Elternforum Reisen und Urlaub mit Kindern

Gibts hier noch mehr "Alte" ?

Gibts hier noch mehr "Alte" ?

Ellert

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ich versinke gerade in die Gedanken wie wir früher Urlaub geplant haben, so kurz nach Abi im Studium, ohne Internet. Kennt das noch einer ? Ich hatte einen ADAC Campingführer und dann wirklichd ie Plätze um Infos mit Briefen angeschrieben, später dann mit Fax als wir eines hatten. Wir sind 1986 glaube ich nach Griechenland mit dem Golf und Zelt. Fähre über den ADAC gebucht und Campingplätze wirklich noch mit Brief und Reservierung.... ADAC hatte solche Tourenpakete da konnte man auf der Landkarte die Kilometer addieren dass man die Vorstellung hatte wie weit das ist Meine Kinder glauben das garnicht Pauschalreise gabs 1989 die erste nach der Hochzeit, Flitterwochen mit dem Flugzeug - in eine Ferienanlage mit Appartements ohne Essen ich glaube All incl gabs da noch garnirgends oder ? Danach immer wieder zum Zelten, Flugreisen waren entweder sehr teuer oder wir zu geizig, so genau weiss ich das garnichtmehr. Als die Große laufen lernte waren wir das erste mal im Hotel in Griechenland, mit Frühstück, gebucht aus einem Katalog im Reisebüro. Fiel mir nur ein zum Thema unten von wegen planen und wie lange planen, damals plantenw ir auch schon, nur anders LG dagmar


Trini

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Klar, hier. In DDR bekam man entweder einen Ferienplatz oder man buchte halt irgendwie von Privat ein Zimmer, nix Wohnung. Zeltplatz ging auch per Post. Sind auch mit dem Auto und Zelt in die SSR oder nach Bulgarien gefahren Nach der Wende war das erste eine Busreise nach Griechenland mit Halbpension. Unsere Hochzeitsreise ging mit TUI nach Samos (2 Sterne mit Frühstück). 1994 war das größte Abenteuer unsere Neuseelandreise. Flug und Stop Ober auf Tonga haben wir bei Gebeco gebucht. In NZ haben wir die Hotels aus dem Hotelberzeichnis der Tourismusagentur per Fax gebucht. Auch später sind wir noch nach Papierkatalog gegangen, bis es uns irgendwann nervte, dass die meisten Hotels nur noch mit Essen zu buchen waren, was wir nicht wollten. Dann kam die Zeit der Ferienwohnungen aus dem Internet mit selbst gebuchten Flügen. Die Kreuzfahrt ist jetzt seit langem die erste Pauschalreise wieder. Trini


Gold-Locke

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Ja, das kommt mir alles noch bekannt vor. In unserer kinderlosen Zeit während des Studiums sind mein Mann und ich ab und zu zu diesen "Last-Minute-Schaltern" am Düsseldorfer Flughafen gefahren. Dort haben wir dann eine Reise innerhalb der nächsten 3 Wochen oder so gebucht. Nur ein kurzer Blick in den Prospekt vor Ort, das wars. Und obwohl es kein Holidaycheck o.ä. gab, hatten wir mit diesen Reisen tatsächlich meistens Glück. (Vielleicht waren meine Ansprüche damals auch einfach bescheidener ...) Gebucht habe ich entweder über die Last-Minute-Schalter, ein normales Reisebüro oder ich habe mir von Fremdenverkehrsämtern Prospekte mit Hotels und Fewos mit der Post schicken lassen und habe dann die favorisierte Unterkunft telefonisch gebucht und schriftlich per Post bestätigt. Den ADAC-Reiseführer hatten wir uns für unsere Wohnmobil-Tour durch Norditalien auch gekauft. ich habe uns Campingplätze auf unserer Strecke rausgesucht und diese telefonisch vorab reserviert und dann glaube ich auch noch per Post. So genau erinnere ich mich gar nicht mehr daran. AI kenne ich von früher auch gar nicht. Das hatten wir zum ersten mal mit den Kindern auf Mallorca, ich glaube 2008. Meistens hatten wir vorher HP. Da gab es oft keine Buffets, sondern am Platz servierte "Menüs" die recht einfach waren. Buffet war dann schon für uns was gaaaaanz besonderes und tolles ! Liebe Grüße, Gold-Locke


tonib

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Nach dem Abi habe ich ca. 10 Jahre keinen Urlaub gemacht, nur Praktika, Auslandsstudien, Sommerkurse, Sprachkurse - erst mit meinem Mann, der das so gar nicht verstehen konnte, habe ich dann zum ersten Mal richtigen Urlaub gemacht (natürlich von ihm geplant). Daher kann ich mich - trotz fortgeschrittenen Alters - an diese Planungsphase eher nicht so erinnern.


stjerne

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1998 fuhren wir zum ersten Mal nach Island. Damals war das noch nicht so ein Hype. Wir hatten einfach zwei Reiseführer und eine Liste mit Unterkünften und das war's. Wir haben den Flug gebucht und das Ticket für den Ringbus, dann waren wir erstmal bei meiner Cousine und von da aus riefen wir spontan Unterkünfte an. Wir wussten noch gar nicht, wie unsere Route werden sollte. 1994 haben wir Interrail durch Schweden gemacht mit einem Jugendherbergsverzeichnis und auch spontan von unterwegs aus gebucht. Das waren schöne Zeiten...


Ellert

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Ich erinnere mich noch wie ich ind er telefonzelle stand. Wir waren in Frankreich am Atlantik und es regnete nur, also früher heim. Doof dass da die Franzosen auch Rückreise hatten und ein Stau nach dem anderen - Michelinführer und Hotels nach einem Zimmer zum Übernachten abtelefoniert und nichts war frei, irgendwie habenw ir dann stundenweise im Auto geschlafen jaja, das waren noch Zeiten dagmar


stjerne

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Das ist natürlich nicht so schön. Im Auto pennen kenne ich zwar auch, aber dann war das von Anfang an geplant (auf Festivals und so). Wir hatten bei unseren Reisen immer Glück und haben nur einmal in Malmö die Nacht auf der Straße verbracht. Das müsste ich heute aber nicht mehr haben, mit Kindern schätze ich eine sichere Planung.


Mitglied inaktiv

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Eigentlich hab ich schon früher gern geplant. Der erste Urlaub alleine 1998 in Bulgarien, rechtzeitig Reisegefährten finden, internationalen Studentenausweis ergattern, Fahrkarte kaufen, Schlafwagen buchen (versuchen), Bekannte ausfragen, die die Reise so schon gemacht haben, Fresserei besorgen, Gepäck wiegen und optimieren.. Die ganze Planung hat schon ein halbes Jahr vorher begonnen, ach war das schön, so ein Traum von Freiheit, und dann 4 Wochen durchs Land Nach der Wende dann mit Jugendherbergsverzeichnis, postalischen Anfragen an Tourismusbüros... Es gab aber viel mehr Spontanität als heute. Das war auch schön. Aber ehrlich, mit Kindern mag ich Sicherheit. Da will ich nicht irgendwo in der Sonne an der Haltestelle stehen und der nächste Bus kommt morgen, vielleicht..


stjerne

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Letztes Jahr auf Island meinte meine meine Cousine auch, wir sollten uns spontan nach dem Wetter richten. Aber mit Kindern will ich wissen, wo wir abends schlafen.


Ellert

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in Griechenland haben wir auch im Auto geschlafen in Paris mal nachts die Metro verpasst und mussten Stunden zum Hotel laufen da wir fotografieren waren, das würde ich heute niemals mehr machen mit Kindern. Ich erinner mich noch an Griechenland zu Zeiten der Drachmen wir sind in die Stadt gefahren mit Mietwagen und wollten geld tauschen dort, Banken alle gestreikt, da gabs keine EC Automaten wie heute, das Bargeld brauchten wir zum Tanken und wir kontnen nicht essen gehen, es reichte für ein paar Kekse für die Kinder und Wasser. Vor den Kindern hätte man halt Hunger gehabt und gut ist, aber wenn die Kinder nichts bekommen ist schon sehr bescheiden. Da haben die Banken ständig gestreikt , muss um die 1995 96 gewesen sein dagmar


stjerne

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Während meiner Promotion musste ich regelmäßig nach Kopenhagen um zu forschen. Einmal hatte die Uni vergessen, mir Reisegeld zu überweisen, also war dann mein Konto leer. Ich konnte täglich noch genug abheben, um mein Bett in der Jugendherberge zu bezahlen und lebte von Schwarzbrot und Senf, bis mein Mann (damals Freund) mir Geld geschickt hatte. Auch das stelle ich mir mit Kindern lieber nicht vor.


Ellert

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im Studium gabs oft Rösti und Sosse aber da wog ich auch nur 45 kilo, ich sollte das wieder einführen nicht aus finanziellen aber gesundheitlichen Gründen dagmar


Tai

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Als unsere Kinder knapp 2 und 3,5 Jahre alt waren, wollten wir im August Urlaub im französischen Jura machen, das hatten uns Nachbaren empfohlen. Gebucht hatten wir nichts. Von unserem damaligen Wohnort waren das nur etwa drei Stunden Fahrt, also sind wir erst gegen Mittag losgefahren. Aber die Gegend hat uns überhaupt nicht gefallen, da hätten wir gleich daheim bleiben können. Also sind wir spontan Richtung Mittelmeer gefahren, immer auf der Autoroute du Soleil der Sonne entgegen. Wir waren so naiv zu glauben, irgendwo in einem Hotel Nahe der Autobahn an der Cote d'Azur zumindest für eine Nacht erstmal etwas zu bekommen. Doch alles war voll, die Kinder quengelten und weinten nach so vielen Stunden in ihren Kindersitzen, und wir stellten uns darauf ein, eine Nacht irgendwie im Auto zu schlafen und dann wieder nach Hause zu fahren. Glücklicherweise bekamen wir in einem ausgebuchten Hotel den Tipp, es oberhalb von Cannes im "Eden bleu" zu versuchen. Gegen Mitternacht konnten wir dann dort in einem Minizimmerchen ins Bett fallen - und erinnern uns noch heute gern an diesen verrückten Urlaub, der uns ungeplant eine Woche ans Meer brachte!


tonib

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Bei mir waren es abwechselnd Spaghetti mit Tomatensoße und Pellkartoffeln mit Quark. Wenn es gut lief, Dosenhering mit Schwarzbrot. 45kg waren es (zum Glück) dann aber doch nie. Bin aber doch ganz froh, dass es heute anders ist, auch wenn ich die Figur von damals gerne wieder nähme.


Ellert

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soviel zum Thema gewicht, ich bin nach Ellert auseinandergegangen weil das dann die zeiten waren wo man gegessen hat was die Kinde rüber liessen... und das mache ich heute noch dagmar


Julie

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Bin auch Ü50 und kann mich noch gut erinnern. Der erste Urlaub mit Partner war in einer Pension an der Nordsee, die von Bekannten meiner Eltern betrieben wurde Die erste Flugreise 1992 (Hochzeitsreise) ging nach Griechenland und war ganz klassisch aus dem Tjaereborg-Katalog ausgesucht und im Reisebüro gebucht. Haben wir eigentlich relativ lange so gemacht. Mittlerweile suchen wir uns die passende Reise im Netz aus, gehen aber dann dennoch ins Reisebüro und vergleichen die Konditionen. Manchmal (bei ansonsten gleichen Preisen) übernehmen die dann zumindest die Parkgebühren am Flughafen. Fewo, Hotel oder Parks (Landal oder CP) ohne Flug buche ich in aller Regel online.


Itzy

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Ja, hier. Der ADAC Camping Führer wurde gewälzt. (Und einer der Plätze ist der wo wir immer noch jedes Jahr hinfahren). Auch einfach nach Dänemark hoch fahren im alten Ford Escort, der auch mal nach einer kalten Aprilnacht nicht mehr anspringen wollte, und wir Hilfe in der Pampa beim Bauern fanden kenne ich. Zu Zweit ging das. Abenteuer pur, sich treiben lassen. Heute mit Kindern läuft das natürlich anders. Und schon damals habe ich die spontane Hilfsbereitschaft der Menschen auf Campingplätzen zu schätzen gelernt. Wir waren mal an einen 3.Okt.auf Fehmarn auf dem Campingplatz angekommen. Zelt war dabei. Isomatten und Schlafsäcke nicht. Es dauerte keine 20 Minuten dann waren wir ausgestattet!


Mitglied inaktiv

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wir waren "neckermänner" seit ich denken kann. bis auf meine flugamselzeit, als ich die hotels gewählt habe, in denen wir airline reduction bekommen haben, verreise ich immer noch am liebsten so pauschal wie möglich. campen war und wird nie mein ding. ai hatte ich das erste mal 1990 im robinson und das war ja nur mit tischgetränken.


Mitglied inaktiv

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Wir sind schon als Kinder viel mit unseren Eltern unterwegs gewesen. Da gab es noch die Papiertickets für die Flüge. Die Kelbesticker für die Bordkarten und jede Menge Reisekataloge. Im Flugzeug gab es sogar auf der Kurzstrecke Frankfurt - Berlin (mit PanAm!) warmes Essen. Innerhalb Europas gabe es auf jedem Flug das komplette Eurotablett und Duty - Free. Am Flughafen gab es viel weniger Flüge und man zog sich für das Fliegen gut an - niemand hätte es gewagt, mit Jogginghose oder ähnlichem dort aufzukreuzen. Die Kinder bekamen auf den Flügen Anstecknadeln aus Metall, die richtig stabil waren. Und natürlich durften die Kinder den Kapitän im Cockpit besuchen und den Flugbegleitern beim Service helfen - dafür gab es sogar extra kleine Körpchen und Mützchen an Bord. Die Pässe wurden sehr schnell schön bunt - es gab ja überall einen Stempel. Selbst bei Reisen nach Österreich kam ein Stempel an der Grenze in den Pass. Teilweise haben wir jedes Jahr einen neuen Kinderausweis gebraucht, weil der Alte "voll gestempelt" war und man damit nicht mehr reisen konnte. Wenn man ein Hotel buchen wollte, dann entweder über das Reisebüro oder aber - "sehr fortschrittlich" - über ein Telex. Telefonieren nach Hause ging abhängig vom jeweiligen Land teilweise nur mit speziellen Telefonen und besonderen Karten, die man beim Concierge oder der Post kaufen musste. Vor der Reise wurde Geld getauscht. Es wurden Landkarten studiert und Fahrrouten festgelegt - 3 Wochen quer durch den Westen der USA mit Landkarte - und man kam am Ziel an Auf unseren ersten Kreuzfahrten waren wir alleine mit dem Schiff in den Häfen. Die Brücke war zum Besuch freigegeben. Es gab Führungen durch den Maschinenraum. Die Crew war nicht "weggesperrt" auf dem Crewdeck, sondern durfte großteils im Restaurant mitessen und abends mit an die Bars. Es wurde sich unterhalten, gemeinsam der Tag geplant und Neues verabredet. Es gab Basketball und Volleyballspiele "Gäste gegen Crew" oder man verabredete sich spontan mit Crewmitgliedern für Ausflüge. Bei einer Wette hat der Kapitän auch einfach man Mitten im Atlanik eine 360 Grad Schleife gefahren, um zu beweisen, dass so ein Glas von einem Tisch unterfallen lassen kann (klappt - 20 Knoten und Kurve können schon was ausrichten ...). Es war einfach kein Massentourismus, sondern eine kleine, private und persönliche Welt - ich vermisse sie sehr. Das gibt es leider alles nicht mehr :-(


Ellert

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aber Zeitumstellung, wenn wir (Grenzgebiet) nach Strasssburg zum Shoppen sind musste man die Uhr umstellen, die hatten Sommerzeit, wir nicht dagmar


Tai

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Wir sind einfach losgefahren, Zelt im Kofferraum, mit der Landkarte auf dem Schoß und einem groben Ziel vor Augen. Dort klapperten wir die Campingplätze ab, und für das kleine Zweimannzelt gab es auch meistens noch ein Plätzchen. Ich kann mich aber auch erinnern, dass wir manchmal eine Nacht unter freiem Himmel verbracht haben, als wir bei einer Rundreise durch die Toscana zu spät am Campingplatz waren. Viele Pauschalreisen habe ich bis heute nicht gemacht, und AI noch nie. Manchmal tun mir meine Kinder fast leid, dass durch die Anspruchshaltung beim Reisen das Abenteuer zu kurz kommt. Schon die Urlaube nach dem Abitur heutzutage gehen mit Flugzeug in ein Hotel auf Mallorca. Irgendwie schade!


Ellert

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ich frage mich ob es früher weniger Hotels gab oder das uns einfach zu teuer war ? Griechenland im Zweimannzelt, Bretagne auch damals hatte das Zelt ein Loch und im Regen schliefen wir im Auto mit Kindern würde ich das garnicht wollen. ich weiss nichtmalmehr wie wir das gemacht haben in Griechenland ohne Kühlschrank, der Gaskocher zum Kochen, aber wie haben wir Milch, Butter etc gehabt dass das nicht verdirbt ? Manches habe ich behalten von damals ich mag keine Planungsapps, liebe Reiseführer und habe trotz Navi immer eine Landkarte die Reisefotos kommen immer noch ins Album oder Fotobuch statt nur auf dem PC zu lagern. Alleine was wir früher Bilder gemacht hatten in Filmform, da überlegte man sich gut was man fotografierte, wir hatten eher Dias, alleine die Arbeit die zu rahmen... dagmar


Mitglied inaktiv

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Unsere Kinder erleben noch die Abenteuer. Auch das Schlafen auf Piniennadeln und das man mit einer Plane, Wanderstöcken und etwas Schnur sich einen Unterschlupf bauen kann . Aber ich denke, wir machen schon irgendwie anders Urlaub


Tai

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Ich denke, es geht hier um die ersten Erfahrungen, wenn man alleine seinen Urlaub plant oder macht. Und alleine durch die Möglichkeiten des Internets und des Navis geht doch viel verloren an Ungewissem und Abenteuer. Dass man als Kind mit seinen Eltern die Natur erforscht und mit der Natur lebt, ist nun nicht so selten (oder zumindest mit den Pfadfindern ). Aber vielleicht machen deine Kinder auch als junge Erwachsene eher unkomfortabel Urlaub. Die Freunde, mit denen ich ohne große Vorplanung zelten war, kamen schließlich auch aus Camperfamilien.


Strudelteigteilchen

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Ich bin vor roundabout 25 Jahren mehrfach in Asien gereist. Backpack, außer dem Flug nichts gebucht, mit Freundinnen oder alleine... Immer dabei: Der Lonely Planet. In den einschlägigen Hostels traf man andere Backpacker und tauschte sich aus, bekam Geheimtipps und Ratschläge. In jedem Hostel gab es eine Pinnwand, auch dort hingen Geheimtipps und Ratschläge, aber auch Suchmeldungen und anderes. Ich schrieb (meistens) Tagebuch, die Aufzeichnungen liegen bei mir im Schrank. Meine Tochter ist bis jetzt einmal so gereist, mit einer Freundin, wird aber sicher wieder fahren, wenn es finanziell geht. Die Freundin zieht seit einigen Jahren jedes Jahr mindestens einmal so los. Den Lonely Planet gibt es jetzt als App, Backpacker tauschen immer noch Geheimtipps aus, die Pinnwand wurde von Instagram abgelöst, statt Tagebuch schreibt man einen Blog. Die beiden Mädels hatten vorher überlegt, wo sie hinwollten (das haben wir damals auch), den Plan aber mehrfach über den Haufen geworfen, wenn es sich anders ergab (das haben wir auch). Es wurden Tipps von anderen Backpackern ausprobiert (wie damals) und sie gaben ihre eigenen Erfahrungen weiter (wie ich auch). Ich kann nicht so viele Unterschiede erkennen. Okay, damals war es vielleicht "geheimer". Viele Lonely Planets gab es gar nicht auf Deutsch und ich mußte die englischen Versionen teilweise mühsam in Spezialbuchläden besorgen - heute geht das ruckzuck über Amazon. Das Buch mußte man wirklich durcharbeiten, eine Google-Suche geht da schneller (und oberflächlicher). Andererseits wurde das Backbacken so auch demokratisiert. Ich war erstaunt, aus welchen Ländern die Gäste in den Hostels heutzutage sind - das war vor 25 Jahren undenkbar. Und eigentlich ist es doch gut, wenn schöne Dinge nicht mehr nur einer eingeweihten Elite zur Verfügung stehen. Das Abenteuer an sich - das Reisen in unbekannte Gegenden mit unbekanntem Essen und zu unbekannten Menschen - bleibt ja und ist vielfach heute noch ein wenig abenteuerlicher geworden. KindGroß hat sich jedenfalls sehr akribisch auch über die Terrorgefahr in den Reisegebieten erkundigt - ich habe im AA nur nach Impfempfehlungen gefragt.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Tai

Ich hoffe es, das die Kinder das irgendwie mitnehmen, natürlich mit Sicherheitsgedanken, also durchdacht. Einmal Camper, immer Camper, wobei, irgendwann mache ich mal eine Kreuzfahrt, ganz bestimmt, also so richtig, nicht mit dem eigenen Boot und auch nicht auf einer Fähre. So richtig


Tai

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Antwort auf Beitrag von Strudelteigteilchen

ich finde schon, dass sich durch Massentourismus, Billigflieger, www., Reiselblogs und Snapchatstorys mit Bildchen aus aller Welt das Reiseverhalten und auch das Reisen sehr verändert hat. Gerade bei "Urlaubsanfängern". Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Meine Tochter war jetzt zum zweiten Mal einige Wochen als Backpacker ohne feste Reiseroute in Südostasien - mit 20. Wie viele tausend andere junge Leute auch. Vielleicht suchen sie wirklich noch das Abenteuer mit altersschwachen Nachtzügen und reisen in weniger erschlossene Gegenden dort (wobei sie auch sicher da Informationen nicht nur im Hostel, sondern auch durchs Internet bekommen). Vor 30 Jahren fuhr man doch bestenfalls mit Interrail durch Europa oder mit dem Zweimannzelt ans Mittelmeer. Das heißt natürlich nicht, dass es auch damals nicht vereinzelte Asientouristen gab (und Indien!). Zwei Mädchen aus meinem Jahrgang bekamen zum Abitur eine Kreuzfahrt geschenkt, damals absolut exotisch. Und zwei Jungs fuhren mit dem Auto durch Australien. Aber das war eher die Ausnahme; genau wie der Schulfreund meines Sohnes, der jetzt nach dem Abi einige Wochen allein den Rhein entlang geradelt ist. Die Masse flog nach Malle.


KKM

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Wir sind mit dem Wohnwagen und Landkarte aus NRW nach Italien gefahren. Zwischenübernachtung irgendwo auf einem Rastplatz an der Autobahn. Mein Vater sprach sehr gebrochen englisch, meine Mutter nur deutsch. Ich fand das sehr mutig, mutiger als ich heute, die sich auf englisch, französisch und italienisch verständigen kann. Wir waren mehrfach 3 Wochen an der oberen Adria. Die Meerschweinchen wurden im Wohnwagen mitgeschmuggelt - natürlich ohne irgendwelche Haustierpässe. An den Grenzen haben wir ganz schön gebibbert, ob der Wohnwagen kontrolliert werden würde.


KKM

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Antwort auf Beitrag von KKM

.


reblaus

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Meine Eltern haben immer im Reisebüro gebucht... einzelne Flüge... Zelt hatten wir immer dabei. Nur 3 Mal oder so waren wir im Hotel. Einmal Ferienappartement. Ansonsten immer nur Zelt. Dänemark, Niederlande, Frankreich, Kanaren, Jugoslawien, Ungarn, Finnland. Zeltplätze haben meine Eltern nie reserviert. Selbst meine letzte große Reise mit einem Teil der Familie - Neuseeland, war halb Zelt halb Backpacker und auch da wurde der Flug übers Reisebüro gebucht, da das eine halbe Gruppenreise war. Die Unterkünfte waren Glückssache. Später bin ich noch dreimal verreist mit einem Ex und da ging es jedes Mal in ein Hotel, tw AI - das waren die blödesten Urlaube-. Fuerte ging noch, da hatte ich wenigstens ein Auto und konnte tagsüber auch mal raus aus dem Hotel und zum Einkaufen bzw bekannte Stellen aufsuchen. In Ägypten habe ich nur etwas Schnorcheln können und sonst nur im Hotel alleine gewartet, in Tunesien nur Hotel ( davon abgesehen , daß ich da fast umgekommen wäre) ... zum Glück waren das je nur 7 Tage... Granada , 3 Tage , war dann unser erster Familienurlaub, mit Zelt .. Gebucht habe ich nur ein Ticket für die Alhambra übers internet, Zeltplatz wurde so angefahren .


Mitglied inaktiv

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Ich bin 1993 das erste Mal ganz alleine mit 21 Jahren in den Urlaub geflogen. Aus meiner Herkunftsfamilie war ich die Erste, konnte niemanden um Rat fragen (was für ein Abenteuer ).So richtig Pauschal. Das heißt nicht, das ich zuvor nicht schon unterwegs war. Im Jahr 2000 dann noch einmal pauschal nach Gran Canaria, und seit dem nie wieder pauschal, immer nur in Bausteinen oder völlig ungeplant und unresierviert durch die .Gegend, nur Flüge, durch Europa zuckeln mit dem Zelt oder Wohnwagen. Im Sommer reservieren wir besondere Campingplätze vor, aber sogar in Marina di Venecia kommt man unter, wenn man früh da ist Manches muss man aber schon planen und manches wird dann auch noch gefaxt. Was aber für uns wichtig ist, bloß nicht pauschal, der Weg ist das Ziel


Geisterfinger

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Und die Buchung des Ferienhauses lief über eine etwa Briefmarkengroße ANzeige. Heute wird man ja schon stutzig, wenn nicht Fotos zu allen Zimmern verfügbar sind. Man guckt vorher, wo der nächste Bäcker ist und wie lang der Weg zum STrand.


Geisterfinger

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Und was ich schön fand und auch im europäischen Ausland möglich war: das letzte Kleingeld für irgendetwas zusammen kratzen, damit es noch ausgegeben wird (toblerone am FLughafen)


KKM

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Die Toblerone am Flughafen kaufen wir immer noch, sobald Fremdwährung dabei ist!!! Toll, dass das noch jemand macht!


AndreaL

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Ich bin auch 'alt', trotzdem habe ich meine früheste Kindheit schon mit Pauschalurlauben auf Mallorca und allen anderen Balearen und Kanaren verbracht. Danach mal Ferienhäuser in Spanien (über den ADAC gebucht) und dann wieder durchgehend... Hotelurlaube. Ich bin quasi im SpanischenHotel der 70'er und 80er' aufgewachsen Fast nahtlos dann... dass ich in dem Bereich meine Ausbildung machte und auch später als RL auf Mallorca arbeitete. Irgendwann kam der Bruch. Jetzt würde ich eher zu Hause bleiben, statt im Hotel Pauschalurlaub machen zu müssen. NEIN - ich würde freiwillig auf meine zahlreichen Lehrerschulferien verzichten **gacker**. Kein Schwein treibt mich noch mal in einen Hotelurlaub mit dem immer wiederkehrenden Gleichklang aus Strand-Pool-Speisesaal. Ich habe im Studium nur einmal eine Zelttour durch Portugal gemacht. Sonst konnte ich mir keinen Urlaub leisten.


Sille74

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Antwort auf Beitrag von AndreaL

Aber nur weil Du pauschal buchst, musst Du doch nicht diesem Trott "Speisesaal - Pool/Strand - Speisesaal" folgen. Du kannst doch auch von einem pauschal gebuchten Hotel aus schöne, individuelle Touren machen. Und man kann ja durchaus auch bei kleineren, auf bestimmte Regionen/Länder spezialisierten Anbietern pauschal buchen. Die haben oft nette, schnuckelige, kleine, familiengeführte Unterkünfte (ohne Pool ...) im Programm und man hat alle Vorteile einer Pauschalreise. Pauschal heißt ja nicht automatisch Neckermann und Co.. Ich habe durchaus ein Faible für kleine, etwas alternativ angehauchte Urlaubsorte, aber wenn ich dafür einen Anbieter finde, buche ich liebend gern pauschal bei diesem.


Gold-Locke

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Antwort auf Beitrag von AndreaL

"Gleichklang aus Strand-Pool-Speisesaal" Hm, wir buchen sehr gerne pauschal, aber so wie von dir beschrieben sieht der Urlaub bei uns in keinster Weise aus. Es kommt doch immer darauf an, was man selbst aus dem Urlaub macht. Wir buchen uns bei einer 14 Tage-Pauschalreise immer für 10 Tage einen Mietwagen und erkunden damit die Urlaubsregion. Natürlich sind wir auch mal am Hotelstrand, am Pool oder an einem tollen Strand, den wir mit dem Mietwagen angefahren haben. Aber stets im Wechsel mit Unternehmungen, Ausflügen und Co. Mal tageweise im Wechsel, mal stundenweise. Trotzdem finde ich es auch völlig legitim, wenn jemand seinen Urlaub ausschließlich in der Hotelanlage zwischen Strand, Pool und Speisesaal verbringt und das Relaxen im Vordergrund steht. Aber das kann ich auch tun, wenn ich nicht pauschal gebucht habe. Liebe Grüße, Gold-Locke


AndreaL

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Antwort auf Beitrag von Gold-Locke

Ich wusste, dass Widerspruch kommt. Und naaaaatürlich waren wir immer unterwegs. Hatten Mietwagen, haben alles erkundet, was ging. Immer. Auch mit kleinstem Kind, was das gewohnt war und selbstständig später 'verlangte'. Und trotzdem... was bleibt...? Hotel. Speisesaal. Hotelzimmer. Die Maschinerie Pauschalurlaub. Die Hotels wurden auch bei uns individueller. Es hilft und half nix... Wir fingen an, statt Transfer am Flughafen schon ein Auto zu mieten... und endeten halt in jetzt ganz anderen Urlauben. Schlimm ist (aber das wäre in diesem Forum eine ganz andere Diskussion), dass ich mit Abstand erkenne, dass der Pauschaltourismus auf eine bestimmte Art viel weniger zerstört als dieser zunehmende Individualtourismus. Und dass sogar der absolute Dreiklang Speisesaal-Pool-Strand noch am besten wäre. Aber... das führt zu weit.


stjerne

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Antwort auf Beitrag von AndreaL

Ja, darüber habe ich hier auch schon mal nachgedacht. Natürlich wäre es eigentlich das beste, Touristen in Hotelanlagen zu pferchen und so die Natur vor ihnen in Sicherheit zu bringen. Trotzdem wäre ein derartiger Urlaub für mich ebenfalls eine Katastrophe. Mein Mann wollte eigentlich, dass wir für Portugal mal pauschal buchen. Ich wollte zwar nicht, dachte aber, dass ich nicht immer der Urlaubsdiktator sein darf. Wir gingen also ins Reisebüro und die Verkäuferin zeigte uns eine schicke Hotelanlage mit riesigem Pool und allem Komfort. "Das mögen alle unsere Kunden." Meinem Mann entglitten die Gesichtszüge, er trat die Flucht an und sagte draußen: "Such du mal lieber was!" Letztendlich wohnten wir dann in einem wenig touristischen Wohnviertel, wo man sich einbilden konnte, wirklich in dem Ort zu wohnen. So mag ich das.


Alexa1978

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Antwort auf Beitrag von Sille74

... man Flug und Unterkunft (meist Hotel, aber nicht zwingend) als gemeinsames Arrangement bucht. Es gibt viele kleinere RV, die auch Pensionen oder Ferienhäuser durchaus "pauschal" anbieten - mit oder OV oder F. Pauschal heißt weder AI noch Club-Urlaub. Vom "Trott" daher weit entfernt. Unsere London-Reise haben wir zB pauschal über VTOURS gebucht, denn vom Preis her war es schlichtweg günstiger gegenüber der Einzelbuchung. Wir waren in den 80er mit dem Auto in Kroatien und mein erster AI-Club-Pauschalurlaub war 1994 in meiner Jugend. Damals hat man sich noch auf die Katalogangaben verlassen müssen und bei Problemen war der RL vor Ort präsenter als er es heute ist. Seit 2006 sind wir individual unterwegs und verlassen uns hauptsächlich auf unseren Verstand, unsere Erfahrung und das WWW.


Ellert

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Antwort auf Beitrag von Alexa1978

Wir schauen auch immer ob einzeln oder pauschal gebucht günstiger ist wenn pauschal günstiger ist buche ich sicher nicht getrennt. Ist es gleich buche ich getrennt und hoffe dass es dann nicht zu Flugverschiebungen kommt ds passiert uns bei Pauschal viel zu oft London sind meine gerade getrennt gebucht, war billiger und ich konnte gute Flugzeiten raussuchen dagmar


stjerne

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Antwort auf Beitrag von Alexa1978

Unser Gotland-Urlaub 2003 war pauschal im Reisebüro gebucht: Zugfahrt und Ferienwohnung, kein Flug und kein Hotel. Es war alles sehr individuell, aber damals wusste ich noch nicht, wie man eine Ferienwohnung online findet.


Gold-Locke

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Antwort auf Beitrag von AndreaL

Mein Beitrag war nicht als Widerspruch gemeint. Lediglich als Denkanstoß, dass der von dir beschrieben Trott nicht zwangsläufig mit einer Pauschalreise einhergeht und umgekehrt. Ich kann mir auch die Flüge individuell buchen und statt mit dem Hoteltransferbus mit dem Mietwagen in die AI-Anlage fahren und dann dort verweilen. Dann bin ich ein Individualurlauber, der zwischen Pool, Strand und Buffet hin und her pendelt. Das ganze ist doch total vielschichtig und je nach Vorlieben unterschiedlich. Mir alles selbst zusammensuchen heißt nicht automatisch, dass ich mit Rucksack von Berghütte zu Berghütte wandere und nur regionale Insider-Lokale besuche, in welche sich sonst keine Touristen verirren. Liebe Grüße, Gold-Locke


Sille74

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Antwort auf Beitrag von AndreaL

Wie gesagt: Pauschalurlaub heißt ja nicht zwangsläufig Massentourismus in riesen Hotelklötzen im Retorten-Urlaubsort, sondern es heißt einfach nur, dass ein Reiseveranstalter mindestens 2 Reiseleistungen zu einem Gesamtpreis in eigenem Namen anbietet und (möglichst ;-)) erbringt. Das kann ein kleiner Spezialveranstalter sein, der nur kleine Frühstückspensiönchen oder freistehende (Luxus)Villen oder was weiß ich anbietet und dazu noch Flug und/oder Transfer und/oder Mietwagen ... Wir haben in letzter Zeit auch meistens nicht mehr pauschal gebucht, sondern höchstens die Unterkunft über einen Veranstalter, aber nur deshalb, weil ich meistens die besseren Flüge finde zeitlich und preislich ... Dass klassischer Massentourismus letztlich sogar verträglicher ist für Natur und Umwelt und für die Kultur und Lebensqualität der Einheimischen scheint leider so zu sein und wurde hier auch schon diskutiert: https://www.rund-ums-baby.de/reiseforum/Nachdenkenswerter-Artikel_112396.htm Ich finde aber nach wie vor (diese Meinung habe ich schon dort im Thread vertreten), dass es Aufgabe der Urlaubsregionen ist, da lenkend und regulierend einzugreifen, wie es ja Mallorca jetzt macht.


Alexa1978

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Antwort auf Beitrag von Sille74

War auch an AndreaL gerichtet :-) Baumstruktur verpeilt


Sille74

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Antwort auf Beitrag von Ellert

Ich war noch nie der Typ, der einfach mal ohne Plan wo hingeflogen oder gefahren ist. Ich habe schon immer gerne Urlaube geplant, mir überlegt, wo es mir/und gefallen konnte, wo es schöne Strände hat, wo der beste Ausgangspunkt für Unternehmungen ist, welche Übernachtungsmöglichkeiten es gibt und letztere ggf. auch vorgebucht, gerne auch pauschal. Früher hat man durchaus auch bei den großen Veranstaltwen noch hübsche, kleine, individuelle Unterkünfte bekommen. Wir haben z.B. mit Jahnreisen mal eine Mietwagenrundreise durch Kreta gemacht. Die Route hätte ich selbst nicht besser wählen können und die Unterkünfte waren alle nett, klein, originell und familiär und das ganze (damals noch) viel günstiger als einzeln gebucht. Gibt es so inzwischen nicht mehr ... schade eigentlich ... Ich finde eigentlich auch, dass wir auf die Weise viel mehr vom Land gesehen haben als die "abenteuerlich" reisenden Freunde und Bekannten. Wenn ich bedenke, wie viel Zeit die mit Unterkunftssuche verbracht haben ... Gerade in Kreta war es oft so, dass wir schon am tollen Strand lagen oder etwas besichtigt haben oder gemütlich durchs Dorf geschlendert sind und Frappé getrunken haben, während andere, die wir unterwegs kennengelernt haben und am nächsten Ort wieder gesehen haben, noch rumgehirscht sind und eine Unterkunft gesucht haben. Bewerkstelligt habe ich die Planung damals durch Stöbern in Reiseführern, anderer Reiseliteratur, Bildbänden, Reisekatalogen etc..


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von Sille74

Planen ja, aber nur ganz kurz und dann ist dass Thema erledigt..


Sille74

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Antwort auf Beitrag von Maxikid

Bei uns kommt es darauf an, was wir machen, wie viel und ausgiebig wir planen. Wenn wir zum xten Mal in "unseren" Urlaubsort in der Türkei oder auf den Bauernhof im Allgäu fliegen/fahren, dann wird eher weniger geplant, wobei ich auch für einen solchen Urlaub gern nach neuen Ideen für Unternehmungen stöbere. Die Kinder werden ja älter und man kann schon wieder ganz andere Sachen machen als 1.2 Jahre vorher. Die Rucksackreise durch Asien erfordert hingegen mehr Planung.


zita

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Huhu, für mich hat sich das Reisen eher durch die veränderten Lebensumstände geändert. WG. der Kinder und anstrengenden Jobs haben wir jetzt einige Zeit auf Backpacker Touren verzichtet. Zu anstrengend zu unbequem. Wir haben Urlaub in Deutschland in FeWo gehabt und auch Pauschalreisen in Europa, zu mehr hatte ich keine Kraft und keine Lust. Aber gerade für nächsten Sommer haben wir eine Rucksackreise nach Asien ins Auge gefasst. Es ist Mal wieder Zeit und das Kind ist jetzt auch groß genug. Bin gespannt wie das dann ist und sich anfühlt... auch in dieser veränderten politischen Welt...und mit Handy und Internet an jeder Ecke.. Allen viel Reiselust und Spaß zita


Holzkohle

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Antwort auf Beitrag von zita

sämtliche Urlaubsreisen, die wir (also Eltern und ich) unternommen haben, haben wir nicht selbst gebucht. Die Betriebe meiner Eltern hatten immer vorreservierte Zimmer in Hotels. Vorzugsweise Ostsee und oder Harz. Hieß: Man meldete sich vorher an, z.B. für Sommerurlaub an der Ostsee, Winterurlaub in Oberhof. Entweder man bekam so ein Zimmer in einem der charmanten FDGB-Heime oder eben nicht. So richtig voraus planen konnten wir nicht. Also zumindest nie das Ziel. Wir hatten meistens Glück und landeten jeden Sommer an der Ostsee, was eher ungewöhnlich war. Die Vergabe fand so statt, dass wer im Jahr 1981 an der Ostsee war, war es im Sommer 82 ganz sicher nicht noch mal. Wir hatten einfach immer Glück. Nein, meine Eltern waren keine hohen Tiere und auch nicht bei der Staasi ;) Die Auslandsreisen fanden ebenfalls über die Betriebe meiner Eltern statt. "Brigadefahrten" hieß das. Die Familie durfte immer mit. Natürlich nur ins sozialistische Ausland ;) Meine erste richtige Pauschalreise fand mit Anfang 20 unfreiwillig statt. Mein damaliger Freund und ich waren der Kosten wegen auf einem Roadtrip in einem tiefergelegten Golf von Berlin nach Italien in das Ferienhaus meines damaligen Chefs. Leider überraschten uns hier starke Unwetter... Wir mussten abbreche und nach Berlin zurück, auf dem Weg dorthin fuhren wir über München. Da wir noch Urlaub hatten, buchten einfach am Flughafen eine Hotelanlage auf Gran Canaria (und ich wusste nicht mal, wo das liegt...) ohne die Anlage vorher gesehen zu haben. War toll. Wir hatten Glück. Internet gab es noch nicht, so dass man das Ganze vielleicht vorher mal hätte googeln können. Ein paar Jahre später folgte meine erste Maledivenreise, im Reisebüro gebucht. Hier allerdings schon zu Anfangszeiten des Internets. Danach habe ich, bis auf unsere USA-Reise, alles nur noch online gebucht. Die USA-Reise habe ich lediglich im Reisebüro gebucht, weil ich zu der Zeit noch keine Kreditkarte hatte, um die Flüge zu bezahlen. Hotel und alles hatte ich mir aber im Vorfeld schon ergoogelt. Manchmal, wenn meine Kollegin und ich hier sitzen und per google-view die nächsten Urlaubsorte "abfahren", fällt auch schon mal der Satz "Was hat man eigentlich früher gemacht, da hat man den Katalog aufgeschlagen, ein Hotel toll gefunden und das gebucht. Kein Holidaycheck und nichts" Heute hat man ganz andere Möglichkeiten. Nicht nur, dass man im Vorfeld sich tausende von Bildern ansehen kann, tausende Möglichkeiten hat, überhaupt hin zu kommen - generell haben sich ja auch Grenzen geöffnet zu Ländern, an die man früher - also gerade ich als OSSI - nicht mal im Traum gedacht hat.


Sabri

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Antwort auf Beitrag von Ellert

Hallo, ich bin zwar auch schon alt, kann aber über Urlaubsreisen nichts berichten, weil meine Eltern und damit auch ich nicht in den Urlaub gefahren sind. Ich war zweimal auf Klassenfahrt: Harz und Göttingen. Danach durfte ich nicht mehr, weil meine Eltern es nicht bezahlen konnten oder wollten. Im Studium bin ich nicht verreist. Ich dachte, ich müsste schnell zu Ende studieren, damit das Studium vor Bafög-Ende fertig ist und ich hatte auch nicht so richtig Geld dafür. Nach dem Studium hatte ich einen Freund, der war Dauerstudent und wollte gerne verreisen, aber nur auf meine Kosten. Da hatte ich keine Lust. Dann kamen die Kinder, ich war (und bin) alleinerziehend und als die Kinder noch sehr klein waren, hatte ich keine Lust (ich wusste ja nicht, wie verreisen ist) und auch nicht so richtig Geld dafür. Das erste Mal verreist bin ich tatsächlich erst 2005. Da bin ich für eine Woche nach Budapest geflogen. Den Flug und die Unterkunft habe ich im Internet gebucht. Und ich war bis heute noch nicht in Dänemark, England, Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich, Polen.....


Maxikid

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Als Kind waren wir immer bei der Verwandtschaft in Österreich oder Litauen. Von Reisen nach Spanien, Griechenland und co. konnte ich nur träumen. Meine Mitschüler sind damals alle dorthin, aber mit dem Auto. So richtig verreist, bin ich erst, als ich meinen Mann kennenlernte. Mein Man hatte als Student, Schüler auch nicht viel Geld bzw. gar keins. Er hat Europa mit dem Fahrrad bereist und im Graben geschlafen. Für ihn war das damals perfekt. Kaum Geld aber viel gesehen in Verbindung mit Sport. LG maxikid


Kalianer

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Wie habe ich nur eine Rundreise in Alaska und westen kanadas überlebt? Bei mehr als 6000 km, ohne navi mit b&b, nur mit atlas und unterkunftsverzeichnis ab in den Flieger. Gepäck ging verloren, waldbrand mit strassensperrung usw. ... aber das war abenteuer pur! Fahre noch heute ohne navi und bringe Sohn und mann immer wieder zum staunen wenn wir so ans Ziel kommen..


josefinchen

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Hihi, meine Eltern haben unsere Ferienwohnung immer in den Anzeigen im "Ratgeber" gesucht. Die waren meist ganz gut. Einmal fanden sie die Wohnung blöd und haben spontan vor Ort was Neues gesucht. Das war so gut, daß wir da dann mehrere Jahre in Folge hingefahren sind. Wir(Mann und ich mit erstem Kind) haben so bzw. aus Ferienprospekten auch noch unsere Fewo bzw. Zeltplatz gebucht. Später dann aus dem I-net.


Bin-Chen

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Ja, ich kenne diese Zeiten noch! Ich bin mit meinen Eltern IMMER in Italien auf einem Camping Platz gewesen. Die haben ALLE Kommunikation per Brief oder Telefon gemacht. Internet hatten wir da nicht mal zu Hause! Auch ich habe zu Anfang meiner eigenen 'Urlaubskariere' diese Tourenpakete beim ADAC geholt. Teilweise machen wir das immer noch, weil dort mitunter einfach tolle Tipps drin sind. Wenn wir mal was außerhalb des Campingurlaubs gemacht haben wurde das über ein Reisebüro gebucht (z.B. ein Bootsurlaub in England & Irland). All in gab es auch schon als ich Kind war, allerdings haben meine Eltern nie Pauschalurlaub gemacht und daher gab es das bei uns selber nicht. Geflogen bin ich das erste mal als ich eine Freundin in Amerika besucht habe als die dort ein AuPair Jahr gemacht hat - da war eine andere Anreise undenkbar. LG Sabine


RR

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Hallo wir sind damals als ich Kind war nicht so wirklich verreist. Mein Vater wurde krank u. konnte nicht mehr arbeiten als ich 3 war. Er musste dann jeweils 1x im Jahr in eine Spezialklinik die war im Schwarzwald, wird sind dann 3 Jahre jeweils für 2 Wochen mitgefahren (mit dem Zug, da wir kein Auto hatten). Meine Mutter hatte dann mit uns ein Doppelzimmer mit einem Beistellbett gebucht, tagsüber gingen wir wandern u. nm/abends trafen wir uns mit Papa. Damals gab es noch keine Fewos, das wäre natürlich wesentlich praktischer gewesen. Daher fuhren wir nur 3x mit u. dann waren wir Kinder auch zu groß um zu 3. im Minizimmer zu übernachten, so dass wir dann zu hause blieben. Außerem war im Sommer auch immer im Garten was zu tun, Obst u. Gemüse zu ernten u. einzukochen, für meine Oma wurde das dann auch zu viel. Ferien waren dann mal ein Tag wandern, mal Gartenarbeit....... Das erste Mal mit meinem Freund (mein jetziger Mann) bin ich verreist als ich 24 war, mit dem Zug nach Sylt ging es dann. viele Grüße


Zzina

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die sind noch immer zu haben und noch immer Genial!! Wir fahren ja gerne mit dem Auto in den Urlaub 2017 nach Spanien, jetzt bin ich gerade kurz davor für das nächste Jahr eine Wohnung am Garda See zu buchen......wir hatten für Spanien das Tour Set geholt und sobald ich gebucht habe, hole ich es auch für die Fahrt und Ortschaft am Gardasee!! Wir lieben es im Vorfeld auf Papier zu schauen, wo geht es lang wo können wir einen Abstecher machen. Was ist wichtig ect. ect. Also hier eine "Alte" obwohl ich schon über Internet buche und gar nicht sooooooo alt bin, behaupte ich zumindest immer :-) Zzina