die neue Maria
Hallo ihr Lieben
Am 09.07. haben wir das Blutergebnis bekommen, 0,6 HCG.
Also eindeutig keine Einnistung, so wie auch bei den anderen ICSI`s.
Ich habe alles mögliche Untersuchen lassen. Ich nehme alle möglichen Dinge zusätzlich ein, die man mir genannt hat.
Bei mir wurden deutlich erhöhte Killerzellen festgestellt (710)
Dafür bekam ich Intralipid Infusionen und Prednisolon 10 mg.
Ich nehme Clexane Spritzen wegen Faktor 5 Leiden.
Ansonsten hat das lange Protokoll endlich etwas zum einfrieren gebracht.
Bei der Gebärmutterspiegelung wurden die Killerzellen und Plasmazellen geprüft.
Doch jetzt fragte Dr. Grewe hier im Forum, ob bei mir eine Mikrobiomanalyse gemacht wurde
Natürlich nicht. Ich habe gleich gegoogelt was das ist. Ich höre jetzt zum ersten Mal davon.
Kennt sich jemand damit aus?
Hat jemand so eine Untersuchung schon machen lassen?
Wir haben nur noch diesen einen Versuch.
Liebe Grüße Maria
Ja habe ich. Im Rahmen des endometrio tests gibt es dem EMMA test, da wird das biom in der gebährmutter analysiert. Bei mir kam raus nur 60% laktobazillen (über 90% sollten es sein, das ist perfekt für die einnistung), und eine ganze Menge bakterien die da nix zu suchen hatten. Ich habe dann Antibiotika bekommen und musste lange vaginal milchsäurekapseln nehmen. 2. Transfer danach hat geklappt, aber ob es jetzt daran lag oder an irgendwas anderem kann man ja nie so genau sagen.
Hallo Kaire
Vielen Dank, dass du dich gemeldet hast.
Darf ich dich fragen, warum du diesen Test machen lassen hast?
Hast du irgendwas vorher gemerkt, vielleicht öfter eine Scheidenentzündung oder Blasenentzündung?
Bei mir wurde im März 21 eine Gebärmutterspiegelung gemacht. Muss ich mir diesen Test auch so vorstellen?
Darf ich fragen, was das gekostet hat?
Die Gebärmutterspiegelung hat ca 260 € im Speziallabor gekostet.
Ich frage mich jetzt, warum man sowas nicht gleich mit untersucht
Ich habe nie Probleme mit einer Scheidenentzündung oder Pilzinfektion, meine Abstriche sind immer gut. Ich glaube, dass ich erst einmal eine Auffälligkeit hatte, die dann mit Antibiotika behandelt werden musste.
Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, hast du das Antibiotika bekommen weil dort Bakterien waren, die nicht in die Gebärmutter gehören. Aber für die wenigen Laktobazillen Vaginalzäpfchen.
Wie lange musstest du die nehmen, bevor du den nächsten Versuch starten könntest?
Ich weiß, dass es jetzt viele Fragen sind aber ich habe hier noch gar nichts davon gehört.
Vielen Dank für deine Antwort
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Ich habe den test machen lassen weil nach meinem spätabort zweimal keine einnistung war trotz guter Embryonen (vorher war jeder transfer ein treffer, auch wenn sie nicht geblieben sind)und ich ausserdem gefühlt permanent mit scheideninfektionen zu kämpfen hatte (hatte ich früher nie). Die abstriche waren da auch meist unauffällig, aber da war irgendwas nicht in Ordnung, ich hatte ständig juckreiz und komischen ausfluss. Nach der Behandlung war das alles weg. Ich weiss nicht was der Emma alleine kostet, da ich era (einnistungsfenster), Emma und Alice (entzündungsherde in der gebährmutter) als endometrio gemeinsam gemacht habe. Das waren dann 950eur. Da es mit era zusammen lief hatte ich einen künstlichen Zyklus mit entsprechenden Medis (Also noch mal 150eur on top). Die biopsie ist in etwa wie ein Transfer, dass heisst keine Narkose, es wird nur eine Kanüle in die Gebärmutter eingeführt und etwas schleimhaut "abgezupft". Das abzupfen zwiebelt etwas, das war es aber auch schon. Das ganze hat das kiwuzentrum gemacht, war in 5 Minuten erledigt. Das Ergebnis kam dann 2 Wochen später. Ich habe dann direkt 2 Wochen Antibiotika bekommen, speziell gegen "garderella" bakterien, das waren die, die bei mir da falsch waren, und 2 Monate milchsäurezäpfchen, denn das Antibiotika haut ja erst mal alles kaputt. Bei mir war übrigens nicht nur Emma sondern auch era auffällig, so dass meine folgeTransfere auch zeitlich angepasst wurden.
Hallo Kaire
Vielen Dank, dass du nochmal so ausführlich berichtet hast.
Ich habe jetzt auch etwas im Internet noch gelesen.
So richtig ist dieser Emma Test und das dadurch zu sehende Ergebnis noch nicht durch Studien bestätigt.
Genauso wie mit den Killerzellen
Ich verstehe das alles nicht. Es soll alles noch experimentell sein
Das da die Forschung nicht weiter geht, verstehe ich echt nicht. Es gibt anscheinend so viele Frauen die zu hohe Killerzellen und /oder Plasmazellen haben. Jetzt kommt die Geschichte mit dem Mikrobiom in der Gebärmutter.
Meine Güte und für alles muss man extrem Geld zusätzlich in die Hand nehmen.
Versteht mich nicht falsch aber es ist doch ein Wahnsinn was wir alles bezahlen und was wir tun. Man sollte doch eigentlich bei solchen Befunden Unterstützung von der Krankenkasse bekommen. Denn wenn ich eine Scheidenentzündung oder so habe und die wird beim Frauenarzt mit einem Abstrich festgestellt, dann bekomme ich auch eine Behandlung und Antibiotiger von der Kasse bezahlt.
Tut mir leid, dass ich hier gerade so rum kotze aber ich habe mich umgehört was man so alles vorbeugend nehmen kann für das Mikrobiom in der Gebärmutter. Also erst mal ohne Emma Test. Da soll man immer so ca 2 bis 3 Zyklen was nehmen. Egal ob Zäpfchen oder was zum schlucken. Da ist man pro Zyklus auch locker wieder bei ca. 30 €. Wenn man natürlich dann den Test macht und dann Antibiotikum braucht, dann nochmal was oben drauf.
Dann brauche ich natürlich noch wieder Intralipid Infusionen ( 1 Infusion 157,27 € in der Kinderwunschklinik ) und Prednisolon für die Killerzellen
Und dann noch den üblichen Kram ( Kroy für ein halbes Jahr 700 €, Medikamente, Behandlung in der Klinik, Zusatzleistungen wie z.B. Hatsching ( für 2 Embryonen 150 € ), Calcium Ionophor ( 98,20 € ), Sperm Fluid ( 53,50 € ), erweiterte und individuelle Embryokultur ( 295 € )
Glaubt mir, wir nehmen das alles in Kauf und tun natürlich noch viel mehr mit den ganzen anderen Dingen die noch nebenbei laufen und das für unseren größten Wunsch, ein Kind.
Aber ich frage mich wirklich langsam ob das alles noch normal ist.
Wieso machen die Krankenkassen oder die Ärzte da nichts.
Ich komme mir vor wie eine melkende Kuh. Die wird schon bezahlen für ihren Wunsch.
Wahrscheinlich werde ich auch diesen Emma Test machen aber zusätzlich die anderen kann ich mir nicht leisten.
Irgendwann kommt man einfach an seine Grenzen.
Ich frage mich auch ständig, warum die Kinderwunschkliniken so was nicht gleich in einer einzigen Gebärmutterspiegelung machen? Es hätte doch auch für ein Emma Test oder einen andere Test gereicht. Dann würde man sich viel Geld und auch Zeit und Nerven sparen.
Entschuldigt bitte mein langes gekotze und geheule.
Ich bin einfach nur fertig und wollte es mal raus lassen.
Ich weiß, dass es hier viele stumme Leserinnen gibt. Vielleicht versteht mich die ein oder andere.
Liebe Grüße
Maria
Ich habe auch 4 selbst bezahlte ICSI hinter mir (erfolglos übrigens - vieles von den heutigen Untersuchungen gabs damals auch noch nicht) ABER ich fände es vollkommen verkehrt, wenn die Kasse dafür bezahlen müsste. Das ist ein individueller Wunsch! Die Kasse ist for Krankheiten da und ohnehin total überlastet... was sollen die denn noch bezahlen?
Mir hat mein Arzt wegen meiner erhöhten killerzellen damals zu Dexamethason geraten, da dieses Medikament plazentagängig sei, Prednisolon hingegen nicht. Außerdem wurde mein Implantationsfenster bestimmt. Und anlässlich eines Scratchings wurde eine Probe der Gebärmutterschleimhaut entnommen - ich hatte scheinbar einen Pilz und Bakterien - musste dann antibiotika und ein Pilzmittel nehmen. Alles zusammen hatte dann irgendwann Erfolg.
Ich hatte vor der ersten Schwangerschaft auch 3 negative ICSIs und habe anschließend das Kinderwunschzentrum gewechselt. Da wurde dann auch zunächst eine Gebärmutterspiegelung gemacht, die aber unauffällig war. Im ersten Versuch im neuen Zentrum wurde ich mit Zwillingen schwanger. Im Nachhinein hätte ich schon früher wechseln sollen. Die Betreuung im neuen Zentrum war viel besser und ich habe mich da viel wohler gefühlt. Vielleicht hat das auch etwas dazu beigetragen. War zwar deutlich weiter zu fahren, aber das war mir dann egal. Letztes Jahr hatten wir noch mal einen neuen Versuch für Kind Nummer 3 gestartet. Bei der ICSI wurde ich da wieder direkt schwanger, hatte aber eine FG in der 8. Woche. Der erste Kryozyklus war bisher erfolgreich, ich hoffe es bleibt auch so.
Vor einem Jahr waren wir in derselben Situation. Ich habe es tatsächlich geschafft, eine 4. bezuschusste ICSI von der Krankenkasse zu bekommen. Hätte ich vorher gewusst, dass uns nichts hilft, und wir scheinbar genetisch nicht zusammenpassen, hätte ich mir ICSI 4+5 gespart und wäre gleich zur HI oder EMS übergegangen. Aber für mich war bis dahin immer noch der Gedanke an eine ICSI im natürlichen Zyklus interessant. Die Chance ist gering, aber nachher höher, wenn sich eine EZ befruchten lässt, da die Qualität hier enorm gut ist und damit eine Weiterentwicklung wahrscheinlicher ist. Die Psyche kann eine SS weder begünstigen noch verhindern. Das Abschalten hilft einem lediglich, die blöde WS besser zu überstehen.
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