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Beim Sex ist weniger manchmal mehr! Je weniger Zeit ein Paar miteinander verbringt, desto fruchtbarer ist der Mann. So zählten Forscher in einer Studie im Mittel 389 Millionen Spermien in einem Ejakulat, wenn Paare praktisch Tag und Nacht zusammen waren, und fast doppelt soviele, nämlich 712 Millionen Spermien pro Ejakulat, wenn Paare nur fünf Prozent ihrer Zeit miteinander verbrachten (BMJ 320, 2000, 736). Die Forscher erklären dies mit einer Fortpflanzungsstrategie, die sich in der menschlichen Evolution ausgebildet habe: Hat ein Mann nur gelegentlich Sex mit einer Frau, dann kann er mit hoher Spermaqualität einen Nebenbuhler übertrumpfen, denn die Frau wird mit höherer Wahrscheinlichkeit von ihm schwanger. Genau dies sei zu erwarten, wenn es auch in frühen menschlichen Gemeinschaften partnerschaftliche Untreue gegeben habe. Und: „Wenn sich Frauen in der Evolution nicht gelegentlich auf Seitensprünge eingelassen hätten, hätte sich bei Männern nie der starke Wunsch nach sexueller Vielfalt ausgebildet“, meinen die Wissenschaftler. (eis) zum Artikelanfang zurück Copyright © Ärzte Zeitung Email:info@aerztezeitung.de
Ist es aber nicht so, daß nicht gebrauchte Spermien nach einer Weile unbrauchbar werden, also absterben? Die Karrenzzeit vor einem Spermiogramm soll ja auch nur 3-5 Tage betragen, bei uns waren es mal 10 Tage aus verschiedenen Gründen, da sagte uns der Androloge, das das nicht so gut sein??
Ich hab mal gelesen, daß die Qualität der Spermien erst nach 10 Tagen Karenz abfällt.