Mitglied inaktiv
Hallo! Mich würde mal interessieren, wie ihr mit eurem Kiwu umgeht. Sprecht ihr mit Freunden/Verwandten/Bekannten offen darüber? Erzählt ihr auch welche Maßnahmen ihr schon getroffen habt bzw. welche gerade anstehen? FAlls es zu schon zu einer Schwangerschaft kam, teilt ihr das jemandem mit bevor ihr die ersten 3 Monate abortfrei überstanden habt? Ich frage das, weil mein Mann anfänglich ziemlich Probleme damit hatte, dass ich Freunden von unserem Kiwu erzählt habe. Als ich dann tatsächlich schwanger wurde (wurde erst in der 9. SSW festgestellt) wollte er, dass ich mit dem Rumerzählen warte bis ich den 3. Monat hinter mir habe. Aber ich wäre ja geplatzt wenn ich es nicht hätte in die Welt rausschreien dürfen! Zum Glück ist alles gut gegangen. Ich habe mir dann nämlich schon Gedanken darüber gemacht was ich allen Leuten, die es schon wissen, sagen würde, wenn ich einen Abort hätte. Womöglich würde man dann dauernd darauf angesprochen. Mich hat es übrigens immer total genervt, wenn irgendwelche Leute, die das einen feuchten Dreck angeht, sagen: "Na, wollt ihr denn keine Kinder." Die machen sich wohl gar keine Gedanken darüber, dass zwischen wollen und haben dürfen/können ein großer Unterschied besteht! Trampel! Da ist man eh schon gefrustet weil man es seit Jahren probiert und dann solche doofen Kommentare! Habt ihr das auch schon erlebt? Viele Grüße! Tina
Hallöle! Erst einmal Danke für die aufmunternden Worte über die Bauchspiegelung!!! Also ich sage mittlerweile ganz gerade heraus das es nicht klappt. Wir bekommen nämlich auch ständig doofe Ratschläge "Na da müsst ihr wohl mehr üben" "Wann seid ihr denn mal soweit" "Ja wollt ihr denn keine Kinder?" Brech, kotz, würg. Ich knalle den Leuten dann die passende Antwort vor den Latz, dann werden sie erst einmal rot und ganz betreten, aber dann geben sie auch Ruhe.... Ich empfehle die "Holzhammertatik" bei blöden Fragen...höhö Deine Dani
hallo,wir haben lange Zeit alles verheimlicht.Ist gar nicht so einfach gewesen. In letzter Zeit sage ich es den Leuten ,die ich mag und bin bisher auf gute Resonanz gestoßen. Was ich nicht (mehr) sage,ist das,was genau oder gerade gemacht wird,weil die Leute dann auch dauernd informiert werden wollen und das macht im Hinterkopf einen Erfolgsdruck. Aber mir geht es besser,seit ich wenigstens mit ein paar Menschen drüber reden kann.Und es kommen nicht die dämlichen Fragen. Habe irgendwo im Internet auch gelesen,daß die KiWu-Frauen ganz spezifische Stadien durchlaufen und das trifft für mich bestimmt zu. Frustration Unglaube den Ärzten gegenüber Schuldzuweisungen Suche nach Versäumnissen ISOLATION Trauer Ich bin jetzt gerade aus der Isolation aufgewacht und habe den Kopf wieder frei. Also,nicht überall geheimhalten,sonst traust Du Dich bald nirgensmehr hin.hermana
Hallo! Erst mal "Dankeschön" für eure lieben Antworten! Ich bin eher der Typ der sich gerne mitteilt. Wenn ich etwas für mich behalten muss kann ich schlechter damit umgehen - egal ob positiv oder negativ. Manchmal falle ich damit eben auf die Nase, weil ich zu redselig bin. Aber so ist das halt! Grüße! Tina
Ich gehe ganz offen damit um. Warum auch nicht?! Es kotzt mich eh an, dass es immer noch ein Tabuthema ist, wenn man bzw. frau nicht sofort und unproblematisch schwanger wird. Zeit wird es dahingehend mal aufzuräumen! Petry
Hallo Tina, ich geh bei meinen guten Freunden eigentlich sehr offen damit um. Ich habe den meisten erzählt, dass ich ohne KiWu-Behandlung nicht schwanger werden kann, da ich von selber keinen ES habe und dass bei meinem Süßen alles bestens in Ordnung ist. Viele fragen hin und wieder nach, wie es mit der Behandlung geht, was gemacht wird und wie ich mich damit fühle, das finde ich eigentlich ganz lieb. Wenn ich grade mal keine Lust habe, drüber zu reden, dann sage ich es auch. Ich habe allerdings auch alle gebeten, die Sache nicht gleich jedem zu erzählen, der mich nur vom sehen kennt, das muss dann doch nicht sein :-))) In meiner Arbeit wissen einige (gute und nette) Kollegen, dass wir gern ein Baby möchten, von der KiWu-Behandlung wissen nur vier meiner engsten Kolleginnen, mit denen ich auch privat viel zu tun habe. Unsere Eltern wissen weder vom Babywunsch noch von den Schwierigkeiten. Unsere Eltern sind der Ansicht, dass das mit den Kindern noch Zeit hat, wir sind ja "erst" beide 28 Jahre alt :-))) (Seine Mum hat mit 18 und 24 ihre Kiddis bekommen, meine mit 28 :))) Wir lassen sie in dem Glauben und haben so Ruhe :-)))) Mein Süßer hat übrigens auch mehr Problme damit, es jemandem zu erzählen. Wahrscheinlich befürchtet er, dass alle meinen es läge an ihm. Er ist aber sonst auch eher von der verchwiegenen Sorte und erzählt private Sachen nur mir und nicht mal seinen besten Freunden..... LG Pu