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Arbeitgeber über SS Informieren?

Arbeitgeber über SS Informieren?

Ysm__

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Hallo Ihr lieben :) ich bin aktuell in der 5 SSW (4+1) und weis nicht so ganz wann ich meinen Arbeitgeber sagen soll das ich Schwanger bin da ich in der Krippe arbeite. Ich hatte letztes Jahr 2 Aborte und eine Eileiterschwangerschaft in der 5 SSW. Nun ist es so das ich mich die Woche Krank gemeldet habe und nächste Woche wieder Arbeiten müsste. Was würdet ihr denn machen ich habe 2 Optionen entweder ich sage meinem Arbeitgeber nächste Woche das ich ss bin oder och geh nächste Woche wie gewohnt arbeiten was wieder ein Risiko ist da ich mit Kleinkindern arbeite und es Körperlich anstrengend ist.. ich mach mir Gedanken da ich angst habe das ich wieder ein abort haben könnte wobei meine Werte diesesmal sehr gut sind und die Ärztin meinte das mein HCG Wert rasch gestiegen ist aber bis man etwas im Ultraschall sieht ist es ja auch noch eine weile :( Habt ihr da erfahrungen oder könntet mir einen kleinen Rat geben


NennyRed

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Antwort auf Beitrag von Ysm__

Hallo, Schwere Entscheidungen die du zu Fällen hast. Was sagt den dein Arzt zum Thema arbeiten? Unbedenklich oder mit Vorsicht zu genießen? Ab wann dürfte man denn regulär ins beschäftigungsverbot? Ist es eine Risiko ss? Es sind noch viele Fragen offen, aber ich kann dich absolut nach den 2 schweren Erfahrungen verstehen, dass du angst hast es passiert wieder. Das möchte man ja auch nicht unbedingt dem Chef unter die Nase reiben, es ist ja was persönliches. Lg


blueberry123

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Antwort auf Beitrag von NennyRed

Hallo:) ich würde es sofort sagen. Gerade die Arbeit mit Kleinkindern, den Windeln usw ist super gefährlich. Ich würde kein Risiko eingehen. Und wenn es nochmal verlieren solltest obwohl du dann im BV bist, musst du halt drüber reden. (Was mir persönlich sogar gut getan hat) Ich würde definitiv an deiner Stelle Bescheid geben. Lg


Schmetterfink

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Antwort auf Beitrag von Ysm__

Naja, wie gut bist du mit deinem Arbeitgeber? Prinzipiell kannst du die Schwangerschaft melden, sobald sie besteht. Dann gehst du vermutlich erstmal ins vorläufige BV, bis die Gefährdungsbeurteilung erstellt ist... oder sie setzen dich ins Büro. Sich wegen einer problemlosen Frühschwangerschaft krankschreiben zu lassen, ist halt... (rechtlich) schwierig. Du kannst wegen Problemen in der Schwangerschaft krank geschrieben werden oder wegen einer Krankheit, die nichts mit der Schwangerschaft zu tun hat (Grippe etc.), aber "nur" wegen eines positiven Test grenzt halt schon an eine Krankschreibung aus Gefälligkeit (zweifellos, absolut nett von deinem Gyn, besonders mit Blick auf deine zwei Aborte und die ELSS). Es liegt an deinem Arbeitgeber, dir einen sicheren Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen oder dich ins BV zu schicken. Dafür musst du aber die Schwangerschaft halt mitteilen und ja, im Zweifel auch schon in der 5. Woche. Sonst kann er ja gar nicht handeln und dann musst du halt so lange arbeiten gehen, bis du die Schwangerschaft mitgeteilt hast und er darauf reagieren kann. Dass dann jeder auch Bescheid weiß, wenn du einen Abgang hast, ist scheiße, das ist dann aber tatsächlich nicht zu ändern. For what it's worth... meine Cousine hatte offiziell die ersten acht Wochen "einen verknacksten Knöchel". War erst ebenfalls krank geschrieben aus Nettigkeit, hat in der Zeit mit ihrer Kitaleitung gesprochen (die sind aber auch ganz dicke), ist dann schonmal ins BV (auf dem Bürojob saß schon eine andere schwangere Kollegin), war aber für die Kolleginnen noch "krank". Erst nachdem es einen Herzschlag gab, wurde das BV offiziell (hat dadurch halt auch die Suche einer Schwangerschaftsvertretung verzögert). Dafür braucht man aber eben auch einen Vorgesetzten, der die Klappe halten kann. Von denen gibt es ja tatsächlich nicht so viele, hat man manchmal das Gefühl. Meine Chefin weiß von meinem Abgang im November, auch ohne BV. Ich habe sie vorgewarnt, dass ich vielleicht ein paar Tage ausfalle. Ich weiß aber auch von ihrem Abgang 2018... anderen Vorgesetzten gegenüber hätte ich da vielleicht nicht so mit offenen Karten gespielt. Sie war ja auch die dritte, die 2019 wusste, dass ich schwanger bin (nach meinem Mann und meiner besten Freundin, in der frühen 5. SSW). Das ist halt immer irgendwie situationsabhängig. Alles Gute, ich drücke die Daumen, dass du dieses Mal einen guten Ausgang erlebst!


Ysm__

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Antwort auf Beitrag von Schmetterfink

Also es ist so mein Verhältnis zu meinem Arbeitgeber so wie zu meinen Kollegen ist super. Ich würde mich auch garnicht mehr krankschreiben lassen. Einen Bürojob gibt es bei uns leider nicht soweit ich informiert bin es war schon mal eine Kollegin Schwanger und sie musste dann sofort aufhören zu arbeiten. Ich neige zu habituelle aborte und mache mir daher so viel kopf da bei meinen letzden SS mir gesagt wurden das ich mich ausruhen muss und mich aufkeinenfall belasten darf. Aber ich denke ich komme nicht drum rum und werde es meinen Arbeitgeber sagen.. Vielen dank für deine Antwort


Banu28

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Antwort auf Beitrag von Ysm__

Hallo, wenn Du in einer Krippe arbeitest, bekommst Du in der Früh-Schwangerschaft automatisch ein Beschäftigungsverbot. Und zwar, bis Deine Immunität gegen Mumps, Masern und Röteln vom Frauenarzt getestet wurde und klar ist, dass Du noch genügend Abwehrkörper besitzt, um Dich nicht anzustecken. Deshalb musst Du Deinem Arbeitgeber JETZT schon sagen, dass Du schwanger bist, gerade in diesem Beruf ist das extrem wichtig. Das gilt für Praktikanten, Kinderpflegerinnen, Erzieherinnen und Aushilfen, egal was Du also in der Krippe machst, es gilt auch für Dich. Dieses Beschäftigungsverbot kann demnach wenige Tage bis Wochen dauern (wenn die Blutuntersuchung ergibt, dass Du immun bist), oder auch die gesamte Schwangerschaft (wenn Du nicht immun bist). Lies dazu auch hier: https://www.erzieherin-ausbildung.de/praxis/aktuelles/schwangere-erzieherinnen-oder-kinderpflegerinnen-mutterschutz-und-arbeitsrecht LG


Ysm__

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Antwort auf Beitrag von Banu28

Ich denke ich komme nicht drum herum und werde es meinem Arbeitgeber sagen… Vielen dank für deine Antwort


Flowerpower01

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Antwort auf Beitrag von Ysm__

Hi.. das Tut mir leid dass du das erleben musstest.. und auch herzlichen Glückwunsch! Ich arbeite selbst im Kindergarten Ich würde es erstmal nicht sagen obwohl man das eigentlich muss.. ich würde mich glaube ich einfach weiter krankschreiben lassen.. 1-2 Wochen je nach dem was dein Gefühl sagt länger vorallem weil du bereits diese Erfahrungen gemacht hast und mit Kleinkindern arbeitest. Alles gute.