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Stimmt es, dass die Einnahme von Jodit und Fohlsäure die Chancen einer Schwangerschaft erhöhen?
"GEKLAUT" bei 9monate.de: Folsäure ist ein Vitamin aus der B-Reihe (Vitamin B8). Es ist wichtig für den gesamten Stoffwechsel, das blutbildende System und das Nervensystem. Folsäuremangel ist der in Europa und Nordamerika häufigste Vitaminmangel. Im Stoffwechsel hat Folsäure eine zentrale Position: Es ist wichtig für Aufbau und Reparatur der Nukleinsäuren, also der Erbinformation, im Bereich der Blutbildung und der Nervenfunktionen. Ein Mangel an Folsäure vermindert die Empfängnisbereitschaft und führt zu Wachstumsstörungen im Mutterleib. Die Gefahr von Fehlbildungen und Fehlgeburten ist bei einem Mangel von Folsäure deutlich erhöht. Eine gute Versorgung mit Folsäure in der Frühschwangerschaft mindert deutlich das Risiko für Neuralrohrschäden, d.h. einen offenen Rücken des Kindes. Ein kombinierter Mangel an Folsäure und Vitamin B12 kann Störungen der Eierstockfunktion bis zur Unfruchtbarkeit bewirken. Das Spurenelement Jod wird für die Produktion der Schilddrüsenhormone benötigt. Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen beeinträchtigt die Stoffwechselfunktionen, die Betroffenen werden schwerfällig und träge, frieren rasch und sind antriebsarm. Auch die Fruchtbarkeit von Mann und Frau und das seelische Befinden werden durch die Schilddrüsentätigkeit beeinflußt. Im Wachstum von Jugendlichen werden die körperliche Entwicklung sowie die Reifungsprozesse des Gehirns und damit verbunden die intellektuelle Leistungsfähigkeit von den Schilddrüsenhormonen beeinflußt. Die Jodversorgung werdender Mütter kann einen Einfluss auf die sich entwickelnde Intelligenz des Kindes haben. Jodmangel beeinträchtigt die Entwicklung des ungeborenen Kindes weitreichend. Als Folge eines Jodmangels kommt es zu einem Mangel an Schilddrüsenhormonen. Auf diesen Hormonmangel wiederum reagieren die Nerven- und Gehirnzellen des Kindes im Mutterleib insbesondere während der frühkindlichen Entwicklung empfindlich, stellten die Forscher fest. Obwohl der Hormonmangel der werdenden Mütter meist nicht so stark ausgeprägt ist, dass klare Anzeichen zu erkennen sind, kann er dennoch ausreichen, um den Intelligenzquotienten der Kindern deutlich fallen zu lassen.
danke