Mitglied inaktiv
Hallo Zusammen, vielleicht kann mir da mal jemand helfen. Wenn es denn nach längerer Hibbel-Zeit endlich mal klappen sollte, daß ich schwanger bin, wie ist das dann als Arzthelferin, darf ich arbeiten?? Ich stutze deswegen, weil meine Freundin beim Zahnarzt arbeitet, und als sie schwanger wurde sagten Chef und FA zu ihr, sie bräuchte nicht mehr zu arbeiten, weil gerade beim Arzt die Ansteckungsgefahr mit sämtlichen Bakterien und Viren zu groß wäre. Das wäre auch absolut rechtens. Aber alle Kolleginnen oder Bekannte aus dem Umfeld haben davon noch nie was gehört. Weiß einer von euch da mehr drüber??
Hallo engel77! Ich arbeite in einer Gyn. Praxis und ich weiß nur, daß Tierarzthelferinnen ein Arbeitsverbot bekommen, weil die Gefahr zu groß ist, daß sie evtl. gebissen werden. Bei Zahnarzthelferinnen kann ich es mir auch noch vorstellen. (na gut, gebissen werden die wahrscheinlich nicht, aber ist ja viel mit Flüssigkeit zusammen) In einer normalen Arztpraxis sollte man keine Blutabnahmen mehr machen. Das ist alles. Und natürlich Röntgenstrahlen weitgehend umgehen, aber das ist ja bekannt. Ich drück Dir die Daumen, daß Du bald etwas positives erfährst! Liebe Grüße Steffi
Hallo! Rechtlich gesehen ist es so: Wird jemand im Betrieb schwanger, so ist der Chef verpflichtet, das sofort dem Gewerbeaufsichtsamt zu melden. Bei einem Arbeitsplatz, wo es evtl. Probleme geben könnte (med. Bereich) kommen die dann vorbei. D.h. wenn es im Betrieb nicht die erste SS ist, dann vielleicht nicht, oder wenn sie es nicht für nötig halten. Hängt auch von den einzelnen Personen ab. Falls die kommen, sehen sie den Arbeitsplatz und die Bedingungen an und entscheiden, was du noch tun darfst. Und je nach dem, wie streng die die Mutterschutzregelungen auslegen, kann das sehr viel sein oder aber auch ein kompletten Beschäftigungsverbot. Das wäre aber bei einer Arzthelferin eher ungewöhnlich, zur Not kann dich dein Chef immer noch an die Anmeldung setzen oder Bürokram machenlassen. Ich bin Labor-MTA und wurde komplett freigestellt wegen der Chemikalien und der Infektionsgefahr. Ich durfte auch kein Blut mehr abnehmen. Als nach 6 Wochen mein persönlicher Bürokram als Leitung erledigt war, durfte ich zu Hause bleiben. Da mein Chef weniger als 15 Angestellte hat, bekam er nämlich mein Gehalt zu 100% von der KK erstattet und hatte kein Interesse mehr, mich für einfache Büroarbeit weiter voll mit MTA-Gehalt zu bezahlen. Stöber doch mal im Rechtsforum bei N. Bader, da findest du auch was zu dem Thema. Claudia
Also ich war schwanger und habe in einer Kinderarztpraxis gearbeitet. Da kam niemand vom Gewerbeaufsichtsamt und wenn ich nicht selbst darauf geachtet hätte, wobei ich mich evtl anstecken könnte, hätte das niemand gemacht. Ich habe bis zum Schluß arbeiten müssen. Meine Frauenärztin hatte einen Ringelröteln-Test gemacht und der war negativ, deshalb mußte ich da besonders aufpassen. Wären gehäuft Ringelröteln in der Prxis vorgekommen hätte ich ein Beschäftigungsverbot bekommen. LG Bianka
lieben Dank für eure Informationen..., ihr habt mir schon weitergeholfen!! Ich warte mal ab was da kommen mag... Engel