AndreaL
Wir haben unsere Route für Schottland festgetackert. Anreise erfolgt per PKW über Harwich. Stationen werden sein: Edinburgh, Glencoe, Isle of Skye, Inverness und zurück über die Mitte (da fehlt noch eine oder zwei ÜN) nach Glasgow/Stirling. Danach Rückreise. Vor einem anderen Leben *g* war ich schon mal mit einem deutschen Auto in England, bin aber nicht selber gefahren... Wir waren jung und bedarft und irgendwie hat das auf der anderen Seite fahren gut geklappt... Jetzt habe ich doch etwas Sorge *g*... Kann mir dazu jemand was sagen? Gewöhnt man sich schnell? Danke! Andrea
Wir sind bisher in den Linksfahrerländern immer mit Rechtslenkern gefahren. Daher keine Vorstellung, wie das funktioniert. Trini
Ich finde, dass man sich grundsätzlich schon schnell gewöhnt, ABER wenn ihr in Schottland auf Single Track Straßen ohne Mittelmarkierung fahrt, müsst ihr euch schon sehr konzentrieren, den "Bei plötzlichem Gegenverkehr ziehe ich rechts rüber-Reflex" zu unterdrücken. Und man braucht zum Überholen auf der Landstraße einen guten Beifahrer, da man selbst im deutsche Auto halt erst was sieht , wenn man schon auf der Gegenfahrbahn ist. Mit britischem Auto ist das irgendwie leichter, da fasst man nur gelegentlich an den Türgriff, wenn man schalten will...
Wir waren vor ein paar Jahren mit unserem Auto in England. Im Großen und Ganzen hat es mit dem Linksverkehr ganz gut geklappt, auch wenn mein Mann jedes Mal beim Losfahren erstmal die falsche Straßenseite erwischt hat - aber wir hatten ein Häuschen am Ende einer Sackgasse in einem Wohngebiet, bis wir da die erste "richtige" Straße erreicht hatten, hatten die Kinder und ich schon alle laut geschrien, so dass er längst wieder auf die richtigen Seite war. Mein Mann hat sich allerdings wesentlich leichter damit getan als ich - aber er fährt auch beruflich öfter und völlig verschiedene Autos und ist da nicht so "festgefahren" an Gewohntes wie ich. Ich bin einmal gefahren (ohne Vorkommnisse, bitte sehr!), aber der Jüngste schrie von der Rückbank "Wir werden alle sterben!" Na, danke... Wer hatte mir mal erzählt, dass er in der Ausbildung als Jurist bei einer deutschen Versicherung gearbeitet hatte und dort für die Unfälle deutscher Kunden in England zuständig war..? *kopfkratz* Aber die meisten Unfälle waren da wohl von Dover bis zum nächsten Kreisverkehr passieren, wer es so weit geschafft hatte, hatte es in der Regel auch weiter geschafft. Insofern - mir würde ich eine komplette Fahrt durch ein Land mit Linksverkehr nicht zutrauen, weil ich mich kenne, meinem Mann traue ich es (aus Erfahrung) zu. Er hat sich schnell gewöhnt. :-)
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