Mitglied inaktiv
Hallo, meine Geschichte soll Hoffnung geben an alle, die mit Sterilitätsproblemen kämpfen. Vor ca. 2 Jahren haben wir uns mit meinem Freund entschieden, ein Baby zu bekommen. In unserem Freundenkreis war es plötzlich wie ein Virus, alle Frauen waren schwanger, nur bei uns klappte es nicht so schnell. Im ersten halben Jahr waren wir noch entspannt, die Statistiken sagen, es klappt bei 90% der Paare im ersten Jahr. Leider gehörten wir nicht zu dieser Mehrheit. Nach über einem Jahr empfahl mir meine Frauenärztin eine Bauchspiegelung zu machen. Parallel sind die Spermien meines Freundes vom Urologen untersucht worden. Das Ergebnis der Bauchspiegelung war, dass ich ein doppeltes Sterilitätsproblem habe. Ein Eileiter ist nicht durchgängig und zusätzlich wurde Endometriose diagnostiziert. Einige Endometriose-Herde wurden sofort entfernt. Der OP-Arzt war ziemlich pessimistisch im Hinblick auf eine mögliche natürliche Befruchtung, trotzdem sollten wir weiterhin im nächsten halbes Jahr probieren natürlich ein Kind zu bekommen. Sollte dies nicht zu dem gewünschten Erfolg führen wäre eine In-vitro Fertilisation nicht zu vermeiden. Dies war ein Schock für uns!!! Leider hat es die folgenden Monate wieder auf natürlichem Wege nicht geklappt, so dass wir wie empfohlen im nächsten Kinderwunschzentrum uns beraten lassen haben. Die Analyse des Reproduktionsmediziners war ernüchternd. Die Chancen auf natürlichem Wege schwanger zu werden lagen bei max. 7% pro Zyklus anstatt normalerweise 30%. Seine Empfehlung war ganz klar die In-vitro Fertilisation. Dies hatten wir befürchtet. Die zweite Möglichkeit einer Hormonbehandlung hat er aufgezeigt aber mit wenig Aussicht auf Erfolg versehen. Da wir im März einen lang Urlaub geplant hatten, wollten wir das Thema 'in vitro' und Hormonbehandlung bis auf unsere Rückreise auf Eis legen. Um keine Zeit zu verlieren haben wir uns bereits die Hormone beschafft um direkt nach dem Urlaub mit dem ersten Schritt zu beginnen. Nach dem Urlaub wartete ich auf meine Periode, um mit der Hormonbehandlung zu beginnen. Aber Überraschung: die Periode kam nicht, ich bin im Urlaub schwanger geworden :-) Wir werden nie wissen, wie dieses Wunder passiert ist aber es sollte eine positive Botschaft sein an alle, die von der Medizin negative Diagnosen erhalten haben. Die Natur kann uns immer überraschen! Ich bin derzeit in der 37.Schwangerschaftswoche und wir freuen uns beide bereits riesig auf unser geliebtes Baby. LG Oceane
Hallo Oceane! Erstmal
na toll, mein ganzer Text ist weg.... Also! Erstmal Danke für Deine aufbauenden Worte! Ich finde es ganz toll, dass Du uns geschrieben hast, denn deine Geschichte macht Mut! Ich bin extra schon nicht mehr so häufig ins Forum, da mich die Mädels alle sehr traurig und auch ängstlich stimmen- auch wenn sie nichts dafür können--um gottes willen!- Aber das manche schon so lange auf ihr Wunschkind warten müssen ist halt eine traurige sache. Seitdem ich nicht mehr verhüte sind meine Gefühlsregungen eh eher sensibel- noch mehr als vorher-und dann können die "wartegeschichten" schon Angst bereiten. Aber durch Deine Geschichte verstreust Du Mut und verjagst Ängste- Danke Dir! Dirk und ich üben zwar noch nicht lange, aber man weiss es ja nicht und ich wünsche keinem lange Wartezeiten! Wir versuchen aber auch, da nicht ständig drüber nachzudenken, denn dann klappts vielleicht ja doch in nächster Zeit- schaun wir mal! Tja, leider sind all meine Worte weg.. und ich weiss nicht mehr genau, was ich schrieb- nur, dass ich Dir, liebe Oceane, viel viel Glück für Dioch und deine kleine Familie, welche ja dann bald erstmal komplett ist, ganz viel Glück! Ich gönne es dir, wenn man das mal so sagen darf, aus vollstem Herzen! Viele liebe Grüße, Tanja