Mitglied inaktiv
Hallo Mädels, möchte heute mal von euch wissen, ob ihr euch im Zuge von euren KIWU-Behandlungen schon mal "aktiv" damit bescbäftigt habt, evtl. kein Kind zu bekommen zu können und wie euer Leben dann aussehen könnte? (Alternativen - blödes Wort) Ich frage mich das nämlich momentan, weil ich überlege, wieviel man aushalten kann und was man alles auf sich nehmen sollte. Habt ihr schon mal über Adoption oder über ein Pflegekind nachgedacht? Ich habe mich gestern mal im Internet schlau gemacht, aber eine Adoption in Deutschland ist zu langwierig und mein Männe ist mit 38 zu alt und eine Auslandsadoption scheint mir auch sehr kompliziert. Was haltet ihr von einem Pflegekind auf Dauer? Meine Freundin hat eines (die Mutter ist drogenabhängig) und das ganze läuft eigentlich sehr positiv, bis auf die Ängste, das einem das Kind wieder weggenommen werden kann. Freue mich sehr über eure Meinungen. Eure Doro
....es ist viel leichter ein Kind im Ausland zu adoptieren gerade in der Ukraine oder in Rumänien dauert das im Regelfall nur 9 bis 12 Monate. Und das ist dann auch völlig legal ! Es gibt tolle internetseiten hierzu ! Mein Mann und ich haben gesagt, dass wir nächstes Jahr aktiv eine Adoption anstreben werden, falls unser eigenes Baby wirklich nicht kommen sollte. Wir wollen beide eine Familie und da sind auch "fremde" Kinder herzlich willkommen. Wir werden dann eine Auslandsadoption versuchen. Ohne Kinde rwill ich auf jeden Fall nicht alt werden ! LG, Jas
Hallo Doro! Ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt, aber mein Mann wollte kein adoptiertes Kind, war strikt dagegen. Wenn es mit unserem Lukas nicht doch noch geklappt hätte, dann müsste ich mich wohl mit der Kinderlosigkeit abgeben. Aber zum Glück habe ich ihn! Ich selbst könnte mir gut vorstellen ein "fremdes" Kind zu lieben und groß zu ziehen! ... auch eines aus dem Ausland. Wenn ihr beide davon überzeugt seid, dass ihr ein "fremdes" Kind lieben würdet wie ein eigenes, dann würde ich dir dazu raten. Falls du dann doch noch ein eigenes Kind bekommst, was wohl häufig der Fall ist, da die Paare entspannter werden, wenn sie sich für Adoption entschieden haben, dann hättet ihr gleich eine richtig "große" Familie. Wäre doch auch schön, oder? Liebe Grüße! Tina
Hallo Doro, wir hatten unsere erstes Gespräch beim Jugendamt bereits - wir wollten uns da einfach informieren, weil wir eigentlich an ein Pflegekind gedacht hatten. Davon wurde uns aber abbgeraten , weil auch ein Risoko besteht, dass man das Kind wieder abgeben müsse. Das Ganze war 1995 innerhalb unsere Kiwu-Behandlung und ... just im nächsten Zyklus wurde ich schwanger mit Zwillingen. Die sind nun fast 5 Jahre alt. Heute denke ich, dass wir uns damals so langsam von unserem Kinderwunsch gelöst haben, auch annehmen konnten eine Ehe ohne Kinder zu führen. Wir wollten nur Inseminationen machen, alles andere wäre aus ethischen Gründen für uns niemals in Frage gekommen. Ich will ddarauf jetzt nicht näher eingehen, es war für uns einfach nicht dran. Aber ich schweife vom Thema ab. Der Gedanke an Adoption ist sicher nicht verkehrt. Alles Liebe und Kopf hoch. Tschüss Antje.
Hallo Doro, ich hatte im Februar meine 1. IVF, es kam zu einer (nicht intakten) SS, an der ich noch heute, 3 Monate später, laboriere. Sofort nach dem Blutergebnis war klar, dass es nicht richtig geklappt hat. Nach den anfänglichen Tränen haben wir unser Bewerberpaket ans Jugendamt geschickt und hatten am 07.05. unser zweites Gespräch. Bei uns wird es, wenn überhaupt, auf eine Auslandsadoptin hinauslaufen. Bei einer seriösen Vermittlung bist Du sicher gut aufgehoben. Wir haben Freunde, die jetzt Kinder aus Kolumbien über Ada adoptiert haben. Sie wurden sehr gut vor Ort betreut. Uns beruhigt es, zu wissen, dass wir noch eine weitere Möglichkeit haben, ein Kind zu bekommen. Zumal ich im Moment noch nicht absehen kann, wann ich den nächsten Versuch starten kann. Suse
Hallo Doro Ich hatte in den letzten Tagen deine Postings verfolgt und mir tut das alles schrecklich leid. Drücke dir aber noch beide Daumen, vielleicht wird ja doch noch alles gut. Ich kann dich sehr gut verstehen, zumal ich selber schon 2 FGs hatte und mir jetzt schon vor der nächsten SS "graut". Einerseits wünscht man sich, dass endlich der SS-Test positiv anzeigt und wenn es dann so ist, dann kommt die Angst. Über das Thema Adoption hatten wir auch schon nachgedacht, sind allerdings nie über die Diskussion hinaus gekommen. Ich glaube, ich hätte damit keine Probleme. Mein Mann, von Natur aus skeptischer, ist da vorsichtiger. Irgendwie hoffen wir halt beide, dass es doch noch klappt. Wenn allerdings die nächste SS wieder in eine FG endet ... keine Ahnung was dann ist. 4. Versuch oder sind wir uns dann endlich einig zum Thema Adoption oder versuchen wir ohne Kinder glücklich zu werden ... Ich weiß es im Moment nicht. Leider arbeitet auch die Zeit gegen uns. Ich drück dir auf alle Fälle beide Daumen und falls du reden möchtest, kannst du mich gerne anmailen.