbenes) Kind mit Down bekommen) sagte, er könne davon ausgehen, dass ich weiß wovon ich spreche, wenn ich sage, ich will das nicht, wollte er keine Unterschrift mehr. Aber ich hätte das bedenkenlos unterschrieben.
ich bin zum ET im Juni dann 38 Jahre alt und ich wollte ja auch keine FU machen lassen, und meine FÄ wollte auch, dass ich ihr das unterschreibe. Ich bekomme dann die FD in der 21 SSW. Meine FÄ war auch erstaunt über meine Aussage, dass wir sowieso keine Abtreibung machen würden. Ich verstehe nicht, warum manche Leute immer von sich auf andere schliessen müssen. Sie können sich das vielleicht nicht vorstellen, ein behindertes Kind zu bekommen. Wir wünschen es uns nicht und wir hoffen natürlich, dass auch unser 3. gemeinsames Kind gesund sein wird. Aber wir sehen es als Gottes Wille, Schicksal an, wenn es so sein soll,dann werden wir es akzeptieren mit allen Konsequenzen. lg khadi
Unter anderem, weil ich gerade mal 35 1/2 war. Wäre ich 34 und 11 Monate alt gewesen, hätte ich nicht unterschreiben müssen. Auch war ich zum Organfeinultraschall da, wurde von meiner FÄ dahin überwiesen, um eben die inneren Organe anschauen zu lassen, nicht wegen Trisomie, dafür hatte ich ja das Ersttrimesterscreening gemacht.
Meine normale FÄ wollte keine Unterschrift, zu keiner Zeit, nur eben diese Feindiagnostiktante. Es ist ja auch nicht schlimm, ich finde es halt nur blöd, dass die mit exakt 35 nen Strich ziehen. Kann nicht jemand mit 30 auch ein behindertes Kind bekommen? Wieso werden diejenigen U35 zur Feindiagnostik geschickt? Meine FÄ schickt da jeden hin, egal wie alt.
Ja, klar, aber die Unterschrift tut ja nicht weh. Und was man annimmt und was nicht kann man ja zum Glück selbst entscheiden. Mein Arzt vom Organscreening hat auch ein paar Mal betont, was er damit sehen kann und was nicht. Unterschreiben musste ich nichts, aber es wär mir (ich war 37) egal gewesen.
Ja, klar, war auch nicht direkt schlimm. Nur in dem Moment fand ich es etwas blöd, vielleicht, weil erst alles prima, alles ok war und dann musste ich hinterher dann doch noch was unterschreiben. Hat mich wohl etwas verunsichert.
Ich bin 38, wir bekommen unser 7. Kind. Ich würde nur eine FU machen lassen, wenn es im Ultraschall eine Auffälligkeit gibt.
Hallo, Ich war 25 Jahre alt als ich das erst mal Schwanger wurde - Ich hab mit Persona verhütet da ich die Pille nicht mehr vertragen habe. Mein Freund hatte 1 Jahr davor Hodenkrebs mit Hodenabnahme und sehr starker Chemo - ihm wurde danach gesagt das er unfruchtbar sei. Deshalb haben wir zwar verhütet - aber nicht 100 %. Da die Chemo noch nicht so lang zurücklag hatten wir natülich Angst das es dem Kind geschadet hat und wir haben uns für eine FU entschieden. Es ist zum Glück nichts passiert und das Kind kam ganz gesund zur Welt. (jetzt 10 Jahr alt) Jetzt bin ich mit 36 wieder schwanger - und FU? Eigentlich waren wir uns sicher wieder eine FU zu machen - aber seit wir von unserer SS wissen sind wir uns nicht mehr sicher. Werde die ganze Sache auch erst mal mit meinem FA besprechen und die ersten Tests abwarten. Denn einses wurde uns gleich bei der FU gesagt " eins von 100 Kindern geht ab - und was ausgeschlossen wird ist nur ca 10% der möglichen Behinderungen - ob es das wert ist?" Ich weiß es auch noch nicht. Grüssle Sonnenschein
Ich bin 40 und bekomme mein 5. Kind und habe die FU abgelehnt. Zum einen lass ich mir nicht in den Bauch stechen. Und zum 2. hätte der Befund nichts an der Entscheidung für das Kind geändert. Ich hatte 2x Feindiagnostik und bei beiden Untersuchungen wurde nichts auffälliges gefunden. Ich werde jetzt nur bei der ISB (Intensiv-Schwangeren-Betreuung) im Klinikum betreut. Aber auf Grund meiner SS-Diabetes. LG Pearlymaus
Hallo, Ich war 25 Jahre alt als ich das erst mal Schwanger wurde - Ich hab mit Persona verhütet da ich die Pille nicht mehr vertragen habe. Mein Freund hatte 1 Jahr davor Hodenkrebs mit Hodenabnahme und sehr starker Chemo - ihm wurde danach gesagt das er unfruchtbar sei. Deshalb haben wir zwar verhütet - aber nicht 100 %. Da die Chemo noch nicht so lang zurücklag hatten wir natülich Angst das es dem Kind geschadet hat und wir haben uns für eine FU entschieden. Es ist zum Glück nichts passiert und das Kind kam ganz gesund zur Welt. (jetzt 10 Jahr alt) Jetzt bin ich mit 36 wieder schwanger - und FU? Eigentlich waren wir uns sicher wieder eine FU zu machen - aber seit wir von unserer SS wissen sind wir uns nicht mehr sicher. Werde die ganze Sache auch erst mal mit meinem FA besprechen und die ersten Tests abwarten. Denn einses wurde uns gleich bei der FU gesagt " eins von 100 Kindern geht ab - und was ausgeschlossen wird ist nur ca 10% der möglichen Behinderungen - ob es das wert ist?" Ich weiß es auch noch nicht. Grüssle Sonnenschein
Da Down-Syndrom fast immer spontan entsteht, ist es ziemlich egal, das wievielte Kind man bekommt. Für *mich* gilt: FWU nein, weil *ich* wegen Down nicht abtreiben könnte. Würde ich das anders sehen, würde ich ein Ersttrimestercreening machen lassen und gegebenenfalls danach den Praenatest. Direkt eine FWU würde ich nur dann machen, wenn mir eine Fehlgeburt wesentlich lieber als ein Kind mit Down wäre.
hey... ich wurde auch mit nachdruck aufgklärt!!!...und mit den worten verabschiedet, dass ich mich jederzeit dazu entscheiden könnte....aber....auch wir könnten niemals abtreiben.... lg
Huhu, ich wurde mit 36 Jahren mit meiner Tochter schwanger - direkt vor ihr hatte ich Ende der 11. SSW. eine FG mit AS und mit meinem Sohn wurde ich kurz vor meinem 42. Geburtstag schwanger. Ich habe bei beiden Kindern keine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen, lediglich die Nackenfalte messen lassen (war bei meiner Tochter 1,1 und bei meinem Sohn 1,2), sowie den Triple-Test und den Feinultraschall. Meine FA war mit den Werten sehr zufrieden (auch den des Bluttests) und konnte mit unserer Entscheidung gegen eine FWU sehr gut leben (so waren ihre Worte). Beide Kinder sind gesund zur Welt gekommen - lediglich 17 Tage zu früh, aber das passiert nun mal hin und wieder. LG und alles erdenklich Gute! Daniela mit Chiara *13.07.03 & Alessandro *11.04.09
Ich hette bei beiden ü35-Schwangerschaften eine FU und GERADE WEIL ich schon Kinder hatte. Meine beiden Kinder, die ich ohne ihren Vater großzog und dann noch ein u.U. schwerst pflegebedürftiges Kind... ob ich das gepackt hätte weiß ich nicht aber ich wollte zumindest wissen, was ggf. auf uns zu käme, falls das Baby nicht gesund ist. Ob ich mich unter gewissen Umständen dagegen entschieden hätte weiß ich nicht.