Mitglied inaktiv
hallo an alle ich hab vielleicht eine dumme frage und vielleicht ist sie schon mal beantwortet worden (sollte manchmal aufmerksamer lesen ). Es geht um den Mittelschmerz. Naja, blöd gefragt. Wo tuts denn da weh ? ist es eher im Bauch oder ziepts in der brust oder wo noch ? Ich frage mich die ganze zeit, ob ich vielleicht den ES mit dem Mittelschmerz verwechsle.... Danke für eine Antwort auf doofe Frage Nicole
also ich hoffe dies hilft Dir weiter: Viele Frauen berichten vom sogenannten Mittelschmerz, auch als Intermenstrualschmerz bekannt. Es handelt sich beim Mittelschmerz um einen etwa in der Zyklusmitte auftretenden Schmerz, der sehr unterschiedlich beschrieben wird: als kurz dauernder oder länger anhaltender, manchmal einseitiger Schmerz, manche Frauen beschreiben ihn auch als ein Stechen oder Ziehen . Wahrscheinlich zeigt der Mittelschmerz den Follikelsprung an. Es gibt aber keine Untersuchung, die beweisen konnte, das eben dieser Mittelschmerz notwendig mit dem Eisprung im Zusammenhang steht. Mittelschmerz Er zieht, er sticht und er tut weh - der Mittelschmerz. Seit rund 150 Jahren ist dieser Schmerz in der Literatur bekannt. Zur Zyklusmitte, etwa zur Zeit des Eisprungs kommen die Symptome, die vom Blähgefühl über stechende, einseitige Schmerzen bis hin zum völlig verkrampften Unterbauch reichen. Es kann Minuten dauern oder auch mehrere Tage. Das ist nicht nur von Frau zu Frau verschieden, sondern auch von Zyklus zu Zyklus. Übrigens: Weil wenige Frauen wegen akutem Mittelschmerz in eine Klinik kommen, wird der einseitige Mittelschmerz auf der rechten Seite manchmal mit einer Blindarmentzündung verwechselt. Falls sie also manchmal Mittelschmerz haben, sollten sie in einem solchen Fall bei Verdacht auf Blindarmentzündung ihre Ärztin oder ihren Arzt informieren. Wen trifft es? Grundsätzlich kann jede Frau, die einen Eisprung hat, auch Mittelschmerz bekommen. Nach Schätzungen von Expertinnen und Experten sind rund 40 % aller Frauen mit Eisprung vom Mittelschmerz betroffen. Die Ursache? Darüber gibt es nur Theorien. Eine davon erklärt den Mittelschmerz mit dem Wachstum des Eibläschens oder des Follikels. Er wächst bis zu einer maximalen Größe von zwei Zentimetern und dehnt dabei das umschließende Gewebe, das könnte einen Spannungsschmerz verursachen. Auch die Kontraktionen der Muskelfasern um den Follikel könnten eine mögliche Ursache sein. Eine andere Theorie beschreibt das Platzen des Eibläschens und die Reizung des Bauchfells durch die aus dem Follikel austretende Flüssigkeit als möglichen Grund für den Mittelschmerz. Die vierte Theorie vermutet die Kontraktion des Eileiters hinter dem Mittelschmerz. Bereits vor dem Eisprung nimmt diese Kontraktion durch den Östrogenanstieg zu, um später das fruchtbare Ei zur Gebärmutter zu transportieren. Für jede dieser Theorien spricht einiges, aber geklärt wurde die Ursache des Mittelschmerzes bisher nicht. Was hilft? Wärme Ob Wärmflasche, Sauna oder Dinkel-Kissen - Wärme wirkt entspannend auf die Muskulatur. Magnesium Präparate mit Magnesium haben eine ähnliche, krampflösende Wirkung. Übrigens: Auch in Bananen ist relativ viel davon enthalten. Homöopathie Eine Alternative zu den herkömmlichen Schmerzmitteln bietet die Homöopathie. Die Allgemeinmedizinerin und Homöopathin Dr. Ingrid Resch (Dr.Ingrid.Resch@onlinemed.de) aus Oldenburg ist Allgemeinmedizinerin und Homöopathin mit gynäkologischer Ausbildung. Sie empfiehlt folgende Mittel: Belladonna D 12 ODER Chamomilla D12 ODER Pulsatilla D12. Im Akutfall morgens und abends je zwei Kügelchen nehmen. Aber eigentlich ist Mittelschmerz in der klassischen Homöopathie nur eines von vielen Symptomen. Es wird mit anderen Symptomen wie etwa Ängstlichkeit, kalten Füßen oder Neurodermitis zu einem Gesamtbild zusammengesetzt - zur so genannten Konstitution. Und diese Konstitution wird dann behandelt. Allerdings sollten die betroffenen Frauen dazu ein/e ausgebildete/r Homöopath/in aufsuchen. Schmerzmittel Für stärkere Schmerzen - hier werden die gleichen Schmerzmittel eingesetzt wie beim Periodenschmerz: sie enthalten den Wirkstoff Ibuprofen.