Elternforum Kinderwunschbehandlung

2. ICSI/Transfer an Tag 4 nach PU

2. ICSI/Transfer an Tag 4 nach PU

Nushka

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Huhu, Ich bin etwas verunsichert, hab direkt nach der 1. erfolglosen ICSI, weitergemacht mit der 2.ICSI, ohne Pause. Am 14.08 war Punktion wir hatten 4 EZ wobei eine kurz vor der Punktion gesprungen ist die anderen. 3 waren unterschiedlich gereift und wurden befruchtet mit 2xICSI UND 1xIVF, sich weiterentwickelt hat leider nur 1xICSI diese habe ich gestern 18.08.20 an PU+4 zurück erhalten. Ich bin 39, niedriger AMH und Spermiogram leicht auffällig in Beweglichkeit und Menge. Die Biologin teile auf Nachfrage hin mit, das die EZ leicht zurück ist und noch kein Morulastadium erreicht hat. Immerhin hätte sie eine EZ es dennoch zum Transfer geschafft, das sei ja auch schon was. Gibt es Erfolgsgeschichten, zu EZ die etwas langsamer waren und trotzdem zu einer Schwangerschaft/Geburt geführt haben? Ich brauche etwas positiven Input :) Liebe Grüße


Würfel

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Antwort auf Beitrag von Nushka

Hallo Nushka, Bezüglich deiner Schilderungen habe ich keine vergleichbaren Erfahrungen. Aber darf ich aus reiner Neugier fragen, warum du ohne pausenzyklus direkt nach einer erfolglosen ICSI weitermachen durftest? Wurde dir das freigestellt? Meine Klinik besteht nämlich auf einem pausenzyklus. Da ich ein ähnliches Alter habe wie du würde ich auch am liebsten gleich weitermachen, wenn das aber wegen der Hormonstimulation keinen Sinn macht, leuchtet es mir ein, dass die Klinik dies nicht erlaubt.


Nushka

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Antwort auf Beitrag von Würfel

Mein Arzt hat es sogar empfohlen, da der Körper bereits durch die Hormone gut eingestellt ist, es gab eine Untersuchung und das direkte Weitermachen war unbedenklich. Ich hatte beim ersten Mal nur eine EZ die restlichen 3 Follikel waren leer, somit war die Ausbeute zu letztem Mal deutlich besser. Frag nochmal nach, natürlich wenn man zu Zysten oder Überstimmulation neigt, macht es vermutlich Sinn zu pausieren. Wie alt bist du?


Würfel

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Antwort auf Beitrag von Nushka

Danke für die rasche Rückmeldung, das überrascht mich jetzt. Bei mir war zum Behandlungszeitpunkt alles so wie es sein muss, leider konnten bei der bisher einzigen und ersten ICSI nur 3 Eizellen gewonnen werden, von denen dann zwei befruchtet und als 8-Zeller wieder eingesetzt wurden. Überstimulation gab es überhaupt keine bei mir. Weder die Punktion, die Narkose, der Transfer oder die Hormonbehandlung davor oder danach haben bei mir zu irgendwelchen Beschwerden geführt abgesehen von einer Verschlechterung des Hautbildes, womit bei mir aber zu rechnen war. Es gab nach dem gescheiterten Transfer auch nur noch den Bluttest, der ja negativ war. Als ich dann 3 Tage später meine Periode bekam, rief ich in der Klinik an, weil ich dachte, dass ich jetzt gleich wieder loslegen kann. Am Telefon sagte mir die Sprechstundenhilfe, dass ich einen Zyklus aussetzen müsste. Den zweiten musste ich jetzt notgedrungen auch aussetzen, weil die Klinik Betriebsferien hat. Ich werde aber nächstes Mal sehr genau nachhaken. In meinem Alter von 40 Jahren kann ich nicht irgendwelche Zyklen verstreichen lassen. Es nervt mich auch an, dass nach der misslungenen ICSI nicht noch einmal eine Nachuntersuchung gemacht wurde, da hätte man ja gesehen, ob ich Beschwerden habe oder ob man gleich wieder loslegen kann.


Nushka

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Antwort auf Beitrag von Würfel

Ja mach das auf jeden Fall mal, wenn du dich gut fühlst und alles gut verträgst warum nicht. Ich fand es alles schlüssig wie er es mir erklärt hatte, der Körper ist voll mit Hormonen und durch die ganzen Medis ja eigentlich auf Schwangerschaft eingestellt, ich war eher der Bedenkenträger, aber da ich auch keine nennenswerten Nebenwirkungen hatte, dachte ich mir lieber weitermachen. Als wieder von „vorne“ Anzufangen.


Würfel

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Antwort auf Beitrag von Nushka

Ja, ich werde nachfragen und auch darauf hinweisen, dass es andere medizinische Meinungen dazu gibt. Denn schließlich reagiert ja auch nicht jeder Körper gleich, während manche Körper sofort wieder fit wären, brauchen andere die Erholungsphase. Als Argument für die Pause wird gerne vorgebracht, dass es für die Psyche der Frau belastend ist, eine solche Behandlung durchzuführen. Das Nichtstun, zu dem ich jetzt zwei Monate verdammt war, finde ich aber tausendmal schlimmer als die Behandlung.