Mitglied inaktiv
Eine Frage an alle: Wer von Euch hat schon mal eine Bauchspiegelung machen lassen? Wenn ja, mit welcher Methode? (unter Vollnarkose oder per Kontrastmittel-Ultraschall) Habt Ihr Neben-/Nachwirkungen gehabt? Kennt Ihr Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden? (mein FA sagt z.B. dass bei der Ultraschall-Methode die Möglichkeit bestünde, dass es danach erst recht zu Verklebungen kommt). Wer kennt sich hier aus? Danke für Eure Antworten, LG, Muk :-)
Hallo Muk, ich habe auch schon eine Bauspiegelung gemacht bekommen. Diese war mit einer Vollnarkose. Ich muss auch sagen, das mein Doc es nur mit Vollnarkose macht. Leider kann ich dazu nicht mehr sagen. Ich hoffe diese Info hat Dir auch schon geholfen. Viele liebe Grüsse Melanie
Hallo Muk, meine Laparoskopie fand auch unter Vollnarkose statt im Krankenhaus. Nebenwirkungen kann man von dem Gas, womit Dein Bauch aufgebläht wird, bekommen, die sind aber nicht soo schlimm. Es handelt sich dabei eher um ein Ziehen im Schulterbereich!. Sonst ist das alles o.k.!! Keine Angst Martine
Hallo, ich hatte nach einer Fehlgeburt eine Ausschabung und eine Woche später eine Bauchspiegelung. Ich hatte nach der Bauchspiegelung (Vollnarkose, eine Schnitt im Bauchnabel, 2 oberhalb der Scharmbehaarung) starke Schmerzen. Bin aber trotzdem noch am selben Tag (ambulant) heimgegeangen da die Schmerzen "normal" sind nach solch einem Eingriff. Ich denke, das liegt aber auch daran, was gemacht wird. Bei mir wurde eine EileiterSS vermutet da kein kindliches Gebebe bei der Ausschabung gefunden wurde. Im Eileiter fand man dann einen Flüssigkeit, die nicht ablaufen konnte und der Eileiter wurde aufgeschnitten und alles entfernt. Danach konnte ich ein paar Tage nicht gerade laufen und ein Schnitt entzündete sich. Und ich hatte Muskelkater unter den Rippen und starke Blähungen. Kam wohl vom Gas. Ich will Dich auch nicht verunsichert, bei jedem ist das wohl anders! Da sind meine Erfahrungen zwecks Bauchspiegelung! Alles Gute Mogli
Hallo Muk, die anderen haben ja bereits genügend zur BS geschrieben. Diese wird meines Wissens immer mit Vollnarkose und einem kleinem Schnitt am Narbel gemacht. Vorteil: man kann nicht nur die Durchgängigkeit der Eileiter prüfen, sondern auch deren Funktion und die übrigen Organe wie Eierstock und Gebärmutter berurteilen. Dabei läßt sich gut erkennen, ob irgendwelche Verwachsungen in diesem Bereich vorhanden sind und diese ev. direkt entfernt werden können. Bei unserem letzten Posting redete ich aber über eine HSG (Hysterosalpingographie = röntg. Darstellung des Gebärmutterhalses, der Gebärmutter und der Eileiter mit Hilfe eines Röntgenkontrastmittels, das in die Gebärmutter gespritzt wird. Hier kann man nur sehen, ob es Blockaden in der Gebärmutter oder den Eileitern gibt. Diese Untersuchung läßt sich auch nach dem selben Prinzip mit Ultraschall und einem entsprechendem Kontrastmittel durchführen (macht ja bei Kiwu natürlich viel mehr Sinn). Beides wird in der Regel ohne Narkose durchgeführt, mein Arzt riet mir nur dazu, vor der Untersuchung zwei Aspirin zu nehemn. Und genau zu dieser Untersuchung sagte er, daß sie therapeutische Wirkung haben könnte nicht zu einer Bauchspiegelung. Welche Untersuchung soll bei Dir den gemacht werden? Wenn wir in der Tat von zwei verschiedenen Dingen reden, wäre das doch des Rätsels Lösung und die Aussagen unserer FA wurden sich nicht widersprechen. Klär mich doch mal auf, bin ganz neugierig und hoffe die Infos haben Dir etwa geholfen (habe extra im med. Lexikon nachgelesen), bis bald, Momo