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standarduntersuchungen bei künstlicher befruchtung

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hallo vielleicht weiss hier jemand ob es normal ist, einer 27-jährigen nahe zulegen eine FU durchführen zu lassen. der doc meinte eben , sie sei ja SCHON 27 und da wäre eine Fruchtwasseruntersuchung angebracht. ich meine ist die künstliche befruchtung nicht eh schon risiko genug gewesen? sie haben schon im vorfeld so viele probs gehabt, dass es bisher nichtr geklappt hat. weiss jeman ob das zu den gängigen untersuchungen gehört die man bei künstlicher untersuchung machen lässt? LG mel


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also ich hatte im januar auch eine künstliche befruchtung und bin 29 jahre, aber mein fa hat diese entscheidung uns überlassen. er hat aber nicht gesagt, dass wir die fruchtwasseruntersuchung machen lassen müssen. lg bine ps: er meinte nur dass es ärzte empfehlen, wenn die frau 35 ist, oder es irgendwelche vorbelastungen gibt.


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Hallo! Bei uns in der Praxis ist es so, daß meine Chefin die Schwangeren darauf anspricht, daß es eine FU gibt. Aber bei Frauen unter 35 ist es nicht nötig, da das Risiko nicht sehr hoch ist. Auch eine Künstliche Befruchtung spielt keine Rolle. Ich würde sie nicht machen lassen, weil mir das Risiko zu hoch wäre. Bei meiner 2.FG wurde festgestellt, daß das Mädchen einen schweren Chromosomenschaden hatte und man riet uns bei der Schwangerschaft mit meiner Tochter zu einer FU.Ich habe sie nicht machen lassen, sondern nur den Triple Test und die Nackenfalten Messung. Und es war alles in Ordnung. Wenn bei Dir oder bei Deinem Partner in der Familie keine Behinderungen sind würde ich es nicht machen. Ich wünsche Dir alles Gute! Liebe Grüße Steffi mit Ann-Kathrin und 3***im Herzen


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So viel ich weiß, hat man durch künstliche Befruchtung kein höheres Risiko für ein behindertes Kind, abgesehen davon, daß die Frauen im Schnitt älter sind, aber das ist ja hier nicht der Punkt. Ich finde es ganz schön heftig, wenn einer 27-jährigen (!!!) diese Untersuchung nahegelegt wird. In diesem Alter ist ja wohl das Risiko, das(wahrscheinlich gesunde) Kind durch die FU zu verlieren um ein Vielfaches größer als überhaupt ein behindertes Kind zu bekommen. Abgesehen davon will ja längst nicht jede Frau in so einem Fall überhaupt abtreiben. Ich habe den Eindruck, daß die Ärzte oft mal eben eine FU empfehlen (meine Ärztin hat mir das damals angeboten, als ich mit 26 schwanger war), ohne daß die Frau WIRKLICH genau informiert ist (Risikoabwägung, sinnvolle Konsequenz). Manche Frauen müssen sich sogar rechtfertigen, wenn sie mit über 35 die FU ablehnen. Eine Frechheit. Also: zuallererst überlegen, ob man ein behindertes Kind unter keinen Umständen haben will. Falls man zu dieser Entscheidung kommt, sich mal wirklich die Risiken von einer FU der einer Behinderung gegenüber stellen lassen und überlegen, ob man bereit ist, dieses Risiko wirklich einzugehen. Allein die SS "unbesorgt" verbringen zu können ist meiner Meinung nach kein Grund für eine FU. Dafür ist das Risiko mit 0,5 % einfach zu groß. Kommt eine Abtreibung nicht in Frage, so kann man sich auch die ganzen ungefährlichen Vor-Untersuchungen (Triple-Test, Nackentransparenz sparen), das hat dann keinen Sinn. Alles Gute Claudia


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Hallo, ich weiß nicht ob ich dir zu oder abraten soll. Meine beiden Kinder sind durch IUI entstanden. habe bei beiden Kindern die FU machen lassen. Nach der FU alles iO. Bei dem kleinen habe ich auch eine machen lassen war auch alles i.O.. mario ist dann mit 7 wochen zufrüh auf die Welt gekommen. hatte eine Sepsis und eine Meningitis die man nach 2Tagen festgestellt hat. Nach 15 Tagen wurde festgestellt das durch die Meningitis der kleine Gehörlos ist.Er ist jetzt 31/2 Monate und trägt ein Hörgerät. Ich will damit nur sagen das man auch bei einer FU nicht alle Bhinderungen feststellen kann. Dazu kommt noch das ja eigentlich bei einer künstlichen Befruchtung schon im Vorfeld alle Spermien mit Defekten aussortiert weden. " Die guten ind Töpfchen die Schlechten ins Kröpfhen. Viele Grüße Silke


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ich wurde 2 mal durch IVF Schwanger, war bei mehreren FA´s in Behandlung, niemand wollte mir trotz des "hohen" Alters von 31 eine FU andrehen. Standart, wenn man möchte ab 35 Jahren. Kommt meiner Meinung nach nur in Frage wenn man auf jeden Fall "verhindern" möchte das ein Behindertes Kind zur Welt kommt.