Stella_Lilac
Hallo zusammen, bitte nicht lachen, aber ich habe so eine starke Spritzen/Nadelphobie, dass wir uns zwischen zeitlich sogar für die Adoption eines Kindes entschieden hatten und gegen ein eigenes Kind, da ich dachte, dass ich die ganzen Untersuchungen/Blutabnahmen in der Schwangerschaft nie überstehe. Mit der Hilfe von ganz tollen Ärzten, habe ich es tatsächlich geschafft meine Angst vor Blutabnahmen zu überwinden und habe mich jetzt rundum durchchecken lassen für unseren Kinderwunsch inkl ein paar stressfreier Blutabnahmen. Auch die Corona Impfungen habe ich beide geschafft (schwindlig geworden ist mir bei beiden, beim zweiten Mal dann aber auch schon mit viiiel weniger Angst). Meine Gynäkologin hat mir nun empfohlen noch die MMR und TDAP Impfung aufzufrischen, da ich beide nur einmal in der Kindheit bekommen habe (da hatte ich wohl auch schon Panik...). Beide Impfungen bekomme ich am gleichen Tag damit ich es hinter mir habe, habe jetzt aber irgendwie Sorge, auch vor den Nebenwirkungen, weil das so viele Impfstoffe auf einmal sind. Hat jemand damit vielleicht Erfahrungen gemacht und kann mir die Angst nehmen? Oder vielleicht auch jemand mit ähnlichen Ängsten, der sich austauschen mag? :) Liebe Grüße
Huhu :) Also ich sag mal so.. wenn der Arzt das vorschlägt wird es auf jeden Fall für den Körper machbar sein. Ich meine.. Die Babys bekommen zum Teil mehrere Impfungen an einem Tag. Ich meine, damals waren es 2 Spritzen + Schluckimpfung (ich müsste in den Impfpass meines Sohnes schauen, diesen habe ich aber gerade nicht Griffbereit ). Also jedenfalls wurde er mehrfach geimpft an einem Tag... außer ein wenig erhöhte Temperatur mit anschwellen der Einstichstelle (vielleicht auch schmerzende Beine-> weil die Babys die Impfungen in den Oberschenkel bekommen) war nicht. Das ging 1-3 Tage und gut war. Die Impfreaktionen sollte bei Erwachsenen nicht viel schlimmer sein. :) Du kennst dich selbst am besten und kannst das besser einschätzen wie du auf Impfungen reagierst. Aber ich glaube grundsätzlich spricht da nichts gegen. LG
Hallo, da Deine Spritzenphobie Dich sehr belastet und immer noch ein Hindernis darstellt, wie jetzt bei den nachträglichen Impfungen, würde ich eine Therapie machen. Phobien sind einer der häufigsten Gründe für eine Verhaltenstherapie (kurz und knackig, kein Psycho-Gelaber, keine Kindheitsforschung), und sie sind gut behandelbar. Wenn Du starke Zahnweh hast, gehst Du ja auch zum Arzt. Eine Phobie ist eine ebenso große Einschränkung, auch da ist es wichtig, sich helfen zu lassen. Du hast schon viele Jahre unnötig gelitten. Wäre es nicht schön, das Thema ganz abhaken zu können? LG
Hallo, da hast du vollkommen recht und das mache ich auch bereits :) Ich wurde vor 3 Jahren mit einer generalisierten Angststörung diagnostiziert, die durch eine Verhaltenstherapie aber Gott sei Dank nahezu vollständig aufgelöst werden konnte - zuletzt ist jetzt noch die Spritzenphobie übrig, die ich gerade vor allem durch schrittweise Konfrontation noch versuche loszuwerden :)
Ich habe vor meiner ersten Auswanderung alles nachimpfen müssen und noch neue Impfungen dazu. Das wären dann 9 Impfungen in 3 Monaten. Im Arm hatte ich einen kleinen Knubbel, der sich verhärtet hatte und ein halbes Jahr gehalten hat.....aber mir ging es gut. Alles wunderbar verkraftet Und ich hatte auch eine Spritzenphobie bis ich als Teenager mal 2 monatelang täglich eine Spritze bekommen habe. Da war dann eine Phobie keine Option mehr. Trau dich
Ich habe vor meiner ersten Auswanderung alles nachimpfen müssen und noch neue Impfungen dazu. Das wären dann 9 Impfungen in 3 Monaten. Im Arm hatte ich einen kleinen Knubbel, der sich verhärtet hatte und ein halbes Jahr gehalten hat.....aber mir ging es gut. Alles wunderbar verkraftet Und ich hatte auch eine Spritzenphobie bis ich als Teenager mal 2 monatelang täglich eine Spritze bekommen habe. Da war dann eine Phobie keine Option mehr. Trau dich