Mitglied inaktiv
Hallo Claude, im Wartezimmer der KiWu-Praxis herrschte immer Totenstille, da habe ich echt nichts mitgekriegt. Und ich war ja auch gar nicht so lange dort in Behandlung, nicht mal 3 Monate. Mein Antikörper zerstört die Blutplättchen des Kindes, deshalb kann seine Gerinnung gestört sein und es könnte von allein eine Gehirnblutung kriegen. Also sticht man in die Nabelschnur und sieht nach, wieviel Blutplättchen das Kind noch hat. Hat es zu wenig, dann bekommt es direkt in die Nabelschnur welche transfundiert und ist für gut eine Woche sicher vor Gehirnblutung geschützt. Danach müßte die Transfusion wiederholt werden. Das Risiko einer Fehlgeburt liegt etwa bei 1%, wenn das Kind eine normale Zahl von Blutplättchen hat. Sollte das Kind aber schon sehr wenig Blutplättchen haben, kann es schon beim Reinstechen in die Nabelschnur bluten/verbluten. Und an diesem Punkt ist der Kölner Arzt meinem überlegen. Meiner hat zwar auch schon öfters in die Nabelschnur gestochen, aber noch nie unter Blutungsgefahr. Da kann der Kölner Arzt einfach schneller und routinierter reagieren und das Kind hat eine bessere Chance. Jetzt warte ich gerade, daß er auf mein email reagiert, daß ich am Samstag geschickt habe. Wahrscheinlich rufe ich doch morgen mal an, denn er könnte ja auch im Urlaub sein. Liebe Grüße Claudia