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An Steffi / ICSI

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Hallo steffi, ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir mal Deine Erfahrungen über ICSI mailen kannst. Ich habe vor kurzem einen gescheiterten Versuch hinter mir und brauche ein wenig "Seelenfutter" bezgl. Mut für den nächsten. Was mich besonders interessiert, wieviele Versuche Du jedesmal in Anlauf genommen hast. Vielen lieben Dank Diddl


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zunächst wünsche ich Dir ganz doll viel Glück für Deinen nächsten Versuch. Du wirst bestimmt Erfolg haben ! Nun muß ich Dir leider schreiben, daß wir in der glücklichen Lage sind, in jeweils zwei ersten ICSI - Versuchen erfolgreich gewesen zu sein. Ich war damals 32 und 33 Jahre alt. Den zweiten Versuch haben wir auch in Hinblick auf mein Alter so bald unternommen - ich wollte nicht so lange warten, denn ab 35 Jahren ist ja dann so eine medizinisch postulierte "Grenze" überschritten, die sicherlich so eng nicht steht - aber man hört so oft davon, daß man sie dann nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Vorher haben wir drei Inseminationsversuche unternommen, die aber Fehl geschlagen sind (kein Wunder bei 3 Mio Spermin pro ml !). Ich kann Dir leider auch kein Rezept geben, wie wir das gemacht haben. Wir hatten einfach unheimlich viel Glück. Bei mir wurden nach der Stimulation jeweils nur vier Eizellen gefunden, von denen sich auch promt drei befruchtet haben und davon dann noch immer eine "angewachsen" sind. Ja, beim ersten Mal habe ich mich auch schön geschont - habe nach dem Transfer vier Stunden brav auf dem Rücken gelegen (ich dachte irgendwann, ich finde mein Kreuz nicht mehr) - habe sogar die ganze Nacht im Krankenhaus verbracht - bin am nächsten Morgen schön langsam und ruhig zur Arbeit und bin auch dort sehr "ruhig" geblieben. Das war nicht schwer, denn die erste ICSI war kurz vor Weihnachten und so waren sowieso Feiertage. Erfolg war Paulemaus. Beim zweiten Mal bin ich nach einer halben Stunde Ruhe wieder los - zur Arbeit. Ich mußte zwischen den beiden Kindern auch Teilzeit arbeiten gehen - und igrendwie war es wie verhext - ich habe keine Ruhe finden können - und schließlich war mein großes Kind ja auch noch da und mußte betreut werden. Erfolg war Robilein. Die Ärzte sagen, daß man ganz normal weiterleben soll (soweit die Phsyche es zuläßt). Auf Leistungssport etc. soll man natürlich verzichten. Und mein Bespiel zeigt Dir, daß man wahrscheinlich nichts "tun" kann, um den Erfolg zu fördern. Also kannst du auch nichts falsch machen ! Ich weiß nicht, ob Dir diese Information jetzt hilft, Dich davon abzuhalten, alles, was Du tust, in Frage zu stellen - denn das tust Du bestimmt im Augenblick ständig. Ja - mein Ratschlag - möglichst viel ablenken, damit Du Dich vom Grübbeln abhältst - also eher nicht "zu viel" schonen ! Aber ich weiß, das ist leichter gesagt, als getan. Ich möchte Dich auch unbedingt ermutigen, weiterzumachen, denn ich habe im ELTERN - Forum eine Frau kennengelernt, die - ich glaube - beim dritten Versuch im Kryotransfer einen ganz tollen Erfolg gehabt hat: Eineiige (!) Zwillinge - ganz süße Burschen. Sicherlich kann man die Seele nicht überlisten und es ist schwer für Dich gewesen, diese Enttäuschung, die Du jetzt hattest, zu verkraften. Aber nur Mut - vielleicht kannst du Dich ja wirklich in der Zwischenzeit mit anderen wichtigen Unternehmungen ablenken - manchmal leistet die Arbeit da hilfreiche Dienste. Ich wünsch Dir und Deinem Mann jedenfalls ganz doll viel Erfolg - gleich demnächst ! Ganz liebe Grüße sendet Dir ganz herzlich


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zunächst wünsche ich Dir ganz doll viel Glück für Deinen nächsten Versuch. Du wirst bestimmt Erfolg haben ! Nun muß ich Dir leider schreiben, daß wir in der glücklichen Lage sind, in jeweils zwei ersten ICSI - Versuchen erfolgreich gewesen zu sein. Ich war damals 32 und 33 Jahre alt. Den zweiten Versuch haben wir auch in Hinblick auf mein Alter so bald unternommen - ich wollte nicht so lange warten, denn ab 35 Jahren ist ja dann so eine medizinisch postulierte "Grenze" überschritten, die sicherlich so eng nicht steht - aber man hört so oft davon, daß man sie dann nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Vorher haben wir drei Inseminationsversuche unternommen, die aber Fehl geschlagen sind (kein Wunder bei 3 Mio Spermin pro ml !). Ich kann Dir leider auch kein Rezept geben, wie wir das gemacht haben. Wir hatten einfach unheimlich viel Glück. Bei mir wurden nach der Stimulation jeweils nur vier Eizellen gefunden, von denen sich auch promt drei befruchtet haben und davon dann noch immer eine "angewachsen" sind. Ja, beim ersten Mal habe ich mich auch schön geschont - habe nach dem Transfer vier Stunden brav auf dem Rücken gelegen (ich dachte irgendwann, ich finde mein Kreuz nicht mehr) - habe sogar die ganze Nacht im Krankenhaus verbracht - bin am nächsten Morgen schön langsam und ruhig zur Arbeit und bin auch dort sehr "ruhig" geblieben. Das war nicht schwer, denn die erste ICSI war kurz vor Weihnachten und so waren sowieso Feiertage. Erfolg war Paulemaus. Beim zweiten Mal bin ich nach einer halben Stunde Ruhe wieder los - zur Arbeit. Ich mußte zwischen den beiden Kindern auch Teilzeit arbeiten gehen - und igrendwie war es wie verhext - ich habe keine Ruhe finden können - und schließlich war mein großes Kind ja auch noch da und mußte betreut werden. Erfolg war Robilein. Die Ärzte sagen, daß man ganz normal weiterleben soll (soweit die Phsyche es zuläßt). Auf Leistungssport etc. soll man natürlich verzichten. Und mein Bespiel zeigt Dir, daß man wahrscheinlich nichts "tun" kann, um den Erfolg zu fördern. Also kannst du auch nichts falsch machen ! Ich weiß nicht, ob Dir diese Information jetzt hilft, Dich davon abzuhalten, alles, was Du tust, in Frage zu stellen - denn das tust Du bestimmt im Augenblick ständig. Ja - mein Ratschlag - möglichst viel ablenken, damit Du Dich vom Grübbeln abhältst - also eher nicht "zu viel" schonen ! Aber ich weiß, das ist leichter gesagt, als getan. Ich möchte Dich auch unbedingt ermutigen, weiterzumachen, denn ich habe im ELTERN - Forum eine Frau kennengelernt, die - ich glaube - beim dritten Versuch im Kryotransfer einen ganz tollen Erfolg gehabt hat: Eineiige (!) Zwillinge - ganz süße Burschen. Sicherlich kann man die Seele nicht überlisten und es ist schwer für Dich gewesen, diese Enttäuschung, die Du jetzt hattest, zu verkraften. Aber nur Mut - vielleicht kannst du Dich ja wirklich in der Zwischenzeit mit anderen wichtigen Unternehmungen ablenken - manchmal leistet die Arbeit da hilfreiche Dienste. Ich wünsch Dir und Deinem Mann jedenfalls ganz doll viel Erfolg - gleich demnächst ! Ganz liebe Grüße sendet Dir ganz herzlich


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