Mitglied inaktiv
Hallo! Vor zwei Jahren, nach einem Jahr erfolgloser Versuche schwanger zu werden, habe ich hier oft geschrieben und mich total fertig gemacht, weil es nicht geklappt hat. Dann war mir das hier im Forum zu viel, und ich habe gar nicht mehr mitlesen können. Ab dem Zeitpunkt, als klar war, dass ich eine ziemlich üble Endometriose habe und man beide Eileiter nicht aufbekommen würde, konnte ich mich entspannen, denn nun wußte ich: Das kann ja so nichts werden. Seitdem ging es mir also besser. Mein Mann und ich haben die IVF (einzige Möglichkeit) vor uns hergeschoben, denn die Hoffnung, mit IVF ein Baby bekommen zu können, ist natürlich sehr schön. Doch nun nützt alles nix mehr - wir müssen es ja mal angehen. Momentan geht es mir natürlich ganz gut, denn die Hoffnung ist ja noch da. Was aber, wenn diese dann auch vorübergeht??? Ich versuche ja, positiv zu denken, aber zwischendurch komme ich ins Grübeln. Ist jemand von Euch in ähnlicher Situation oder hat sowas schon mitgemacht oder steckt derzeit in der IVF-Behandlung? Bei uns geht es übermorgen so richtig los (3.Zyklustag, Spritzenbeginn). Freue mich über jeden Erfahrungsbericht und jede Aufmunterung. Tschüss und Danke, Traube
Hallo Du, ich habe zwar keine Erfahrungen damit, aber vielleicht hilft es ja, wenn jemand alle Däumchen drückt???? Wird schon schief gehen!!!!! Denke POSITIV das hilft vielleicht ein bisschen, schau mal man liest doch so oft Erfolgsmeldungen, warum soll es also schief gehen????? Daumen sind gedrückt!!!! Liebe Grüße Alexandra
Genau das brauche ich jetzt! Vielen Dank :-)
Hallo Traube, bin auch gerade beim 1. Versuch gelandet. Ich habe seit einer Woche die Down-Regulierung mit Zoladex hinter mir. Bei uns geht das Spritzen erst am 7 ZT los mit Puregon 200. Wenn Du möchtest, kannst Du mir auch gerne mailen unter cs_0170@gmx.de Liebe Grüße ISA
Hallo Traube, ich kann gut nachfühlen, wie es Dir jetzt geht. Bei mir war es ähnlich. Nach einigen Jahren probieren und einer Eileiter- schwangerschaft konnte ich auch nur mit Hilfe von IVS schwanger werden. Ich habe die ganze Hormongeschichte sehr gut vertragen. Die Spritzerei war halt etwas lästig. Wir hatten Glück. Unser Großer (mittlerweile 7) kam nach 2 Versuchen, unsere Zwillinge (5 Jahre) schon beim 1. Versuch. Ich konnte gottseidank recht locker an die Sache rangehen. So nach dem Motto: Entweder es klappt, oder es klappt nicht. Wenn es nicht geklappt hätte, hätten wir eben ein anderes Leben gelebt. Ich weiss, daß das vielleicht nicht ganz einfach ist, glaube aber, daß so einfacher ist, damit umzugehen. Ich drücke Euch beide Daumen, daß es bei Euch klappt. Viel Glück Irmgard
Hi Irmgard, klasse, so etwas zu lesen! Danke auf jeden Fall für Deine Antwort. Stimmt, die Spritzerei ist nicht so tragisch, allerdings war ich die letzten tage schon leicht depressiv (heute 6ter Spritzentag). Momentan bin ich sehr zuversichtlich, dass es klappt, bei einem der vier Versuche - wie gesagt, immerhin die erste realistische Chance, überhaupt schwanger zu werden. Über das weitere _will_ ich mir derzeit wirklich keine Gedanken mehr machen. Vor der Eierentnahme habe ich allerdings schon ein wenig Schiß. Wenn Du Lust hast: Ich würde mich freuen, wenn Du mir mailen würdest. Meine Adresse ist traube@gmx.de
Hallo Traube, bei mir war die Punktion nicht schlimm, da es unter Vollnarkose (ca. 10 Min.) gemacht wurde. Danach musste ich noch 2 Stunden in der Praxis bleiben. Ich habe es gut vertragen. Beim 1. Mal waren es 9 Follikel, beim 2. Mal 23 !! Ich habe den Rest dann auf Eis legen lassen. So hat man viel mehr Chancen. Man muss es zwar selber zahlen, aber das war es uns wert. (Du kannst dir ja ausrechnen, wie man dann einen ET vornehmen kann). Angeblich, soll es in einem nicht hormonell stimmulierten Zyklus eh besser klappen. Viel Glück Irmgard