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Wie ernst nehmt Ihr die Informationspflicht??

Wie ernst nehmt Ihr die Informationspflicht??

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Hallo, vielleicht eine etwas voreilige Frage, aber ihc wüsste gerne, wie zeitig die eine oder andere eigentlich den Arbeitgeber informieren würde. Ich meine, am Anfang kommen ja noch häufig Abbrüche vor. Oder vielleicht erst, wenn der zweite Zyklus ausgeblieben ist, ich weiss ja auch nicht, und wollte mal Ideen hören. musel


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Hallo Musel, ich bin bisher leider noch nicht in dieser Situation gewesen, aber ich würde es wohl erst nach dem 3. Monat machen. Es sei denn, es müssen Veränderungen an Deinem Arbeitsplatz vorgenommen werden, zum Schutz Deiner SS. Oder Du kannst Deine eigentliche Arbeit nicht mehr machen. Oder Dir geht es körperl. aufgrund der SS nicht so gut, dann würde ich es aber auf alle Fälle frühzeitig sagen. Frage doch einfach Deinen FA. Der wird Dir bestimmt einen Rat geben können. LG Piri


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Hallo musel! Darüber habe ich auch schon mal nachgedacht. Im Mutterschutzgesetz steht ja eigentlich drin, dass man seinen Arbeitgeben sofort informieren soll. Die Frage ist nur, macht man es wirklich sofort und man hat dann eine FG, wie geht dann der Chef damit um? Ich denke, wer eine Tätigkeit macht, die vom Mutterschutzgesetz im Falle einer Schwangerschaft verboten ist, also mit irgendwelchen schädlichen Substanzen, zu schwer heben, Nachtschicht oder so, der sollte es doch möglichst schnell sagen. Und wer eine ruhigere Tätigkeit hat, im Büro oder so, un d einfach Angst hat, es gleich zu sagen, der sollte es halt einfach noch ein wenig für dich behalten. Ich persönlich habe zwar auch einen Bürojob aber ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Chefin und könnte mir vorstellen, sie relativ zeitig zu informieren. Meine Kollegen allerdings nicht. Ich glaube jedoch, es würde auffallen, wenn ich von einem Tag zum anderen aufhöre zu rauchen, denn das habe ich mir felsenfest vorgenommen. Bin ja mal gespannt, wie die anderen darüber denken. Liebe Grüße gosi


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Hallo! ich war bisher schon 2x schwanger, hatte aber leider 2x MA (9.+10.SSW). Ich hab meinen AG nicht informiert. Bei mir kam aber dazu, dass man bei mir nie was gesehen hat außer einer Fruchthöhle, so dass ich warten wollte, bis ich den Embryo gesehen habe und dann wollte ich es erzählen, soweit ist es aber leider nicht gekommen.... LG Katja


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Ich würde mir das Attest erst nach 3 Monaten ausstellen lassen (hat meine FA bei ner Freundin auch gemacht) Da ich einen Bürojob im CC habe ist der Schutz nicht so interessant für mich. Honey


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Hallo Musel! Ich hab mir darüber auch schon gedanken gemacht, leider war ich noch nicht in der Situation. Ich würde auch versuchen, bis nach der kritischen Zeit zu warten, um den Fragen bei einer möglichen FG aus dem Weg zu gehen. Ich hab auch einen sooooo furchtbar neugierigen Chef. Nur, man weiß nicht, ob man es so lange verheimlichen kann...bei manchen Frauen sieht man sowas ja sofort, bei anderen gar nicht. Ich hoffe, dass ich erst mal in die Lage komme und entscheide dann. LG BIene


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Habe es meinem direkten Vorgesetzten sofort erzählt, dem übergeordneten Chef nach der 12. SSW. Gruß Sabine


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Hallo! Ich bin auch schon am hin und her überlegen, wie ich es beim nächsten Mal machen werde. Bei meiner 1.SS konnte ich es ziemlich bald nicht mehr verheimlichen, da ich an starkem Erbrechen litt. Ich kam dann auch bald ins KH, wo ich bis zur FG (17.SSW) blieb. Ein halbes Jahr später war ich wieder schwanger und mich graulte davor, es meiner Chefin zu sagen. Da ich in einer Apotheke arbeite, musste ich aber mit der Sprache raus rücken noch bevor meine Ärztin die SS bestätigt hatte, denn es gibt einige Stoffe, mit denen man als Schwangere nicht arbeiten darf und ich habe es nicht immer geschafft mich vor diesen "schädlichen" Arbeiten zu drücken. Da unser ganzes Labor irgendwie nach Gift riecht, werde ich mir beim nächsten Mal ein individuelles Beschäftigungsverbot für alle Laborarbeiten ausschreiben lassen. Ich hatte erst überlegt, ob ich mich am Anfang einfach krank schreiben lasse und nicht sage, was mit mir los ist, aber es ist ja irgendwie auch ein finanzielles Problem, denn der Arbeitgeber zahlt ja nur sechs Wochen und die hebe ich mir lieber für andere Wehwehchen auf. Wenn ich damit meine SS nicht gefährden würde, würde ich es aber so spät wie möglich sagen. Jenny