Mitglied inaktiv
Hallo zusammen! Ich bin bis jetzt immer eine stille Teilnehmerin in diesem Forum gewesen! In jedem 2. Beitrag geht es da irgendwie um`s Temperaturmessen!Heute hatte ich nämlich einen Termin bei meinen FA, wegen meines Kinderwunsches! Das 1. Mal.(Wir üben unbewußt seit ca. 1,5 Jahren, bewußt seit 6 Monaten) Da ich persönlich von dieser Methode auch nicht sehr viel halte, und ihm dies auch gleich gesagt habe, meinte er nur, so etwas wäre ihm gar nicht in den Sinn gekommen! Das Temperaturmessen sei doch eine Methode aus den 50iger Jahren! Für was gäbe es denn heutzutage den Ultraschall!?! Ich habe auch schon mal ca. 2 Wochen gemessen, hatte jedoch immer die selbe Temperatur? Wieso schwört Ihr so auf diese Methode? Interesiert mich rein Interessehalber, weil mein FA heute so abwertend über dieses Temperaturmessen sprach. Viel GLück noch beim Üben! Grüße Dani
gleich US. Allerdings habe ich diese Methode auch aufgegeben, weil ich vom Lebenswandel nicht dafür geeignet bin.... Petry
Natürlich ist das eine alte Methode. Sie wurde vor Erscheinen der Pille angewendet. Aber auch heute noch von Frauen, die streng katholisch sind. Papst sagt ja, dass die Pille Teufelszeug wäre usw.. Ich betrachte sie als natürliche Empfängnisplanung. Schließlich kann ich daran meinen ES erkennen und ob er überhaupt stattgefunden hat. Ohne, dass ich jede Woche zum US rennen muss, um zu gucken, ob gerade ein Ei heranreift. Außerdem bekommt man auch von vielen FÄ erstmal die Aufgabe, regelmäßig Temperatur zu messen, falls es schon längere Zeit nicht klappt. Am Kurvenverlauf lassen sich mögliche Hormonschwächen erkennen und ob überhaupt ein ES stattgefunden hat. Wann bzw. zu welchem Zeitpunkt Deines Zyklus hast Du denn gemessen? 1.oder 2. ZH? Und wichtig: immer vor dem Aufstehen, immer zur gleichen Zeit! Grüsse Cathi
Hallo Dani, ich persönlich finde die Aufwach-Temperatur messen ganz sinnvoll, da man so genau feststellen kann, wann und ob man einen Eisprung hat - und dementsprechend zum richtigen Zeitpunkt "üben". Und auch wenn es dann immer noch nicht klappt, kann der behandelnde Frauenarzt schon anhand der Aufzeichnungen sehen, ob da was nicht stimmt. Es gibt auch gute Ratgeber über NFP (Natürliche Familienplanung), wo man die fruchtbaren Tage mit Temperaturmessungen und Schleimbeobachtung feststellen kann. Wenn Du mit Deinem Frauenarzt und seiner Einstellung nicht so zufrieden bist, dann hole Dir doch mal eine Meinung von einem anderen. Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute, daß es bald klappt :) Alexandra
Hallo Dani, kann ich mir gut vorstellen, daß manche Ärzte die Temperaturmethode für altmodisch halten und Ultraschall bevorzugen. An der Temperaturmethode können sie nämlich nichts verdienen. Es ist ja wirklich toll, was man mit der heutigen Technik so alles machen kann, aber wenn ich die Möglichkeit habe die Abläufe in meinem Körper erst mal mit ganz einfachen Mitteln und ohne große Kosten beobachten zu können, dann ziehe ich das der modernen, aber auch teuren Technik erst mal vor. Wenn ich merke, daß bei mir etwas nicht stimmt, kann ich immer noch auf Ärzte und ihre Hilfsmittel zurückgreifen. Erst einmal versuche ich es lieber auf eigene Faust und mit Hilfe von Tips aus diesem Forum. Dir auch viel Spaß beim üben Steffi
hat mein FA auch gesagt. Er meinte, daß man sich mit dieser ständigen messerei viel zu sehr unter Druck setzt. Wenn es nach meinem Arzt ginge, sollte man gar nicht viel unternehmen, außer Mönchpf. er meint je weniger man unternimmt, desto freier ist der Kopf und um so einfacher ist es schwanger zu werden. Grüße Alexandra
Ich denke auch, daß es übertrieben und zu teuer wäre, wenn Frauen "nur so" andauernd zum Ultraschall laufen um ihren Eisprung herauszufinden. Der US ist sinnvoll, wenn man eine Störung vermutet oder wenn man durch eine künstliche Befruchtung schwanger werden will ... Die Temperatur ist übrigens lange Zeit gleich (oder nur geringe Schwankungen). Kurz nach dem Eisprung steigt sie an, um dann für den Rest des Zyklus wieder (halbwegs) gleich zu sein - nur eben höher als in der ersten Zyklushälfte. Mir hat die Temperaturmethode schon sehr viel gebracht. Ich hatte im November eine Fehlgeburt und wartete auf meine nächste Mens. Ich rechnete eher nicht mit einem Eisprung in dem Zyklus unmittelbar nach der FG. Trotzdem habe ich (zwar etwas unregelmäßig aber doch) meine Temperatur gemessen. Plötzlich war sie angestiegen, was bedeutet, daß ich kurz vorher einen Eisprung hatte. Prompt wurde ich auch gleich noch schwanger. Aufgrund dieser Information war es dem Arzt möglich, den Geburtstermin zu berechnen. Meine "letzte Regelblutung", wie sie sonst sehr oft zur Berechnung herangezogen wird, hatte ich ja Monate zuvor (noch bevor ich das erste mal schwanger war; dazwischen lagen einige Wochen Schwangerschaft und die Fehlgeburt).
Hallo Dani Blödsinn würde ich nicht sagen. Man darf sich nur nicht wegen jeder Abweichung verrückt machen. Ich messe seit 3 Monaten meine Temperatur. Einfach auch deshalb, weil ich selber mal wissen wollte, wann genau mein ES stattfindet. Nach diesem Zyklus werde ich aber das Thermometer wieder in die Ecke lege - 3 Monate sind genug. Das Messen hat nämlich einen großen Nachteil, man denkt viel mehr über eine evtl. Schwangerschaft nach und macht sich viel mehr verrückt und ist dann um so mehr enttäuscht, wenn es wieder nicht geklappt hat. Unser Kinderwunsch ist jetzt auch schon 1 1/2 Jahre alt. Allerdings war ich schon mal kurz schwanger, endete aber mit einer FG (Ursache unbekannt).
Hallo! Danke für Eure Antworten! Fand ich sehr Interessant!!! Am Mittwoch geh ich dann zum Ultraschall, dann sehn wir ja ob ich einen Eisprung habe! Vielleicht probier ich es (nur für mich selber) einmal, meinen Zyklus zu messen! Viel Glück Euch allen noch! Ciao Dani