Mitglied inaktiv
Hallo Ihr Lieben, wollte Euch nur mal sagen, dass ich froh bin, dass es Euch und dieses Forum gibt. Schaue in regelmäßigen Abständen hier rein und es tröstet mich ungemein, dass es noch andere gibt, bei denen es mit dem Schangerwerden nicht so klappt (wobei ich Euch ebenso wie mir wünsche, dass sich das gaaanz schnell ändert). Zu mir: bin 32, habe schon einen Sohn und nachdem es mit ihm so schön ist und Spaß macht, haben wir entschieden, dass wir auf jeden Fall noch ein zweites Kind haben möchten. So richtig engagiert probieren wir es aber erst seit einem halben Jahr und nichts passiert, gar nichts. Anfangs war ich noch völlig gelassen, aber langsam werde ich nervös, auch weil ich nicht möchte, dass der Abstand zwischen den Kindern zu groß ist und ich weiß, dass mein Kleiner sich ein Geschwisterchen wünscht und sich sehr freuen würde. Werde von Mal zu Mal enttäuschter, wenn ich meine Tage bekomme, war aber nie wirklich überrascht, da ich nie das gefühl hatte, dass sich was tut. Diesen Zyklus war es ganz anders und sah richtig gut aus, wir hatten Muse in Ruhe und an den richtigen Tagen zu üben und irgendwie ging es mir in den letzten Tagen phantastisch, ich kann das auch nicht beschreiben, ich war supergut gelaunt, hatte viel Energie, habe viel erledigt. Es war, als könnte ich Bäume ausreißen. Irgendwie dachte ich, hey, es hat geklappt, da ist was passiert. Und nun habe ich gestern aus dem Nichts Blutungen bekommen, am 19. ZT. Dabei habe ich IMMER einen Zyklus von exakt 28 Tagen, Mens kündigt sich davor auch immer mit Bauchschmerzen an. Ich war echt erschrocken. Habe mir dann schön geredet, dass es sich vielleicht um eine Einnistungsblutung handelt, isses aber nicht, blute heute auch schon den ganzen Tag, sind also meine Tage, eben viel zu früh. Rede mir nun natürlich ein, dass ich nicht ss werde, weil mit meinem Unterleib irgendwas nicht stimmt, gehe im Januar zur FÄ. Im Bekanntenkreis habe ich ausschließlich Menschen, die sobald sie nur an Kinderwunsch denken auch schon schwanger sind. Wir thematisieren das natürlich nicht so, dass es bei uns nicht klappt, aber da wir immer gesagt haben, dass wir kein Einzelkind möchten, werden wir natürlich immer wieder darauf angesprochen und dann kommen Kommentare wie "Mensch, Ihr müßtet doch wissen, wies geht". Manchmal macht mir das auch gar nichts aus, manchmal muß ich aber schon schlucken. Ich bin schon soweit, dass ich die Schwangeren im Freundeskreis meide, weil ich wehmütig werde, wenn ich ihre Bäuchlein sehe. Da unser Sohn damals ein Unfall war, sehne ich mich umso mehr nach einem Wunschkind. Ich konnte mich damals die ganze SS nicht auf ihn freuen, jetzt, da ich weiß, wie wunderschön es ist, ein Kind zu haben, wäre das alles anders... Sorry, dass ich Euch zutexte. Bin froh, dass Ihr da seid! Ich halte Euch alle ganz fest die Daumen. Wer von uns nicht schwanger unterm Weihnachtsbaum sitzt, wird bestimmt im nächsten Jahr zum Walroß mutieren!