Elternforum Erster Kinderwunsch

Wann hormonelle Unterstützung

Wann hormonelle Unterstützung

Dudesers

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Mein Mann und ich haben beschlossen jetzt mit dem versuchen zu starten. Meine 2. Zyklushälfte ist mit 7 Tagen viel zu kurz. Woran das liegt wurde nie getestet, denn es hieß erst bei kinderwunsch. Ich bin jetzt umgezogen und muss mir (sowieso) einen neuen FA suchen. Sollen wir es erst Mal soversuchen oder direkt zum Arzt und Progesteron verschreiben lassen?


Riverlea

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Antwort auf Beitrag von Dudesers

Es wurde dir ja bereits geraten, bei Kinderwunsch zu schauen, woran es liegt, dass die zweite Zyklushälfte verkürzt ist. Da gibt es ja verschiedenste Ursachen. Die Chancen, aktuell schwanger zu werden, sind aufgrund dessen eventuell eingeschränkt. Ich würde direkt einmal zum Gyn gehen. Das lohnt sich denke ich sowieso, wenn man beschließt, mit dem Üben zu starten. Die Ärztin/ der Arzt kann dich allgemein beraten, Folsäure verschreiben, deine Impfungen checken, ob du rundum geschützt bist. In der SS kann man nämlich bestimmte Impfungen nicht mehr durchführen. Bei mir fiel bspw auf, dass mir eine Rötelnimpfung fehlte. Ich wünsche euch viel Spaß und viel Erfolg auf dem Weg zu eurem Wunschkind! Alles Liebe, Lea


Dudesers

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Antwort auf Beitrag von Riverlea

Danke für die antwort! Ich bin mit meinen Impfungen sehr sorgsam und muss mir zumindest darüber keine Gedanken machen, aber sehr guter Tipp!


Bela66

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Antwort auf Beitrag von Dudesers

Wenn Du bereits drei oder vier sauber geführte Kurvenblätter hast (Basaltemperaturkurve), wo die kurze zweite Zyklushälfte gut zu sehen ist, würde ich sofort zum Arzt gehen und die Blätter mitbringen. Falls nicht, würde ich jetzt damit anfangen, vier Zyklen lang zu messen, das ist für den Arzt sehr hilf- und aufschlussreich. Bei echter, starker Gelbkörperschwäche (Progesteronmangel) hilft die Gabe von künstlichem Progesteron nicht gut. In Studien konnte sie die Schwangerschaftsquote nicht erhöhen. Grund ist, dass die eigentliche Ursache des Progesteronmangels davon nicht behoben wird. Und die liegt in einer schlechten Eireifung in der ersten Zyklushälfte. Nur nach guter Eireifung bildet sich nach dem Eisprung aus dem leeren Restfollikel auch ein kräftiger Gelbkörper. Therapie der Wahl ist daher Clomifen. Dieses optimiert die Eireifung (auch bei regelmäßigem Eisprung!) und sorgt für eine stabile zweite Zyklushälfte, die 14 bis 16 Tage lang ist. Hat bei mir selbst (Gelbkörperschwäche) sehr gut geholfen, im zweiten Versuch. Übrigens ist Clomifen keine hormonelle Unterstützung. Sondern es ist ein Mittel, dass die körpereigene Produktion der nötigen Hormone anregt und erhöht. LG


Dudesers

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Antwort auf Beitrag von Bela66

Danke für die ausführliche Antwort! Ich habe jetzt einen Termin zur Beratung ausgemacht. Ich beobachte meinen Zyklus mit der Temperatur seit absetzen der Pille letzten Dezember sodass ich die super vorlegen kann.