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Clomifen - Vorgehensweise richtig?

Clomifen - Vorgehensweise richtig?

lollygirl

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Hallo zusammen, ich lese hier immer mit und habe schon einige Vorgehensweisen bei der Clomifengabe gelesen. Ich bin nun verunsichert über die meines Frauenarztes. Bin im ersten Clomifenzyklus, heute ZT 44. Dieser Zyklus wurde mit der Pille eingeleitet, da ich mich bereits in einem Zyklus von 90+Tagen befand. Ich leite an Insulinresistenz (Metformin-Einnahme) und einer eingestellten Schilddrüsenunterfunktion. PCO wurde NICHT festgestellt. Nach der ersten Clomifeneinnahme wurde ein Bluttest gemacht und der Ultraschall an ZT 11, der einen Follikel von 14 mm vorwies. Mein Frauenarzt meinte, er wäre mit dem Ergebnis unzufrieden und das ich im nächsten Clomifenzyklus die doppelte Dosis Clomi nehmen solle. Anschließend wurde keine weiteren Untersuchungen/Ultraschalle etc. gemacht. In weiser Voraussicht, habe ich damals gleich nachgefragt, was denn passiere, wenn meine Periode wieder Ewigkeiten auf sich warten lässt. Mein FA meinte, er könne es sich nicht vorstellen, falls aber doch, soll ich an ZT 40 nochmal kommen. Dann wird ein Schwangerschaftstest gemacht um eine SS auszuschließen und die Periode wieder mit der Pille eingeleitet. Am Montag (ZT 40) war ich nun beim FA, habe einen Bluttest machen lassen (hat mich 10 € gekostet). Ergebnis nicht schwanger und ich soll wieder mit der Pille einleiten. Ich habe gleich gefragt, ob man mittels dieses Bluttestes feststellen kann, ob ein Eisprung diesen Zyklus überhaupt stattgefunden hat (meine Ovus waren alle negativ). Er meinte, es gibt zwar Werte, die das andeuten, aber keine Aussagekräftigen, deshalb wird er das nicht testen. Ich habe bisher echt viel von meinem FA gehalten, aber mittlerweile bin ich etwas verunsichert, ob die Vorgehensweise mit Clomifen richtig ist. Es gibt ja nur einen begrenzten Zeitraum und die Hormone sind ja keine Lutschtabletten... Was haltet ihr davon?


ClaudeMi

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Antwort auf Beitrag von lollygirl

Du hast recht. Das sind keine lutschtabletten und deshalb finde ich 1 kontrolle auch zu wenig. Bei mir wurde an zt 11, 14 und 18 kontrolliert. Weil es leider keine wirkung brachte (11mm?!), konnte ich dann mit einem anderen medikament fortfahren und es gab zumindest einen erfolgreichen Eisprung. Darüber hinaus finde ich sein Vorgehen (bt ist relevant, muss aber trotzdem bezahlt werden) nicht richtig. Anfangs als ich hier von den FAs gelesen hab, die mit Clomi behandeln, hab ich mich über meinen geärgert. Der hat mich dafür ans kiwu überwiesen. Inzwischen sehe ich das soooo anders. Dort werde ich super betreut und die gehen auf jede veränderung ein. War zwar ein großer schritt zu wechseln, aber ich kanns jedem nur empfehlen!


L-M-O-1988

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Antwort auf Beitrag von lollygirl

Hallo, ich finde die Vorgehensweise deines Arztes auch nicht richtig. Bei mir wurden regelmäßige US gemacht, angefangen bei ZT11. Je nach Größe des Follikels wurde ich dann solange wieder hinbestellt, bis dieser groß genug war (20mm). Außerdem wurde dann der ES ausgelöst. Ich halte eigentlich nichts davon zu stimulieren ohne den ES auszulösen. Immerhin nimmt man ja schon Tabletten, da sollte man aucj sicher sein können das ein ES stattfindet. Ich war allerdings in einer Kiwu-Klinik. Das kann ich dir auch nur raten, da bekommst di professionelle Hilfe ind Betreuung. Fas kann dein FA nicht bieten. Alles Liebe und viel Glück für eine baldige Ss.