Mitglied inaktiv
Liebe Susanne, auch Dir lieben Dank. Habe auch schon von dieser Art der Behandlung gehört. Hoffe, das dies auch bei uns möglich ist. Jedoch hat mein Mann noch große Probleme überhaupt das Thema anzugehen. Er hat den ersten Schock noch nicht überwunden. Kannst Du mir nähere Einzelheiten, wie das dann so bei Euch war, mitteilen? Vielen lieben Dank Gruss Dobbi
Hallo Dobbi, wir haben damals eigentlich rein zufällig erfahren das es doch möglich sein könnte Kinder zu bekommen. Es ist schon ziemlich lange her und ich weiß nicht genau ob ich noch alles genau zusammenbekomme. Zuerst führte der zu behandelnde Arzt ein ausführliches Gespräch mit uns wobei er uns über die Risiken aufklärte. Ich sollt mich dann in der Praxis melden wenn meine Periode begonnen hatte. Am 3. Zyklustag bekam ich eine Spritze in den Bauch (ich glaube zur Stillegung der Eileiter). Dann wurde mit der Hormonbehandlung begonnen. Ich bekam am Anfang täglich eine Spritze in den Oberschenkel.Ich habe keine Veränderungen(z.B. Gewichtsschwankungen oder dergleichen) bemerkt. Ständig wurde mir Blut abgenommen und das heranreifen der Eier beobachtet. Das war schon ein ganz schöner Stress, zumal ich damals noch gearbeitet hatte und keiner etwas von dieser Behandlung erfahren sollte. Dann kam der Zeitpunkt der Punktion (entnehmen der Eier). Zur selben Zeit befand sich mein Mann auf dem OP-Tisch in der Uni-Klinik, wo ihm Gewebe entnommen wurde.Mein Mann hatte nur einen kleinen Schnitt zum Schluß und auch keine großen Schmerzen. Dieses entnommene Gewebe wurde dann von der Klinik nach Spermien untersucht. Dieser Moment war nicht so schön denn ich hätte gerne meinen Mann in diesem Moment der Eientnahme bei mir gehabt, aber es geht nicht anders. So war jeder alleine. Ich konnte nach dem Aufwachen aus der Narkose etwa 2 Std. später nach Hause. Mein Mann blieb noch bis zum nächsten Tag. Am selben Tag noch bekam man dann bescheid ob sich Sperma im Gewebe befand. Und einen Tag später erreicht und dann die Nachricht das die Eizellen befruchtet waren und sich geteilt hatten. Am 3.Tag bekam ich die befruchteten Eizellen dann in die Gebärmutter eingesetzt(ohnen Narkose). Bei der 1. Behandlung hat es zwar nicht geklappt, dafür aber direkt bei der 2. Im Oktober 1996 begannen wir mit der Behandlung und im Dezember 1997 kam dann unsere Tochter zur Welt. Neun Jahre haben wir eigentlich damit gelebt nie eigene Kinder zu bekommen und dann fast von einem Tag auf den anderen erfährst du das es doch klappen könnte. Wir haben nie nur einen Gedanken daran verschwendet uns diese Chance entgehen zu lassen. Selbst wenn das Kind behindert zur Welt gekommen wäre, wäre es unser absolutes Wunschkind gewesen und wir hätten es genauso geliebt wie unsere heutige kerngesunde Tochter. Ich kann mich noch gut daran erinnern als mein Mann vom Urologen nach Hause kam und erfuhr das kein Sperma vorhanden sei (weder lebendes noch totes). Er wurde sogar vom damaligen Arzt mit den Worten begrüßt: Ach , da ist ja der Mann mit dem Katastrophen-bericht(Auswertung des Spermas).Ich habe eigentlich immer daran geglaubt das es eines Tages passieren wird und wir eine Familie werden. Deshalb nutzt Eure Chance, laßt Euch von Eurem Arzt genau aufklären über die sog. Risiken. Ich wünsche Euch viel Glück und drücke ganz fest die Daumen!!! Gruss Susanne
Hallo Dobbi, wir haben damals eigentlich rein zufällig erfahren das es doch möglich sein könnte Kinder zu bekommen. Es ist schon ziemlich lange her und ich weiß nicht genau ob ich noch alles genau zusammenbekomme. Zuerst führte der zu behandelnde Arzt ein ausführliches Gespräch mit uns wobei er uns über die Risiken aufklärte. Ich sollt mich dann in der Praxis melden wenn meine Periode begonnen hatte. Am 3. Zyklustag bekam ich eine Spritze in den Bauch (ich glaube zur Stillegung der Eileiter). Dann wurde mit der Hormonbehandlung begonnen. Ich bekam am Anfang täglich eine Spritze in den Oberschenkel.Ich habe keine Veränderungen(z.B. Gewichtsschwankungen oder dergleichen) bemerkt. Ständig wurde mir Blut abgenommen und das heranreifen der Eier beobachtet. Das war schon ein ganz schöner Stress, zumal ich damals noch gearbeitet hatte und keiner etwas von dieser Behandlung erfahren sollte. Dann kam der Zeitpunkt der Punktion (entnehmen der Eier). Zur selben Zeit befand sich mein Mann auf dem OP-Tisch in der Uni-Klinik, wo ihm Gewebe entnommen wurde.Mein Mann hatte nur einen kleinen Schnitt zum Schluß und auch keine großen Schmerzen. Dieses entnommene Gewebe wurde dann von der Klinik nach Spermien untersucht. Dieser Moment war nicht so schön denn ich hätte gerne meinen Mann in diesem Moment der Eientnahme bei mir gehabt, aber es geht nicht anders. So war jeder alleine. Ich konnte nach dem Aufwachen aus der Narkose etwa 2 Std. später nach Hause. Mein Mann blieb noch bis zum nächsten Tag. Am selben Tag noch bekam man dann bescheid ob sich Sperma im Gewebe befand. Und einen Tag später erreicht und dann die Nachricht das die Eizellen befruchtet waren und sich geteilt hatten. Am 3.Tag bekam ich die befruchteten Eizellen dann in die Gebärmutter eingesetzt(ohnen Narkose). Bei der 1. Behandlung hat es zwar nicht geklappt, dafür aber direkt bei der 2. Im Oktober 1996 begannen wir mit der Behandlung und im Dezember 1997 kam dann unsere Tochter zur Welt. Neun Jahre haben wir eigentlich damit gelebt nie eigene Kinder zu bekommen und dann fast von einem Tag auf den anderen erfährst du das es doch klappen könnte. Wir haben nie nur einen Gedanken daran verschwendet uns diese Chance entgehen zu lassen. Selbst wenn das Kind behindert zur Welt gekommen wäre, wäre es unser absolutes Wunschkind gewesen und wir hätten es genauso geliebt wie unsere heutige kerngesunde Tochter. Ich kann mich noch gut daran erinnern als mein Mann vom Urologen nach Hause kam und erfuhr das kein Sperma vorhanden sei (weder lebendes noch totes). Er wurde sogar vom damaligen Arzt mit den Worten begrüßt: Ach , da ist ja der Mann mit dem Katastrophen-bericht(Auswertung des Spermas).Ich habe eigentlich immer daran geglaubt das es eines Tages passieren wird und wir eine Familie werden. Deshalb nutzt Eure Chance, laßt Euch von Eurem Arzt genau aufklären über die sog. Risiken. Ich wünsche Euch viel Glück und drücke ganz fest die Daumen!!! Gruss Susanne