Elternforum Erster Kinderwunsch

wollt mich wieder melden (lang) !!!

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Hey Mädels wollt mich mal wieder melden. Wie geht es euch so? Mir geht es nach meiner letzten Mens wieder besser. Letztens hat es mich so was von mitgenommen, dass ich die blöde Mens bekommen hab das ich mir jetzt geschoren hab nicht mehr so verkrampft an die Sache ranzugehen. Ich war ja so was von hibbelig das ich die ganze Nacht nicht schlafen konnte und mir so was von eingebildet hab ich wäre ss und wie es wohl sein wird und und und. Ich hatte so richtige Schmetterlinge im Bauch, war voll nervös und hatte auch komischerweise ein wenig Angst, was wenn er wirklich positiv ist, ich würde mich natürlich freuen aber ich hatte wie gesagt auch einwenig Angst. Kennt ihr das auch, ist das normal. Ich mein ich wünsche es mir ja so sehr, da sollte ich doch keine Angst davor haben, oder? Ich kann dieses Angstgefühl gar nicht beschreiben, denk mir dann immer schaff ich denn das überhaupt, bin ich schon soweit, krieg ich das kind überhaupt raus aus mir, ich mein mit den Schmerzen und so, fragen über fragen auf die ich keine Antwort weiß. Vielleicht bin ich ja wirklich noch gar nicht bereit dafür, immerhin zweifle ich bzw. habe einwenig Angst davor. Komischerweise überkommen mich diese Gefühle erst so mit NMT die Tage davor wo wir noch fleißig üben, ist das gar nicht der Fall, da bin ich so ziemlich entspannt. Nunja aber jetzt Schluss mit dem schreiben sonst sitz ich bis morgen noch da. Hihi. Was ich eigentlich schreiben wollte ist, dass ich mich nicht länger verrückt machen werd, es wird bei jeder von uns früher oder später klappen. Mehr als herzeln und den Ärzten vertrauen, dass sie uns einwenig nachhelfen, können wir eh nicht tun. In meinem Freundes und Familienkreis sind Frauen ss geworden bei denen es noch aussichtsloser war als bei mir oder bei vielen von euch, also wird es bei uns bestimmt auch klappen wir müssen nur geduldig sein, warum sollte es bei uns nicht einschlagen und solange es darauf keine konkrete Antwort dürfen wir die Hoffnung nicht aufgeben und weiter herzeln bis wir umfallen. Dicken Kuss Anabela


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Hallo Anabela, ich weiß, was du mit deinen Ängsten meinst! Mir geht es genauso...obwohl ich ja erst vor 3Wochen mit der Pille aufgehört hab!! Aber ich bin auch sonst ein etwas nachdenklicher und vielleicht auch ängstlicher Mensch, warum sollte es also bei einem Baby anders sein! Ich mach mir halt viele Gedanken über das Finanzielle. Wir haben ja erst ein Haus gebaut und einen riesen Kredit aufgenommen. Eigentlich bräuchten wir 2Einkommen...aber mein Mann wünscht sich auch schon so lange ein Kind und jetzt hat er mich voll überzeugt (davor waren wahrscheinlich meine Bedenken und meine Angst größer als der Wunsch, denk ich). Ich spreche auch viel mit ihm drüber und wenn ich dann meine Bedenken ihm ggüb. äußere, dann sagt er meist wir könnten ja auch noch warten, wenn ich es mir momentan gar nicht vorstellen kann. Wenn er das dann sagt, könnte ich wieder losheulen wie ein Schloßhund, weil ich es eigentlich doch von ganzem Herzen will!! Komisch. Aber wenigstens weiß ich jetzt, dass es mir nicht alleine so geht. Ich denke schon, dass wir bereit sind, wir machen uns halt nur unsere Gedanken und das kann ja eigentlich nicht so schlimm sein, oder? Zeugt ja auch von einer gewissen Reife ;o) LG, Corinna


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Hey Corinna beruhigt echt, wenn man weiß man ist nicht alleine mit seinen Sorgen bzw. Ängsten. Ich glaub wir müssen mal aufhören uns soviel Gedanken zu machen, was wenn, wie und wann immer wieder die gleichen Gedanken und doch finde ich nie eine Antwort. So habe ich jetzt beschlossen nicht mehr soviel zu grübeln und es einfach auf mich zukommen zu lassen. Mann kann im Leben nicht alles planen bzw. vorhersehen man muss immer damit rechnen, dass was dazwischen kommt. Auch du solltest dir weniger Gedanken über deine finanzielle Lage machen, was da ist, ist da. Euer Kredit hat sicherlich eine Lange Laufzeit und zu warten bis diese abgelaufen ist, ist vielleicht auch euere Kinderplanung abgelaufen. Wie alt bist du denn? Die Situation mit dem Kredit ist jetzt da und ihr macht das best mögliche um ihn zurück zu bezahlen. So wird es auch mit nem kleinen Spatz, wenn der/die mal da ist werdet Ihr umdisponieren müssen. Ihr habt diese Haus gebaut um mit euren Kinder drinnen zu leben also ja nicht aufhören zu herzeln, füllt das Haus bis an die „Decke“ mit kleinen Babys voll. Hihihi. LG Anabela


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Hallo Anabela! Ich weiß auch genau, was du meinst. Finde das bei mir auch irrational und versteh mich selbst nicht. Einerseits bin ich mit großem Eifer bei der "Sache", messe Temperatur und veruche mit meinem Mann den ES zu erwischen. Und wenns dann ans Testen geht bzw. der NMT kommt, dann hab ich auch Angst. Total verrückt! Habe die gleichen Gedanken wie du, aber ich trau mich nicht, jemandem zu erzählen, dass ich nicht weiß, wie so ein großes Kind aus mir raus soll. Immerhin klappt das seit es Menschen gibt. Aber sowas schwirrt mir auch immer im Kopf rum. Und trotz der ganzen Nervosität und Angst bin ich dann doch traurig, wenn der Test negativ ist. Manchmal überkommen mich Zweifel, ob ich denn wirklich ein Baby will, weil ich doch sonst nicht so bibbern würde. Aber ich denke, das ist Quatsch und wir sollten uns solche Sorgen nicht machen. Immerhin steht gerade die größte Entscheidung und Veränderung unseres Lebens bevor - ist doch klar, dass man das nicht so einfach ohne Zweifel wegsteckt. Ich denke, wenn wir erstmal den positiven Test in der Hand halten bzw. das Baby später auf dem US sehen, dann sind alle Unsicherheiten weggeflogen! Viele Grüße Kim


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Hey Kim ja es stimmt wir dürfen uns nicht selber verrückt machen. Natürlich können wir die Situation einer Schwangerschaft so als Außenstehende nicht nachvollziehen, so sehr wir uns das wünschen ist es zurzeit noch unerforschtes Gebiet. Bei mir ist es so, ich stell mir immer sofort einen SS Bauch so 6-7 Monat vor, also ziemlich groß und wie schön es wohl ist so herum zu kugeln und dann sehe ich mich schon im Kreissaal und wenn ich dann ganz genau nachdenke und mich versuche hineinzuversetzen bekomme ich einwenig Panik. Und genau das ist der Ausschlaggebende Punkt. Ich vergesse dabei das, dass ganze ja 9 Monate dauert, also eine ganz schön lange Zeit auf die man sich körperlich als auch psychisch vorbereiten muss. Der 1. Schritt ist ja erst mal der positive SS Test, damit muss man sich, so sehr man es sich wünscht, auch klar kommen. Wenn das mal verdaut ist geht’s ab zum 2. Schritt wo der Bauch schön langsam seine Form annimmt, dass stell ich mir momentan auch sehr komisch, „plötzlich“ fängt der Bauch an zu wachsen, (siehst du dieses plötzlich, ich glaub immer alles kommt auf einmal auf mich zu, der SS Test, der bauch und schwups schon ist es da). Nunja dann gewöhnt man sich ja an den bauch und die Tritte und dann geht’s in die 3. und letzte Phase man wartet gespannt wann es endlich da ist um es in seinen Arme zu schließen. Also lange Rede kurzer Sinn. Alles zu seiner Zeit, die Mutternatur hat schon richtig entschieden mit den 9 Monaten Wartezeit, es wächst ja schließlich kein Floh im Bauch sonder ein Mensch. Ich hoffe ich hab nicht durcheinander geschrieben und verstehst was ich meine. LG Anabela


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Hallo Anabela, ich habe auch schon oft gehört, dass man in den letzten Wochen der Schwangerschaft einfach keine Lust mehr auf den schweren Bauch hat und mit Sehnsucht auf die Geburt wartet. Auch wenn man Angst davor hat, kann man dann den Termin nicht mehr abwarten. Außerdem werden unsere Hormone schon das ihre tun ;o) Wenn sie erst mal in uns rumschwirren werden alle Bedenken weg sein und wir werden uns sehr freuen. Dass das Ganze für uns so unbegreiflich und unrealistisch ist, ist doch klar. Ich könnte es bestimmt auch erst fassen, wenn ich das Baby sehen kann (auf dem Monitor). Ist ja eine unglaubliche Geschichte. Ein richtiger Mensch aus mir und meinem Mann entstanden, das gibts doch gar nicht! Das ist wirklich ein Wunder. Es gibt ja Leute, die eine Schwangerschaft einfach als natürlich hinnehmen. Aber ehrlich gesagt kann ich das nicht verstehen, ich würde es nie als "normal" hinnehmen und müsste mich bestimmt jeden Morgen kneifen, dass da wirklich ein Mensch in mir wächst. Übrigens, falls es dann mal hoffentlich bald klappt (oder auch schon vorher) kann ich dir das Buch "Ein Kind entsteht" von Lennart Nilsson nur empfehlen. Habe ich vorhin auch schon in einem anderen Beitrag geschrieben. Mein Mann hat es mir geschenkt und erst dachte ich, er hätte es mir noch nicht schenken sollen, weil es mich vielleicht unter Druck setzt, aber so ist es nicht. Es ist ein ganz tolles Buch und lässt da s Ganze ein bisschen realer werden. Man sieht, wie alles entsteht, welchen Weg die Spermien hinter sich bringen müssen und später kommen natürlich auch Bilder vom Baby. Viele Grüße, Kim